Snapjack
Gast
Habe hier in vielen Bereichen gelesen, mitgelitten und versuche selbst, mit meinem Leben klarzukommen. Kurze Randdaten zu meiner Person: Ich bin männlich, geboren in den Siebzigern, seit etwas über einem Jahr geschieden, lebe alleine mit Tieren.
Meine Frau verließ mich nach über 11 Jahren für einen anderen Mann, dessen Stärken im finanziellen Bereich liegen, menschlich jedoch eine "arme S.." ist. Geld über alles, musste sich wohl meine Ex gedacht haben und schmiss alles von heute auf morgen über Bord. Später, kurz nach unserer Scheidung, heiratete sie ihn (ist somit zum vierten Mal verheiratet!).
Aus Fehlern wird man (hoffentlich) klug und dementsprechend habe ich mein neues Leben umgestellt. Ob es ein schönes Leben ist, darüber kann man sicherlich streiten, aber ich funktioniere wenigstens.
Meine Regeln, die ich mir selbst aufgestellt habe bzw. nach denen ich nunmehr lebe:
1. Niemals mehr einer Frau, auch in einer Beziehung, vertrauen - kommt ein neuer Mann/Nebenbuhler/Konkurrenz ins Spiel, steht alles auf der Kippe und man verliert - war zumindest bei mir so.
2. Alleine bleiben - Frauen haben heutzutage weitestgehend überzogene Ansprüche, sind zumeist materiell orientiert und haben keine Skrupel, ihren Mann/Partner/Freund zu verlassen bzw. auszutauschen, wenn ein aus ihrer Sicht besseres Individuum auf der Mattscheibe erscheint. Also beziehungsuntauglich und fehlgeleitet, weil wenn es eine Beziehung aus "Herzensangelegenheiten" wäre, alles andere nebensächlich ist. Das ist es bei Frauen aber nie.
3. Nicht nach einer neuen Frau/Partnerin/Freundin suchen, bringt nichts. Die muss von alleine kommen und nachhaltig beweisen, dass sie es wert ist, dann kann es eventuell gutgehen. Trifft aber m.E. auf kaum eine Frau zu. Ich selbst glaube nicht mehr daran und halte mich lieber an Punkt 2.
4. Lebe Dein Leben, Deine Interessen, mach nur noch, was Du willst. Frauen haben die negative Eigenschaft, sie zumeist für ihre Interessen zu begeistern, den Mann zu beeinflussen und diesen von seinen eigentlichen Hobbies und Vorlieben abzubringen. Habe diesen Fehler leider auch begangen, passiert mir nicht noch einmal.
5. Beziehungen und Ehen halten nicht, weil es Auslaufmodelle sind. Dieses Strukturen passen nicht in die heutige Zeit. Die Ansprüche und Vorstellungen der Menschen, insbesondere (leider) vieler Frauen, sind exorbitant hoch, die kann ein "normaler" Mann nicht erfüllen. Punkt. Aus.
6. Stichwort Se.. Habe ich seit meiner Trennung nicht mehr gehabt und kann mich daher auch nicht einschätzen, ob ich es noch schaffe, eine Frau im Bett zu befried.... . Ich bin bzw. war eigentlich immer ein Familienmensch und stolz, in einer Beziehung gelebt zu haben. Mittlerweile sehe ich das anders: Ich kann Männer verstehen, denen in einer Beziehung wehgetan wurde, wenn sie alles gegeben haben, dann später nur noch Frauen abschl...... und irgendwann fallen lassen. So erging es uns Männern ja letztlich auch. Ich will das nicht gutreden und gutheißen, aber vielleicht ist das die Rache des männlichen Geschlechts.
7. Eigentlich kann jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau, nur glücklich leben, wenn man alleine bleibt. Beziehungen und Ehen bedeuten immer eine Einschränkung seiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse, eine Orientierung nach dem Partner/der Partnerin. Das ist kein Leben, ich habe es auf die harte Tour kennenlernen müssen.
Ich beneide auch keine Menschen, welche in Beziehungen leben - diese werden früher oder später wahrscheinlich alle scheitern. Jene, welche nicht scheitern, leben mehr oder weniger im Exil. Ich habe mal an glückliche Beziehungen geglaubt, immer gehofft, eine Frau für´s Leben zu finden - totaler sentimentaler Quatsch. Es geht letztlich nur um monetäre und persönliche Interessen und Ziele. Passen diese irgendwann nicht, geht die Beziehung in die Brüche.
Die Zukunft liegt demzufolge im Singleleben, rein auf körperbefriedigende (Kurz-)Geschichten und ein Leben mit sich selbst. Dieses Denken man müsse in Beziehungen leben, Alleinstehende sind gescheitert usw. - alles Quatsch, es ist genau umgekehrt: Wer in einer festen Beziehung lebt, ist gescheitert und wird böse aufwachen, wenn der Partner eines Tages abhaut und verbrannte Erde hinterlässt. Erst dann wird man wach, leider zu spät. Ich zähle mich auch dazu.
Was meint Ihr denn so? Schreibt doch mal Eure Meinungen und Erfahrungen rein. Haut ruhig auf mich drauf, gerade die Frauen, ist nicht schlimm. Da ich sowieso nie wieder in einer Beziehung leben werde, kann ich mit Kritik ohne weiteres umgehen. Ich glaube, der Schlüssel, ein halbwegs glückliches Leben aufzubauen, geht nur, wenn man sich nur auf sich konzentriert und seinen Weg unbeirrt geht, "Ellenbogen" einsetzt, keine Kompromissbereitschaft zeigt und sich nicht bindet. Dann findet "Mann" ins Leben zurück.
Lasst mal von Euch hören.
L.G.
Snapjack