Ehemaliger User
Gast
habe die Beiträge zu "starke Frau" noch mal überflogen. Gibt ja so manches Nebengleis, daher ist es etwas schwierig, die Übersicht zu behalten.
Klar ist wohl, dass sich sogenannte "starke" Frau selbst zwar kompetent und lebenstauglich fühlt, aber auch oft überfordert ist und "sich heulend auf die Couch schmeißen möchte". Außerdem möchte sie Liebe geben und empfangen. Hat weniger Probleme mit dem stark- schwach Thema als der Mann. Klar ist auch, dass wirklich starke Menschen auch ihre Schwäche zeigen können.
Klar ist auch, dass es unterschiedliche Rollenmuster von Männer und Frauen gibt, die durch die Emanzipation ein "wenig" über den Haufen geschmissen wurden. Dies hatten wir schon mal zur Zeit der Trümmerfrauen, die als die Männer heim kehrten wieder an den Herd mußten. Die Politik und Gesellschaft verlangte dies und die Frauen machten die Arbeitsplätze den Männer frei und taten dann in der Familie so, als würden sie sich den Männern unterwerfen. Dann geht das nämlich, Mann freut sich und alles ist in Butter.
Unklar ist mir nun die Auflösung, was war, wenn Frau weiter kompetent war/ist. Und da stehen wir auch heute.
Wie können wir nur miteinander klar kommen, Männer und Frauen. Es gibt mittlerweile unheimlich viele Frauen, die voll im Leben stehen. Und es werden immer mehr. Schon heute übersteigt die Anzahl der Frauen die gegenwärtig Abitur machen, die Anzahl der Männer. An Hochschulen setzt sich die Tendenz fort. Tendentiell wird es einfach immer mehr gut qualifizierte Frauen geben. Wo sollen denn die ganzen Frauen herkommen, die Mann noch erträgt, weil er sich ihr überlegen fühlen kann?
Die männliche Sozialisation scheint nicht grade auf Selbstbewusstsein aus sich selbst heraus zu bauen. Männer konkurrieren, fühlen sich stark und sicher, wenn sie in irgendeinem Wettkampf gewinnen. Dies wird innerfamiliär bald nicht mehr gelingen. Und dann?
Also meine Frage lautet: Wie können Männer und Frauen miteinander auskommen, wenn Frau auch fit in der Birne und im Herzen ist?