Schön draußen

!
Ich habe gestern »gefeiert« (heißt, ich ging über ein Stadtteilfest und hab mich dann mit einer Freundin in einem BOK festgequatscht, danach in eine ziemlich blöde Aufreisserbar, urgs, und interessant, wie wenig ich mich gemeint fühle von männlichem Interesse. Ist das einfach ein gutes Realitätsempfinden? Oder ein besonders tragisches.)
Rücken ist super, Gymnastik mache ich weiter, wenn auch leider ein Kilo mehr. Aber das sind bestimmt Muskeln, äheee, hust, räusper.
Aus dem Spiegel guckt jemand zurück, wasch ich gleich mal
Heute Nacht... Käse-Kartoffelbörek oder sowas fieses fettiges gegessen. Für die Muskeln, sonst wächst das nicht.

Grauburgunder war im Spiel.
Tv eben zur rückengym eingeschaltet, der Moment, wo man froh ist, alleine zu wohnen..
Queereye
Gibt keinen Song und kein Buch.
Denke, das ist ok.
Handy läd noch auf, ich warte...
Dann geh ich laufen im Park. Das letzte mal ne Woche her. Danach bastelzeug einkaufen, große Freude, dann putzen, weniger Freude, dann kochen, ojaaaa, vielleicht besten Freund als mitesser einladen. Entspannt den Samstag verbringen.
Mein Wunsch ist, mir keine Gedanken mehr über ein richtiges oder falsches oder seltsames Leben zu machen, sondern alles Schöne zu feiern, was kommt.
Mein Ex kommt vielleicht Montag zurück. Ich schwanke zwischen mehreren Gefühlen. Es sollte mal aufhören aber es gibt keinen Kippschalter, ich weiß, das ist der Weg.
Toll ist, einen Gammeltag beruhigten Gefühls feiern zu können. Pläne für den Herbst zu machen.
Der ganze Tag hat wenig Frustrationspotential.
Hab keine guten Ratschläge.