Zitat von Markus1977: Und ich möchte noch einmal betonen, das ich nicht darauf warten werde das alles wieder gut ist. Ich werde aktiv was dafür tun und dazu gehören Dates im normalen Leben dazu
Eine Therapie ist ziemlich nutzlos, wenn der Patient nicht dazu bereit ist, dass Prozesse in Gang kommen, die nicht immer erfreulich sind, sondern oft sehr weh tun. Aber der Schmerz ist dann auch sehr heilsam, denn Du empfindest ihn Deinetwegen und weniger wegen einer anderen Person.
Wenn der Patient in seiner Leidensschiene hängen bleibt und sich davon nicht bewegen will, kann ein Therapeut nicht viel ausrichten. Es braucht eine innere Bereitschaft, die bei Dir da ist.
Ob in dieser Phase Dates hilfreich sind, weiß ich nicht. Ich persönlich würde mich lieber auf mich konzentrieren als mich anderweitig umzusehen. Das lenkt oft ab und es geht ja auch darum, eigene Anteile am Scheitern, die Dir bisher vielleicht verborgen waren, zu erkennen. Was man kennt, steuert einen weniger als Verhaltensweisen, die nur aus dem Unterbewusstsein gelenkt werden.
Es kann durchaus ein harter Weg werden, es sei denn, der Therapeut dient nur als Kummerkasten der Deine Seele streichelt. Aber das ist dann auch keine Therapie.
Ich hoffe, Du schreibst, wie es sich anlässt und anfühlt, es sei denn, es wird Dir zu viel.