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2 Trennungen auf einmal

JessyJess

JessyJess

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Hallo Ihr Lieben,

zuerst möchte ich mich entschuldigen, dass ich nun vermutlich elendslange Zeilen schreibe in denen ich mir leidtue alles negativ sehe und mich wiederhole, ich habe hier mittlerweile einiges gelesen und langsam Kopfweh und ich habe großes Bedürfnis mich mitzuteilen. Sowie ich mich wieder gefangen habe kann ich hoffentlich dem einen oder anderen hier später helfen.

Ich habe unter zwei Trennungen zu leiden die recht schnell hintereinander erfolgten. Die eine ist die Beziehung zu meiner Mutter die andere zu meinem Partner. Beides zusammen hat mir mal wieder den Boden unter den Füßen weggerissen und derzeit weiß ich nicht welche Trennung die schlimmere ist, bzw bei welcher ich anfangen soll es irgendwie zu verarbeiten.

Zuerst zu meiner Mutter: Ich bin 32 Jahre alt und seitdem war meine Mutter immer für mich da, mehr als gut war. Ich war ein Wunschkind, wurde entsprechend betüdelt, mir wurde alles in den Hintern geschoben. Dennoch wurde ich in gewissen Situationen auf mich alleine gestellt. Meine große Schwester zB, die 6 Jahre älter ist, wurde von meiner Mutter gefördert in der Schule, sie hat mir ihr gelernt etc, bei mir wollte sie das anders machen. Mit 12 Jahren bekam ich Diabetes Typ 1. Das war 1993 noch ein halber Weltuntergang, mit spezieller teurer Ernährung, totaler Kontrolle und Leben so wie es der Diabetes bestimmt hat. Da wurde vermutlich der Grundstein für unser gestörtes Verhältnis gelegt, denn da wurde meiner Mutter eingeredet sie müsse mich nun immer genau beobachten und versorgen und bloß nicht alleine lassen, besonders gut auf mich aufpassen etc. Und dies tat sie auch, auch als ich 2010 auszog hatte sie noch versucht mein Leben zu beeinflussen, andererseits konnte auch ich schwer loslassen weil sie halt immer da war, und weil sie ja nun auch meine Mutter war. Und weil das Verhalten meiner Mutter mich unselbstständig machte und entsprechend viel schief lief in meinem Leben und ich wiederrum damit bei Ihr weitere Hilfe fand.
Zu meinem Diabetes gesellten sich mit 15 Depressionen, mit 17 eine Angststörung dazu. Die Angststörung schränkte mich irgendwann so ein, dass ich u.a. nicht mehr Bus und Bahn fahren konnte, als Ausgleich fuhr meine Mutter mich mit ihrem Auto, unterstütze mich wenn ich wegen der Angst oder dem Diabetes Probleme mit Behörden oder ähnlichem bekam und hat versucht auszugleichen was mir in meinem Leben aufgrund meiner Krankheiten fehlte. Da sie selber aber eigentlich krank war, war sie irgendwann am Limit. Das war September letzten Jahres, da bekam sie eine Lungenentzündung und ist daran fast gestorben. Wir wohnen beide in Bremen und sie hatte mich auserkoren sie während ihrer Krankheit zu versorgen, auch nachdem sie bereits im KH war. Dies war sehr anstrengend für mich, weil ich einerseits alles alleine bewerkstelligen musste (kein Fahrer mehr etc) und mich nebenbei noch um jemanden kümmern musste. Nach ihrer Entlassung klammerte sie irgendwie noch mehr und kurz darauf kam sie wegen Burnout in eine Klinik. Bis dahin hatte ich folgendes zu verarbeiten: Meine Mutter wäre mir fast vor meinen Augen weggstorben, und da mein ich so, weil sie in ihrem Bett lag und regelrecht bewusstlos wurde, ich 41 Fieber maß und den RTW holte, zum anderen ging es meiner Mutter schlecht und ich konnte nur zusehen.
Nach Ihrer Entlassung im Frühjahr diesen Jahres hatte ich meine Mutter nicht mehr wiedererkannt. Sie war wie ausgewechselt. Um es kurz zu fassen, ich spürte sie wollte lehnte mich ab und ihre liebevolle Art war verschwunden. Wenn ich einen Rat von ihr wollte kam da nix liebevolles mehr. Auch hatte sie mein Vertrauen gebrochen indem sie mich mehrmals unter falschem Vorwand zu mich holte und hinterher ihr Betreuer und später meine Schwester mir mal ordentlich ins Gewissen reden sollte. Ende Juli hatte ich es nicht mehr ertragen und redete mit ihr, dass ich darunter leide dass sie mir so die kalte Schulter zeige, Ich das Gefühl habe sie geht mir aus dem Weg und ich finde dass sie meine große Schwester bevorzugen würde. Ihre Antwort lautete, dass sie krank sei, damit aber klarkomme, und sie sich abgrenzen solle von mir (was offensichtlich das einzige war was man ihr in der Klinik beibrachte) und dass unser ganzes Verhältnis eine Lüge war. Ich liebe Pferde und habe eigene und wir sind regelmäßig gemeinsam zu Turnieren gefahren, sie nahm das als Beispiel dass sie da eigtl. nie Lust drauf hatte und das nur wegen mir gemacht hat, dass meine Hobbies sie einen schei. interessieren würden, mein Leben ihr egal sei und meine Probleme auch. Und dass Ihr Interesse an mir und meinem Leben nur so war weil sie krank war. Wenigstens hatte mein verdacht dass sie irgendwie keine Lust mehr auf mich hat, bestätigt. Diese Ansage musste ich erstmal verdauen, genau zwei Wochen später trennte sich mein Freund von mir, und wiederrum zwei Wochen später teilte mir meine Mutter per Mail mit dass sie nun zu meiner Schwester ins Dorf ziehen würde. Meine Schwester wohnt bei Kassel, aufgrund meiner Angststörung kann ich da nicht , bzw nur sehr schwer hinkommen, auch aus finanziellen Gründen. Die Info dass meine Mutter nun zu meiner Schwester zieht hat das Fass zum überlaufen gebracht. Hinzu kommt, dass ich seit ich nicht mehr unter ihrem Einfluss stehe, den gazen alten Kram vorhole, Dinge die ich ihr plötzlich nicht merh verzeihe, die sie mir in meiner Kindheit antat, die kommen alles hoch und ich habe teilweise richtig Hass auf sie, dass sie mich als Dank so hängen lässt.

Zu meinem Freund: Ich erkenne mich selbst nicht mehr wieder und weiß nichtmal ob dies hier die richtige Kategorie ist darüber zu schreiben. Wir waren 6 1/2 Jahre ungefähr zusammen, eine Beziehung war das für mich nämlich noch nie so richtig im Nachhinein betrachtet, umso dämlicher dass die drei magischen Worte seinerseits so reinhauen, denn für mich hat sich wenig geändert seitdem. Kennengelernt haben wir uns 2007 in der Schule, die wir gemeinsam besuchten. Gesehen und irgendwie einen Narren am anderen gefressen würde ich sagen. Ich musste die Klasse wiederholen und so verloren wir uns aus den Augen, als er dann wiederholte trefen wir uns quasi wieder. In dieser Zeit hatte er seine damalige Freundin geschwängert. Dennoch verstanden wir uns super und er baggerte was das Zeug hielt. Ich habe mich wehemment gewehrt, weil ich keine Beziehung zerstören wollte. Und ich fand das auch total schäbig, eine schwangere Freundin zu haben und an ner anderen rumzubaggern, dennoch erlag ich irgendwann seinem Charme. Da ich zu dieser Zeit ein für mich schönes Leben führte war ich stark genug zu sagen dass es nur eine Affäre sein sollte, ich wollte nichts festes, da die Beziehung davor der absolute Terror war und ich mir sowas ersparen wollte. Aber er wollte unbedingt die Beziehung und so wurden wir irgendwann offiziell ein Paar. Da wir uns vorher schon kannten war das die erste Beziehung in die ich desillusioniert gegangen bin, ich kannte seine Fehler vorher und habe nicht wie sonst gedacht boah das ist der Tollste den Du je getroffen hast das rosarote Brillending halt
Ich hatte auch echt mein Tun mich auf die Beziehung einzulassen. Alleine seine Kleidung in meinem Zimmer liegen zu haben hat mich eingeengt. Bereits nach wenigen Monaten wurde die Beziehung schlecht. Ich schreibe fast täglich Tagebuch und kann ab diesem Zeitpunkt immer die gleichen Dinge lesen: Der S. ist langweilig, bzw er zieht sein Ding durch und ich komme nicht auf meine Kosten, er versetzt mich, bzw. sagt nicht ab, er entschuldigt sich nie wenn er mich beleidigt hat oder es Streit gab, er wertschätzt mich nicht, er nimmt mich als selbstverständlich, er pflegt die Beziehung nicht, er ist untreu, alles scheint wichtiger ausser ich.
Nun habe ich es nie auf die Reihe bekommen die Beziehung zu beenden, gab ja auch tolle Zeiten, vor allem wenn er er war, und nicht diese Kalte Person die Hass auf die Welt hat und deswegen die Axt im Walde spielt. Ja und so zog sich das 6 1/2 Jahre. Trennung wieder zusammen kommen, hin und her, mal besser mal schlechter. Aber im letzten Jahr so schlecht, dass ich dann anfing die Beziehung nicht mehr zu pflegen. Keine Kraft, keine Lust, hatte eh keinen Sinn. Und auch wenn das alles schlecht war, so dachte ich das sei was besonderes zwischen uns, weil es eben schon so lange bestand ( die Beziehungen davor kamen bei uns beiden nicht über die 2 Jahre). Ich sah mich in der Rolle des Gebers, auch Heute noch aber es kam nix wieder ausser weitere Vorwürfe und Forderungen und ich zog mich zurück und lebte mein Leben längst alleine und dachte ich hätte mich damit abgefunden.
Und nachdem wir abermals einige Wochen garkeinen Kontakt hatten meldete er sich wir müssten reden. Auch da hatte er mich mal wieder versetzt ohne abzusagen, aber dennoch trafen wir uns dann und ja er verließ mich. Die Gründe haben sich eingebrannt. Er wolle nicht so leben. Damit meinte er mich, er findet es doof dass ich nicht Autobahn fahre, dass ich nicht mit ihm in den Urlaub kann. Auch dass ich ihn Zuhause nicht besuchen könne fände er doof. Er ist allerdings vor wenigen Wochen in eine neue Wohnung gezogen ,auf einem Dorf in das zweimal am Tag ein Bus fährt und man dazu noch eine Fähre nutzen müsste, was zudem auch noch einiges an Geld kostet, welches ich während einer Umschulung schonmal gar nicht habe.Genau dies sagte er. Ich kann für meine Krankheit nichts, ich mache seit Jahren Therapien und einige Ängste konnte ich besiegen, aber Autobahn, Fliegen, Zugfahren, Ausland, das kann ich nicht. Er schlug eine Beziehungspause vor, die ich ablehnte weil ich mich in drei Wochen auch nicht in seine Traumfrau verwandelt hätte, sagte ich ihm. Ich sagte ihm auch ich wolle keinen Kontakt mehr. Er meldete sich trotzdem zwei Wochen später, interessierte sich plötzlich für mich, was ich so mache und dass es schön sei dass ich nun eine Umschulung mache. Lange nicht mehr so nette Worte gehört. Da seine SMS exakt 30 Minuten später kam, als ich die Hiobsbotschaft meiner Mutter las, war ich entsprechend schwach und froh jemanden zum reden zu haben. Ich fragte ihn was denn an mir so schlimm sei dass alle vor mir weglaufen. Er sagte er laufe nicht vor mir weg und wollte mich sehen. Ich blöde wie ich bin zugestimmt, getroffen, im Bett gelandet, stundenlag in den Armen gelegen, große Wiedervereinigung, klasse. Zwei Tage später die Klarstellung seinerseits er wolle keine Beziehung mehr, die Gefühle seien nicht mehr da, er wolle mit einer Frau mit mir nicht leben weil man mit mir nichts machen könne. Totaler Absturz.
Was soll ich sagen, er meldet sich immernoch, täglich! Und er macht das gleiche was er immer gemacht hat, wenn er Bedürfnisse hat kommt er lieb angekrabbelt, ansonsten die kalte Seite. Gestern zB hat er mir geschrieben dass er jetzt lieber bei mir wäre. Heute morgen schriebe ich ihm er fehle mir, seine Antwort war tja . Ich dreh mich im Kreis, ich weiß nicht mehr wo oben und unten ist. er sagt ich sei ihm egal, meldet sich aber ständig. Er erzählt mir er sei seit kurzem in Therapie und die Therapeutin hätte ihm erzählt, er würde alle Gefühle unterdrücken die er hat. Was soll denn das? Aber dies ist nicht Thema. Dieser MEnsch hat mmir nichts gegeben, warum leide ich? Ich habe zu ihm kaum Kontakt gehabt vor unserer Trennung wieso kann ich das jetzt nicht mehr?

Thema ist, dass ich nicht mehr weiß was schlimmer ist. Der Verlust der Mutter oder der des Partners. Wo anfangen? Ich wünschte ich hätte wenigstens einen behalten können.

Jessy

14.09.2014 16:28 • x 1 #1


minna


lass dich mal fest drücken

warum deine mutter sich so verhält, kann ich schwer nachvollziehen,
klingt als wäre sie krank und vielleicht ein labiler mensch...

vielleicht ist es gut, wenn du mal alleine bist,
da redet dir mal niemand etwas ein und keiner nimmt dir entscheidungen ab,

vielleicht kannst du lernen deine eigene freundin zu werden,
das ist sehr wichtig, wie ich finde....

dann merkt man auch besser, wer einem gut tut und wer nicht....

deine ängste kommen sicher auch durch das überbehütete....

so kann man sich gar nie selber beweisen...
wie stark man ist....
und dass man angst überwinden kann....

ich wünsche dir sehr viel glück !

14.09.2014 16:57 • x 2 #2



2 Trennungen auf einmal

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andrea38


Hallo JessyJess,

sei mir nicht böse, aber Du klingst wie ein großes Kind, das noch nicht verstanden hat, dass es Verantwortung für sein EIGENES Leben trägt....
Deine Mutter bewältigt gerade einen Burnout, aber ich lese nur ich ich ich - natürlich ist es schwer, aus der Kindrolle herauszugehen, aber es gehören da schon immer 2 dazu.... ich denke, dass Du für Dich evtl auch akzeptieren müsstest, dass Du natürlich nichts für Deine Erkrankungen kannst - aber andere eben auch nicht.. die LIste, was Du nicht kannst oder glaubst nicht zu können ist schon sehr lange.... glaubst Du, dass das eine gute Basis ist, Beziehungen einzugehen?

Dass Deine Mutter sich endlich distanziert, ist vielleicht im Moment schwer zu ertragen, aber im Grunde Deine einzige Möglichkeit, zu Dir selbst zu finden - die Sachen, die Du hervorholst, waren ja vorher auch schon da.... insofern ist Deine Mutter doch nur sehr ehrlich, wenn sie schreibt, es war eine einzige Lüge?
ES ist nicht einfach, ein krankes Kind zu haben, oder ein Kind, das anders ist, das kann ich Dir als betroffene Mutter wirklich sagen... es ist einfach ein riesiger Eiertanz zwischen Mutter und Therapeutinnen-Dasein....
aber eine Begegnung auf Augenhöhe ist es nicht...
und so ähnlich klingt auch Deine Beziehung, die nun zu Ende gegangen ist: Du warst schwach, froh jemand zum Reden zu haben usw.... das ist alles menschlich nachvollziehbar, klar, aber es ist keine Ebene für eine Beziehung.... andere können und müssen Dich nicht retten, das ist DEIN Job im Leben.... nicht der der anderen....

Ich hoffe meine Worte klingen nicht zu hart, denn sie wollen Dich nicht angreifen, nur anstupsen, dass Du ein bisschen aufwachst - Therapie ist das eine, auch das Verständnis (1x die Woche 60 Minuten auf Krankenkassenkosten), aber das reale Leben erfordert reale Beziehungen und somit Begegnungen auf Augenhöhe! Die räumliche Trennung von Deiner Mutter ist sicher sehr schmerzhaft, aber - auch eine Chance, kannst Du das micht auch ein bisschen so sehen?
Heraus aus der Kindchen-Haltung man möge für mich sorgen und diese leicht narzisstische Wut alle sind gegen mich in eine Haltung hinein, die sagt, meine Mutter war/ist nur meine Mutter- sie hat gute und hat schlechte Eigenschaften.... es fällt keiner umsonst in einen Burnout hinein, nur wenn er zu lange über seine eigenen Grenzen gelebt hat....

Dir alles Gute, und viel Kraft! Und auch Mut, Deinen eigenen Weg zu finden!
Liebe Grüsse

14.09.2014 18:38 • x 2 #3


JessyJess

JessyJess


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Hallo,

erstmal danke für eure Antworten. Um Gottes willen, ich bin nicht böse dass man sich nicht mehr um mich kümmert, besonders meine Mum. Damals war ich es ja sogar die den Abstand mit Auszug suchte. ICh wollte damit ausdrücken dass es für mich harter Stoff ist, die eigene Mutter fast zu verlieren, zu erfahren wie schlecht es ihr eigentlich geht und nicht helfen zu können und gleichzeitig auf einmal abgelehnt zu werden. Ich wollte ja ein normales Verhältnis zu ihr haben, nicht mehr so ein krankhaftes, nur normal was ist normal zw Mutter und Tochter? alle zwei Wochen gemeinsam Mittag essen? Mal zusammen spazierengehen? Sie hat die Option gewählt gar kein Verhältnis mehr zu haben.
Was meine krankheiten angeht. Ich denke ich habe ein Recht dennoch geliebt zu werden, auch wenn ich vielleicht ein wenig eingeschränkter bin als andere, zumal ich jeden Tag gegen meine Angste kämpfe und sie nicht feiere. UNd mein Partner sollte sich nicht kümmern, im Gegenteil ich wollte mein eigenes Leben unabhängig von ihm weiterleben, wollte weiterhin alleine meinen Alltag bewältigen der lange Zeit nicht möglich war und mittlerweile wieder ging das wollte ich mri erhalten.

14.09.2014 19:31 • x 1 #4


JessyJess

JessyJess


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Ich hatte mich die letzten Tage mit WoW abgelenkt, kennen evtl. einige. Das hatte ein wenig abgelenkt und auch wenn dies mal unser gemeinsames Hobby war, hatte er vor eineinhalb JAhren damit aufgehört. So konnte ich die Tage in Ruhe ein wenig daddeln und lockere Kontakte pflegen.
Aber er gönnt es mir nicht, er kann mich nicht in Ruhe lassen. Ganz plötzlich ist er wieder da und spielt dieses Spiel wieder, redet mit mir, sagt mir er wäre nun lieber bei mir. Loggt sich im TEamspeak ein und unterhält sich locker mit uns allen...Ich muss seine Stimme hören, regelrecht ertragen. Nach dem tollen Spruch er wäre jetzt lieber bei mir hatte ich unglaublich schlecht geschlafen.
Am nächste Morgen ließ ich mich hinreißen ihm zu schreiben dass er mir fehle. Seine Reaktion tja das wird die nächste Zeit vermutlich noch schlimmer Ich verstehe die Welt nicht mehr, übt er gerade Macht auf mich aus? Er hat mich verlassen, er sagte er hätte keinerlei Gefühle für mich, das zwischen uns sei so ausgelutscht, dass er nicht mal wisse ob er mit mir befreundet sein will und jetzt zeckt er sich regelrecht in mein Leben ein.
Ich schaffe es noch nicht ihm zu sagen er soll mich in Ruhe lassen, das hatte ich schon bei der Trennung, dennoch hatte er sich nach 2 Woche gemeldet, sei ja nichts dabei sagte er mir.

15.09.2014 19:39 • x 1 #5


latraviata

latraviata


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tja .. das hört sich ja wirklich nach tobak an. manchmal ist man an so punkten, wo alles zusammen kommt

vl ist es längerfristig der punkt, an dem du es schaffst, dich von für dich unguten beziehungsmustern zu lösen. es hört sich ja schon so an, als hättest du da viel mit kontrolle und macht zu kämpfen in deinen beziehungen. mit menschen, die dich statt dir nähe zu geben kontrollieren. und es hört sich auch so an, als könntest du deinerseits auch nicht so gut mit nähe. als hättest du ein bisschen ein ähnliches muster. aber naja .. das sind nur spekulationen .. ich kenn ja keinen der beteiligten auch nur annähernd. und: es wird dir vermutlich aktuell auch nicht groß weiterhelfen.

wo anfangen, hast du gefragt. tja, wir sind wohl alle hier, weil wir für uns selbst nicht die ideale lösung wissen. aber darüber reden ist ja schon mal ein anfang.

und dann vl zu kucken, ob du es schaffen kannst, dich ein bisschen von dem kontroll- und machtspielkreislauf zu lösen, indem du dich weniger auf ihn und sie fixierst, sondern auf dich. indem du ganz bewusst das ganze erst mal so beschissen lässt wie es ist - und kuckst, was du für dich tun kannst. damit es dir ein bisschen besser geht. damit du ein bisschen stärker wirst.

und in einem nächsten schritt könntest du versuchen, für dich selbst zu klären, was du von beziehungen erwartest.

mich hat eine freundin vorgestern zwei sachen gefragt, die ich beide hilfreich fand:
1. was ist dein ziel bezüglich dem typen? (konnte ich noch nicht gut beantworten .. bzw. meine antwort war: er soll wenigstens ein bisschen so leiden wie ich )
2. hast du dir heute schon was gegönnt? (auch da hatte ich keine tolle antwort .. ich dachte so was wie: es macht alles keinen sinn und ich weiß nicht, womit ich mir was gönnen kann und ich will mich jetzt auch nicht dazu zwingen mir was auszudenken weil es mir einfach mal schei. geht)

beide fragen richten sich aber eigtl an deine selbstverantwortliche seite. sie fordern dich auf, dich nicht gehen zu lassen und von der situation kontrollieren zu lassen, sondern eigenverantwortung zu übernehmen. und deswegen fand ich sie gut. weil sie einem auch einen spiegel aufzeigen. es ist nicht nötig, dass man gute, erwachsene antworten auf die fragen hat. aber ich finde gut, wenn man sich ihnen einfach immer mal wieder stellt und vl das ziel hat, sie eines tages besser im sinne von selbst-sorgender beantworten zu können.

alles gute!

ps: wow spiele ich auch übrigens und: der typ wegen dem ich hier bin auch

16.09.2014 10:56 • x 1 #6


JessyJess

JessyJess


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Danke für deine liebe Antwort,
Ich sehe das auch so. Als meine Ma mir schrieb sie zieht nun weg, daswar am 5.9. und ich habe den Eindruck ich habe es schon gut verknust. Auch wenn sich der ein oder andere Elternteil vllt nun angegriffen fühlt, aber ich fühle mich tatsächlich freier, bin ihr keine Rechenschaft mehr schuldig über meine Entscheidungen.
Als ich ende Juli den Kontakt zu ihr auf Eis legte da war mein Wunsch eine eigene Familie zu gründen so groß wie nie zuvor.
Ich wäre heute gewiss emotional viel weiter hätte ich nicht jemanden zum anlehnen gebraucht an diesem Tag. Aber als hätte er es gewusst meldet er ich genau an diesem Tag und nutzt meine Lage schamlos aus.

Auch heute hatten wir wieder Kontakt. Aber ich resigniere mittlerweile so sehr dass selbst das keine Euphorie mehr in mir auslöst.
Heute vor einer Woche haben wir uns das letzte mal gesehen. Wir hatten auch mehrfach S. und ich habe ihm auch vorher nochmal eindringlich gesagt dass ich noch Gefühle für ihn habe und dass ich froh bin jemanden bei mir zu haben weil mich die Situation mit meiner Ma so runterzog. Und er tat das was er immer tat, weshalb er sogar unter anderem Schluss machte. Er diskuttierte mit mir über S. dass wir ja das und jenes lange nicht mehr gemacht hätten etc. Und das hat mich so *beep* und anstatt ihn so richtig in den Ar. zu treten lass ich mich breitschlagen, so wie die letzten 6 Jahre.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dies auch ein Versuch seinerseits war zu gucken ob nach der Trennung der S. besser wird. Das hat bei ihm oberste Priorität. Das kommt bei ihm noch vor Essen und Schlaf. Ich fand das schon immer krankhaft.
Ich kann ihn nicht glücklich machen, das nagt so sehr an meinem Ego aber ich mache mir klar, dass das nicht an mir liegt. Dieser Mensch ist krank, er bestätigt es mir ja. Seine Therapeutin sagt er unterdrücke alle Gefühle.
Wenn ich dn Kontakt abbreche ist es definitiv zuende, denn er ist kein Kämpfer. Er ist total resigneirt, macht nix von alleine, lässt sich so vom Leben treiben. Er sitzt nur da und sagt tja das sei dann so und tut aktiv gar nix dagegen. Auch für sein Leben nicht. Seine Ausbildung wurde ihm besorgt, sein Job... Der Mann hat keine Träume oder Wünsche, LAchen tut er selten, sehr selten. Wie soll mir so ein Mensch Halt geben?
Um mir ein wenig Genugtuung zu geben, stelle ich mir vor, dass er in seinem jetzigen Zustand eh keine neue findet, und was er von seiner Partnerin verlangt, wird eh keine lange mitmachen. Da er sich selbst nicht glücklich machen kann erwartet er das von seiner Partnerin. Die soll auch gleich seine fehlenden Freunde mit ausgleichen. Und viele Ideen für die Freizeitgestalten haben, denn er hat keine Ideen will aber Spaß haben, Zuhause fällt ihm ja wieder ein wie mies sein Leben gerade ist. Er reduziert sich selbst auch so auf sein Geschlechtsteil dass es für andere die logische Konsequenz ist, ihn so zu sehen und nicht mehr.
Die ganze Beziehung war ich ihm nur dienlich. Er war nur da wenn ich ihm irgendwie nützlich war.
Wieso ich ihn jetz hier so vorführe weiß ich nicht, aber ich will das alles verarbeiten und habe niemanden zum Reden.
Als er das letzte mal hier war hat er mich in den Arm genommen und ich lag da minutenlang und habe tief in mich gehorcht und gemerkt es gibt kein zurück. Ich kann nicht vergessen was er alles getan hat. Es ist einfach zuviel gewesen. Sollte er je wieder ankommen ich bin mir sicher ich würde weich werden weil ich es mir wünsche und wieder still vor mich hinleiden weil es für mich keinzurück gibt.
Mir fehlt am meisten die Partnerschaft. Die Beziehung an sich. Ich möchte einfach so gerne einen Partner haben, heiraten, so ein schönes Kleid tragen. Und 6 Jahre Partnerschaft das kommt auch so schnell nicht wieder. Ich habe eigentlich keine Lust mehr jemanden neu kennenzulernen, die Rosarote Brille auf und vor allem wieder abzusetzen. Gucken ob man zusammenpasst, hoffen dass es klappt und Angst haben dass es nicht klappt, will ich mir das nochmal antun?

16.09.2014 19:27 • x 1 #7


Bekannte


Hallo Jessy,

Du klingst heute Abend so ausgelaugt und desillusioniert. Aber das ist OK. Genauso wie Deine Wut auf die Unzulänglichkeiten Deines (ich nenne ihn mal) Feierabendpartners.
Das wird schon wieder. Lass es raus. Kotz Dich aus. Sei ruhig auch egoistisch und kindisch und ungerecht, denn diese Gefühle haben wir alle mal (die stets gefassten, rational ausgeglichenen Heiligen natürlich ausgenommen ).
Und danach gehts weiter und es geht Dir besser.

Natürlich fehlt Dir Dein Freund. Jede Konstante, die so lange Zeit bestand, reißt eine Lücke. Ganz egal ob diese Konstante Dir gut oder nicht so gut getan hat. Erst nach der Umgewöhnungszeit, die es braucht, wird Dir ganz deutlich bewusst sein, wie weit dieser Feierabendpartner von Deinen eigentlichen (und völlig berechtigten) Ansprüchen an einen Partner entfernt war. Und dann wirst Du Dich nicht mehr darüber ärgern, dass er weg ist, sondern dass er so lange in Deinem Leben da war und Platz für Besseres versperrt hat.

Und zu Deiner Mutter. Ich bin selbst eine. Jedes Elternteil gestaltet die Beziehung zu ihren Kindern selbst und ganz allein. Häufig tun Eltern das nicht bewusst. Und häufig sind sie überfordert. Aber sie sind in der Eltern-Kind-Beziehung die Gestalter, auf die das Kind (je nach Charakter unterschiedlich) reagiert. Nicht umgekehrt! Und das bis ins Erwachsenenleben hinein. Also zieh Dir bitte nicht den Schuh schwieriges Kind an. Keine Mutter hat ein Recht auf ein Kind, das ihren Bedürfnissen entspricht. Aber jedes Kind hat aus meiner Sicht ein Recht auf Eltern, die den Bedürfnissen des Kindes entsprechen. Sie also weder unter- noch übererfüllen.

Natürlich hatte es Deine Mutter nicht leicht mit einem kranken Kind. Aber was sie daraus gemacht hat, ist allein ihre Verantwortung! Wenn sie sich jahrelang selbst überfordert und hintan gestellt hat, kann sie das niemandem außer sich selbst zum Vorwurf machen und muss es auch selbst ändern. Das hat sie ja nun, indem sie sich abgrenzt und nicht mehr alles für Dich tut. Aber dabei kalt zu Dir zu sein oder Dir gar Vorwürfe zu machen, steht ihr nicht zu. Offenbar ist sie jetzt durch die Burnouttherapie vom einen Extrem ins andere gerutscht und nach wie vor mit ihrem kranken Kind (denn das bist Du in dieser Situation immer noch für sie) überfordert.
Nimm es als das hin, was es derzeit ist: Ein Zeichen dafür, dass Deine Mutter nicht stark genug ist, sich auf ein für sie gesundes Maß von Dir abzugrenzen, ohne Dir dabei weh zu tun. Vielleicht lernt sie es ja noch im Laufe der Zeit. Du liebst sie, das kann man Deinen Zeilen entnehmen. Also sei nachsichtig mit ihr. Sie konnte damals als Du ein Kind warst mit Dir nicht besser umgehen und kann es jetzt immer noch nicht. Das ist ihr Problem, nicht Deins. Und auch wenn Du sie vermisst, spürst Du die Befreiung von ihrer erdrückenden Mutterliebe für das Problemkind ja jetzt schon und hast die große Chance gewonnen, Dich ohne Kontakt mit ihr nicht mehr als das Problemkind gespiegelt zu bekommen. Denn wie Du ja selbst bemerkst, ist die einzige, die heute Dein Leben gestaltet und mit Dir leben muss, Du. Also arbeite ruhig die Altlasten, die Deine Mutter bei Dir hinterlassen hat, auf. Und werde mehr Du selbst. Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn Du ohne diesen Einfluss Dich selbst immer mehr als die zu 95% völlig gesunde und normale Jessy wahrnimmt und Deine Beschwerden auch für Dich selbst mehr in den Hintergrund treten und nicht mehr Deinen Wesenskern ausmachen, über den Du Dich definierst.

Nochmal zu dem Typen: Tu Dir selbst den Gefallen, alle Annäherungsversuche sofort und endgültig abzublocken. Spiel auf einem anderen Server WoW, antworte auf nichts mehr. Bevor Du nochmal mit ihm im Bett Landesteil, schnappt Dir lieber einen x-beliebigen, wenn das Einsamkeitgefühl sich anders nicht beruhigen lässt. Aber lass IHN ab jetzt wie eine heiße Kartoffel fallen. Der nutzt Dich nämlich gerade nur noch und ausschließlich für sein mickriges Ego. Wenn er rattig ist, probiert er nochmal, ob Du ihm noch hörig bist, nur um Dich gleich danach für diese Schwäche abzustrafen. Sowas brauchst Du nicht. Der Kerl hat nichts, aber auch gar nichts, was er Dir bieten könnte und was Du nicht an jeder Straßenecke in 5 Minuten herbeiwinken könntest.

Lass Dich drücken und den Kopf nicht hängen. Du wirst sehen, dass dieser Sommer für Dich die Chance war und ist, ungesunde Muster zu durchbrechen Du selbst zu werden und zu sein. Und zwar die beste Version von Dir selbst, die Du sein kannst.

Alles andere (Partner, Familie, Glücklichsein) kommt dann ganz automatisch.

16.09.2014 21:21 • x 2 #8


JessyJess

JessyJess


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vielen Dank Dir Bekannte, mit diesen tollen Worten will ich versuchen zu schlafen

16.09.2014 21:29 • x 1 #9


JessyJess

JessyJess


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Gestern Nacht habe ich erst um 3 Uhr geschlafen. Ich hatte einen Alptraum. Ich träumte ich hätte mich wieder mit meiner Mutter getroffen und sie sah so elend aus -.- im Traum tat sie mir so leid. Als wir uns trafen sagte sie irgendwann das ginge doch nicht dass wir Kontakt haben das würde sie immernoch zu sehr krank machen.
Gestern war mein erste heulfreier Tag und dann so eine Nacht!
Heute morgen konnte ich nicht zur Umschulung, ich brauche Schlaf. Ich habe meine Tage und hatte selten so starke Unterleibsschmerzen

Wenigstens habe ich nicht das Bedürfnis mich bei ihm zu melden. Ich habe aber auch nicht das Bedürfnis mich mit ihm auseinanderzusetzen. Wenn ich ihn blockiere wird er evtl fragen wieso, oder wenn ich sage ich brauche Ruhe wird er auch fragen wieso und dann muss ich mich damit schonwieder auseinandersetzen.
Solange wir Kontakt haben, bzw er mir Dumpfsinn schreibt habe ich wenigstens noch immer vor Augen was für ein Vollhorst ist.

17.09.2014 11:09 • x 1 #10


minna


wenn du ihn blockierst musst du nur sagen, er tut dir nicht gut und du willst nicht mehr ...fertig.
und danach nicht meh reagieren.
bei wow ein anderer server,
und eben neue helden für den seelenfrieden und vielleicht eine neue gilde.

dann überlege auch mal, was dich bei einem mann hielt der nicht gut zu dir war.
eine scheinbare sicherheit, die keine ist?

natürlich hast du ein recht geliebt zu werden, genauso wie du bist....
du machst nur keinen gebrauch davon...

indem du dich an menschen hängst, die das eben nicht tun.

und so findest du die richtigen auch nicht, da du nicht frei dafür bist.

krankheiten hat fast jeder, wenn man genauer fragt,

auch ich hatte in meiner jugend mit schlimmen ängsten zu kämpfen,
die ich aber am ende überwunden habe,
da ich am ende einfach keine kraft mehr hatte, mich zu fürchten.

das war ein langer und sehr schwerer weg, der mich aber am ende sehr viel weiter gebracht hat.

17.09.2014 12:09 • x 2 #11


JessyJess

JessyJess


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eigentlich war der Abend immer die Tageszeit in der es mir am besten ging, aber Heute ist dies anders.
Mein Kopfkino hat angefangen Ich glaube heute ist der erste Tag wo er sich nicht meldet, und sei es nur weil ihm langweilig ist. Mich beschleicht der Gedanke er ist bei seiner Ex. Denn seine Ex ist so eine kleine Egolose Person, die nur nach ihrem Gegenüber lebt. Als die beiden zusammenkamen hat sie zu ihm allenernstes gesagt er könne sie auch ruhig betrügen, haupsache sei nur er verließe sie nicht weil sie ohne ihn nicht leben könne. Dass sie nach ihm dann ca 8 andere hatte spielt in meinem Film keine Rolle. Die beiden haben ein Kind zusammen und sie hat dies immer genutzt um ihn fertig zu machen. Ausserdem wollten ihre neuen Partner nie dass er bei ihnen ist um seine Tochter zu sehen.
Er ist schonmal zu ihr zurück nachdem sie wieder Single war, weil er mal reinschnuppern wollte wie es ist so mit Familie.
Laut seiner Aussage damals wäre er auch bei ihr gebliebne, weil sie ihn bekocht, ihm das Frauchen macht und seine ZUkunftsvorstellung war dass die beiden dann zusammenleben und er ihr dann halt regelmäßig fremdgeht. Da hatte ich dann aber wieder zwischengefunkt.
Jetzt ist sie wieder Single und er wunderte sich schon wieso sie sich nicht bei ihm meldet. Das hat sie nämlich immer getan wenn sie wieder Single war, weil dann kein anderer da war dem sie sich unterwerfen konnte und sie nicht beeinflust war und keine Probleme hatte ihm Zugang zu seinem Kind zu gewähren.
Nein der springt doch nciht mit der inne Kiste......Doch macht er, der hat keinen Funken Stolz und Ehre. Es gibt ja jetzt keinen Grund mehr es nicht zu tun, auch wenn die Beziehung zu mir vorangegangenes Fremdgehen auch nicht verhindert hat.
Mir wird ganz schlecht wenn ich mir vorstelle wie er ihr stolz mitteilt wir sind nicht mehr zusammen und sie sich freut weil ich leide weil sie mich abgrundtief hasst und ihn noch feiert weil er mir so richtig schön einen reingewürgt hat.....

17.09.2014 18:43 • x 1 #12


JessyJess

JessyJess


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Nachtrag: der arme Mann findet das ganz doof Single zu sein weil ihm der S. fehlt. Er fing dann wieder an zu diskuttieren, das macht er imemr wenn er unbedingt was haben will, das thema so lange wieder aufgreifen bis es sich zu seinen gunsten geändert hat.
Er versteht nicht dass ich nicht weiterhin mit ihm ins bett gehe. Das ist so arm, wenn das nicht so traurig wäre ich würde mir hier vor Lachen den Bauch halten.

17.09.2014 20:07 • x 1 #13


JessyJess

JessyJess


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Heute kam endlich mein Buch ich liebb dich nicht wenn du mich liebst, endlich was zu tun.

Auch Heute Nacht gab es wieder einen schönen Mamatraum und diesmal machte mein Ex mit im Verlassen und gleichgültig sein, klasse

Am Mittwoch hatte mein Ex wieder ein Bedürfnis welches unbedingt besprochen werden musste. So was das in der Beziehung auch schon, wenn er was wollte dann musste das auf Biegen und Brechen ausgekaut werden, So wie Mittwoch Abend.
Es fing damit an dass er sagte Single sein ist schei., ihm fehle der S. und weshalb ich ihn so lange nicht mehr richtig rangelassen hätte. Ja was antwortet man dadrauf, das was man imemr darauf sagt, wenn man sich ungeliebt fühlt und nix bekommt was man sich wünscht dann hat man als Dank nicht auch noch S. mit dem PArtner.
Wir telefonierten dann und wenigstens gab es etwas Einsich seinerseits was bei mir aber dazu führte dass ich nicht mehr richtig sauer sein konnte, sondern mich eher noch schuldig fühlte.

Eine Beziehung zwischen uns das würde einfach nicht klappen, wir hätten es ja häufig versucht und es klappte einfach nicht. Ich habe mich entschuldigt, dass ich ihm offenbar nicht geben kontne was er brauchte, er sagte dann es sei auch seine Schuld gewesen, er hätte versucht sich mit S. abzulenken weil es ihm nicht gut ging. Und das war auch imemr mein Hauptproblem in der Beziehung, dass es ihm immer um S. ging, zwischenmenschliche Dinge gingen bei ihm nicht, aber in eine Beziehung gehört mehr.

Eingebrannt hatte sich seine Ausage er sei sich ziemlich sicher, dass das mit uns nie wieder was wird. Dennoch läst er mich nicht gehen, nicht richtig, er will weiterhin alles tun was wir vorher auch taten, nur mit der Option sich ne neue suchen zu können. Er sagt auch er hat nur mich, wir kennen uns halt sehr lange etc. Er ist ja derzeit in Therapie und auch die Therapeutin sagte er unterdrücke alle Gefühle und sei derzeit auch nicht in der LAge irgndein Glück zu empfinden. Aus solchen Dingen ziehe ich heimlich Hoffnung.

Und dann werde ich wieder sauer, weil ich denke was bildet sich der Mann eigentlich ein ich hab mir einen abgestrampelt in der Beizehung ihm immer wieder seine Seitensprüunge verziehen etc und als Dank macht er Schluss weil er mich nicht mehr liebt? Was will er denn noch alles?

Und dann erdreistet er sich, sich weiterhin wie ein Paar mit mir treffen zu wollen, was schönes unternehmen, Kusceln schmusen zusammen ins Bett gehen?
Und dann will ich richtig sauer werden und er dämpft es indem er sagt, wenn Du so dadrunter leidest mit mir nur befreundet zu sein, dann sollten wir uns vllt eine Zeit nicht sehen.
Ich bin so enttäuscht von him dass er uns einfach so weggeworfen hat und ihm das alles so verdammt egal ist...

Auch wenn die Beziehung schlecht lieft, so bin ich mir sicher dass ich das Ende herraufbeschworen habe, als ich mich zurückzog, nicht mehr für ihn da war ihm alles verweigerte.
Ich bin mir sicher, wenn ich ihn jetzt total sperre läute ich damit ein, dass er sich ne neue sucht, und da ihm alles egal ist, wird er auch keinen Gedanken mehr an uns veschwenden.
Dbaei wünsch ich mir nix sehnlicher als dass er wieder so ist wie früher, dieser schöne Kern der da sitzt, der jetzt von Bitterkeit und Depressionen verdeckt ist.
Wieso kann ich die Hoffnung nicht einfach begraben?

19.09.2014 09:43 • x 1 #14


JessyJess

JessyJess


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Nachdem mir Ex ja nun eindringlich sagte er würde gerne alles mit mir weitermachen wie in einer Beziehung nur keine Beziehung, also Treffen, was Schöönes unternehmen und ja natürlich ganz viel S. haben, da war ich erstmal so baff und musste das verarbeiten.

Gestern wieder eine Nachricht von ihm, wie es wäre wenn wir die Nacht zusammen verbringen. Ich wuerde endlich mal sauer, und nicht nur das, meine Missachtung vor ihm kam auch wieder zum Vorschein und dieses Unverständnis, was geht bloß in diesem Kopf vor?

Ich packte also meinen ganzen Mut zusammen und druckste nicht mehr mit keine Zeit, sondern sagte nein das will ich nicht denn ich brauche Abstand. Seine Antwort okay also nun doch

Jetzt denke ich nur noch daran, wie er sich so schnell wie möglich was anderes fürs Bettchen sucht, weil ich hab ja nun den LAden dichtgemacht. Ich habe so eine Angst, dass jetzt schlimme Dinge kommen, er mich beleidigt, mich ignoriert, mich quält....

21.09.2014 10:10 • x 1 #15



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