Zitat von Blind-Meg: Vertrauen und "Beweise" schließen einander aus.
Beweise bringen höchstens
kurzfristig eine vermeindliche Sicherheit und haben den
angenehmen Nebeneffekt, dass frau sich halt
nicht mit dem Grundübel auseinandersetzen muss.
Längerfristig ist dann häufig das Problem, dass dieses Verhalten aufgrund der positiven Verstärkung
konsolidiert wird und immer häufiger irgendwelche "Beweise" gefordert werden. Was kommt also nach dem FB-Status? Die Forderung nach Standortfreigabe des Handys oder Einsicht in seine WA-Chats? Und welcher Partner, bitte schön, macht das dann noch auf Dauer (und Distanz) noch mit?
Vertrauen kann nur entstehen, wenn ich mich selbst den Wurzeln meiner Unsicherheit stelle und daran arbeite, statt die Verantwortung dafür auf "schlechte Vorerfahrungen" zu schieben und an den Partner abzugeben.
Zitat von Blind-Meg: Ist schwer auf Entfernung, ich lebe auch so.
Wenn ich feststelle, dass ich ein Problem mit Vertrauen habe und nicht bereit bin, daran zu arbeiten, ist evtl. das Modell Fernbeziehung nichts für mich. Bei genauerer Betrachtung würde sich das Problem auch in einer Beziehung ohne größere Distanz über Kurz oder Lang ergeben.