Zitat von acre: Und natürlich haben die Gehenden Ängste, Zweifel und Sorgen.
Ich lese das oft hier und denke, es stimmt sicher oft, vielleicht bei Dir. Aber nicht immer, hier eher nicht, zumindest bis jetzt.
Vor allem denke ich: WENN die Verlassenden - ich schreibe extra nicht: Gehenden

- wirklich Ängste, Zweifel und Sorgen hätten, dann fände ich es freundlich, wenn sie diese mir kommunizieren.
Klar, ich kommuniziere keine Emotionen an meinen Ex. Aber ich hab auch nicht betrogen und verlassen. Was beim Betrug für mich besonders übel war, war, dass mir mein Ex komplett vermittelt hat, er hat null Zweifel und er hat's genau richtig gemacht. Wir haben ja nach Trennung noch fünf Monate zusammengewohnt, und er ist komplett aufgeblüht und hat seine neue Beziehung gelebt. Es hätte mir einiges leichter gemacht, wenn ich mitbekommen hätte, dass er - zumindest auch - die zwiespältigen Gefühle hat, die Du schreibst. Hat mein Ex bis heute nicht gemacht. Und das ist eben auch ne ziemliche Abwertung meiner Person, bei der ich erstmal klarkommen musste, dass es trotzdem nichts mit meiner Person zu tun hat. Ist das nachvollziehbar, wie ich es meine?
Edit: Es kann ja sein, dass manche Verlasser diese Gefühle in ihrer Affärenzeit haben, z. B. mein Mann war rückblickend so genervt wie sonstwas, aber nicht nach der Trennung.