Birgitta
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Zu meinem Leben
Ich bin Mitte 40 und seit ich 15 bin mit meinem jetzigen noch Ehemann zusammen. Unsere Kinder sind Mitte und Anfang 20 und wenn ich zurückblicke dann begannen unsere Schwierigkeiten vor 26 Jahren als ich zu meinem Mann und meinen Schwiegereltern gezogen bin.
Da meine Kindheit sehr schwer und geprägt von Alk. beider Eltern war musste ich schon als Kind lernen mich durchs Leben zu kämpfen und auf eigenen Beinen zu stehen. Habe noch eine kleine Schwester für die ich in dieser Zeit da sein musste. Ich wusste schon als Kind dass ich niemals so sein möchte wie meine Eltern und ich meinen Kindern eine behütet und wunderschöne Kindheit bieten möchte. Ihnen ein sicheres und frohes Daheim geben. Dies ist mir so gelungen aber dafür war ich von meinen Schwiegereltern mit narzistischen Zügen der Hampelmann und Sündenbock. Ich habe alles hingenommen nur damit Frieden herrscht und meine Kinder sich wohlfühlen dürfen in ihrem daheim. Ich habe immer mal wieder versucht mit meinem Mann über meine Gefühle und mein Kampf in mir zu sprechen aber irgendwie kam es bei ihm nie wirklich an denn er wollte es nie wirklich ändern. Für ihn wars ja gut so wie es war.
Mein Schwiegervater hat mich geliebt weil er sah dass ich immer für sie da war und nie auf Streit aus war( weil er nur mich hatte und alle andern Kinder ihm den Rücken gekehrt haben). Ich hab meine Eltern dann bis zum Todestag mit meiner Schwester liebevoll gepflegt. Egal was war es sind meine (unsere) Eltern. Mein Mann hat mich dabei absolut nicht unterstützt. War einfach nie da. In dieser Zeit(mitlerweile seit 10Jahren)habe ich einen Mann kennengelernt der so wie ich die Natur liebt und auf einmal bekam mein graues Leben so viel Farbe 🥰. Ich blühte auf und auf einmal war jemand für mich da.
Mein Mann wusste von Anfang an von dem Mann. Er hat ihn kennengelernt und akzeptierte ihn neben mir. Ich durfte mit ihm Reisen und Wandern und er pflegte mit mir meine Eltern mit. Somit konnte sich mein Ehemann zurücklegen und musste nichts für mich machen denn dafür war ja der andere Mann da. Nun möchte ich nicht mehr so weiter machen und hab die Scheidung eingereicht. Möchte mit meinem Freund eine Beziehung eingehen und Neu durchstarten.
Meine ganze Familie auch Kinder stehen hinter mir denn sie haben all die Jahre das gesehen was mein Mann nicht sehen wollte. Sie haben in der Zeit alle versucht ihm die Augen zu öffnen doch er wollte nicht. Jetzt habe ich mir alles erarbeitet was ich nie hatte. Ein Daheim. Sicherheit. Grund und Boden. Und nun muss ich gehen weil ich es mir Schuldig bin. Dies fällt mir unheimlich schwer. Mein Tochter mit Anfang 20 wohnt noch bei uns. Sie würde beim Papa bleiben wegen Arbeit und Freunde und ich ca 150km weg ziehen. Dies ist mein größter Schmerz den ich fühle. Weg von Daheim und meiner Tochter. Alles erarbeitet und erkämpft und mit Nichts gehen. Ich werde es tun dafür gibt's kein Zurück aber wie schaffe ich es als absoluter Herzmensch das verlassen was ich nie hatte. Durch Liebe und Vertrauen aufgebaut 😔
