Hallo hahawi!
Puh, schwere Kost, musste Deinen Beitrag mehrfach lesen. Nun kann ich darauf mal Stellung beziehen:
Zitat von hahawi:Nicht die Frauen sind es, die sich verändert haben, mein Lieber, es ist das gesellschaftliche Umfeld, das sich verändert hat.
Die Frauen sind Teil des gesellschaftlichen Umfelds und somit haben sie sich natürlich auch verändert. Oder bestreitest Du das?
Zitat von hahawi:Und das, was Du als Wahnsinn bezeichnest, das ist, sehr vereinfacht gesagt, die Freiheit, sein eigenes Leben ein Stück weit selbstbestimmter zu leben. Und was daran negativ sein soll, das erschließt sich mir jetzt ehrlich gesagt nicht.
Die sog. Freiheiten in Form von Selbstbestimmung hat dazu geführt, dass abstruse Forderungen gestellt werden, Fremdeln nie so leicht war wie heute und die gebundenen Frauen offensiver rangehen als die ungebundenen Frauen. Negativ daran ist:
Die ungebundenen Damen machens unnötig schwer. Die gebundenen Damen sind unnötig schwere "Kost". Als Mann kann man nichts mehr glauben und trauen. Ein oder zwei Stunden Gespräch mit denen und ich weiß, wo die Reise hingehen soll - bei gebundenen Damen. Wären die ungebundenen Frauen nicht so problematisch und würden sich mal mehr trauen. Auf jeden Fall hat das sog. gesteigerte Selbstbestimmungsgefühl nicht gerade zu Selbstbewusstsein und Mut geführt. Ganz im Gegenteil, das ist noch schlimmer geworden.
Zitat von hahawi:Ich bin mir sicher, dass Du die Veränderungen eigentlich auch positiv siehst.
Definitiv nicht!

Ich würde sagen, ca. 15% sind okay, 10% sind strittig, der Rest ist Mist. Wenn man mich fragt.
Zitat von hahawi:Du bist an Frauen geraten, die nicht Deinen Wertekompass haben.
Das kann doch immer passieren.
Aber wessen Schuld ist das?
Die dieser Frauen, oder doch Deiner, weil Du etwas erwartest, was diese konkrete Person nicht erfüllen kann oder möchte?
Natürlich jener der Frauen!

Ich kommunizierte ja immer klar, deutlich, offen und fair, was Sache ist. Umgekehrt erlebe ich es so: Das Maul sagt A, der Ausdruck sagt B, die Handlungen laufen auf C hinaus und das Ergebnis ist dann D. Aber ich rechne ich eher mit negativen Erlebnissen, dann tut es weniger weh. Enttäuschungen sind es aber trotzdem.
Zitat von hahawi:Und dann mach nicht ein singuläres Erlebnis zu einer allgemeingültigen Aussage.
Das habe ich doch schon wieviele hunderte Male kommentiert? Es sind gelebte Erfahrungen, keine Berichte, keine Statistiken, sondern pure Realität in meinem gelebten Umfeld meinerseits. Daran ist nichts zu rütteln.
Zitat von hahawi:Und ich muss Dir ehrlich sagen, auch wenn mir die Traumatische Erfahrung, die Du mit Deiner Ehe hattest fehlt, dass ich dennoch einen diametralen Eindruck habe.
Sei froh, dass Du Dir das bewahren konntest.
Zitat von hahawi:Gerade eine Begegnung auf gleicher Ebene, das gegenseitige Abklären von Erwartungen und Wünschen, das verschwinden von einseitigen, überholten Anbahnungsritualen, von überkommenen Verhaltensmustern, das ist doch eigentlich eine großartige Sache.
Läuft in der Realität aber leider nicht so ab.
Heutzutage kommt mir das Kennenlernen bzw. der Prozess so vor:
Erst einmal wird der mehrere hundert Seiten starke Katalog herausgeholt, in denen die Forderungen, Wünsche und Vorstellungen drin stehen.
Dann werden ein Stift und ein Block gezückt und eine Checkliste abgearbeitet.
Zusätzlich stellt Frau noch Fragen und Fallen auf.
Dann kommt nach relativ kurzer Zeit, obwohl der Eindruck ein anderer war, das Dementi.
Merkste was? Als Mann fühle ich mich verarst, kontrolliert und hingehalten.
Es wird immer alles von der Perspektive einer Frau gesehen:
Sie muss sich wohlfühlen.
Sie muss sicher sein.
Sie darf dieses und jenes.
Und und und .....
Ähem - wo ist bzw. bleibt da der Mann? Nirgends.
SIE muss immer an erster Stelle stehen, dann kommt ER. SIE sagt ,wie es läuft, kommt aber null in die Puschen, weil ER alles machen muss. Und klar, ER kann sich eine blutige Nase abholen, SIE aber muss behütet werden wie ein rohes Ei!
Und das nennt man dann Emanzipation, Selbstbestimmung und Wohlgefühl - bei den Frauen.
Ich nenne das Unterdrückung, Unterwerfung und Unwohlsein - bei den Männern.
Und DAS soll ich dann positiv sehen?
Nein, lieber hahawi, ganz sicher nicht.
Es wird mehr als Zeit, dass der Mann mal wieder mehr im Fokus steht. Die "Bräute" haben jetzt m.E. zu viel Oberwasser. Bis zu dem Grad, wo ein fairer Umgang auf Basis einer ausgeglichenen Waage wäre, bin ich bei Dir. No problem.
Das Problem ist nur: Diese Basis gibt es nicht (mehr)! Und das ist inakzeptabel.
Liebe Grüße