Hey @Harry_50, im Traum sind wir mit anderen Ebenen verbunden, die über die hinausgehen, was wir im wachen Zustand als Realität erleben. Es gibt die Ebene des persönlichen Unterbewusstseins, und dann die des kollektiven Überbewusstseins. Und dort sind solche Begegnungen möglich. Bitte nimm doch den Trost an, den deine Frau dir schenken will. Du bist noch hier, weil du noch Aufgaben hier zu erfüllen hast. Du schreibst doch selbst, dass deine Enkel einen Opa sehen sollen, der sie aufmuntert, stärkt und ihnen etwas beibringt. Ein Opa, der ihnen Liebe gibt. Gib deiner Trauer Zeit und Raum. Aber nimm bitte auch den Trost an.
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Harry_50 Mitglied
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Zitat von Himmelssonne:
@Harry_50 Mein Lieber, ich möchte Dir nicht zu nah treten, aber in dem,Zustand, in dem Du bist würde ich mich zwecks einem möglichen Klinik- Rehaaufenthalt an Deine Hausärztin wenden. Ich glaube, Du brauchst mehr Unterstützung als wir Dir hier geben können. Ich mache mir ein wenig Sorgen! 🤗
Ich habe mir mal einen meiner Lieblingssongs angehört und fühle ich schon wieder besser. Dank Doxepin und Musik.
GlG
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A
Abschied durch Tod- Trauerecke
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Harry_50 Mitglied
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Zitat von GreenTara:
Du bist noch hier, weil du noch Aufgaben hier zu erfüllen hast. Du schreibst doch selbst, dass deine Enkel einen Opa sehen sollen, der sie aufmuntert, stärkt und ihnen etwas beibringt. Ein Opa, der ihnen Liebe gibt. Gib deiner Trauer Zeit und Raum. Aber nimm bitte auch den Trost an.
DreenTara, Du und ihr alle, die ihr mir hier Trost spendet, bin ich sehr dankbar. So etwas habe ich noch nie erlebt.
Und gerade das, was Du über einen Opa schreibst, ist so treffend und wahr. Zudem der andere Opa väterlicher Seite mit seiner Gesundheit Schindluder getrieben hat. Er mochte die Kinder auch nicht wirklich. Der eine der Zwillinge hat aber dafür die Situationen dann die Sprüche.
Aber irgendwann muss auch der "Beste OPA" regenerieren. Die Kinder können ruhig sehen, dass ein Opa mal weint. Ich möchte nur, dass sich das im Rahmen hält.
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#318
Harry_50 Mitglied
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@analle,
soviel liebe Worte, soviel Trost. Damit hätte ich nie und nimmer gerechnet. Obwohl ich sagen muss, dass ich mich in meiner Jugend oft verstellen musste um nicht ausgegrenzt zu sein.
Sentimentalität war nicht angesagt. Aber als ich 1 tödlichen Unfall im Alter von 19 und den 2ten im Alter von 20 hautnah miterlebt habe, war mir das egal. Ab da stand ich zu meinen Gefühlen und hoffe, dass es auch so bleibt.
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#319
Harry_50 Mitglied
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@anall,
noch etwas Ruhiges aber dafür Trauriges.
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#320
GreenTara Mentorin
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@Harry_50 Natürlich sollen die Enkel sehen, dass du traurig bist, weil die Oma nicht mehr dabei ist. Und wenn du einen Teil deines Schmerzes im Stillen verarbeitest, ist das kein Verstellen. Aber sie können ja an Trostritualen teilhaben, das verbindet euch. Ich glaube, dass es früher nicht unüblich war, Gefühle nicht so ernst zu nehmen. Brav und folgsam sein, Ungerechtigkeit ertragen (der Lehrer wird schon wissen ....; Lehrjahre sind keine Herrenjahre; etc. pp. Es waren wohl auch noch die Folgen der Jahre, in denen Existenzkämpfe im Vordergrund standen. Da waren gerade bei Männern andere Eigenschaften gefragt: Strenge und Disziplin, die weitervermittelt werden "musste": Oh, warte, bis dein Vater nach Hause kommt, der erzählt dir schon .... . An dieser Härte sind viele zerbrochen, und es ist gut, dass du deinen Tränen auch freien Lauf geben kannst.
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Harry_50 Mitglied
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Zitat von GreenTara:
Oh, warte, bis dein Vater nach Hause kommt, der erzählt dir schon
diesen Spruch hat meine Mutter auch immer zu meinen Kindern gesagt, Ein mal hat meine Frau das mitbekommen. Da gab es aber richtig Ärger. Es war ja auch schlimm. Kindern Angst vor dem Vater zu machen.2 Wochen hat meine Mutter nicht mehr mit meiner Frau geredet. Sie war uneinsichtig (lag bestimmt daran, wie sie erzogen wurde).
Als meine Mutter aber merkte, dass ich meiner Frau zur Seite stehe, kam sie langsam wieder an. Seitdem waren es die besten Freundinnen und haben vieles gemeinsam gemacht.
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x 2#322
GreenTara Mentorin
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@Harry_50 Ich weiß ja nicht, wie sich die Väter gefühlt haben, als Angstmann. Vielleicht ist es deiner Mutter bewusst geworden, durch das Verhalten deiner Frau.
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Harry_50 Mitglied
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Zitat von GreenTara:
An dieser Härte sind viele zerbrochen, und es ist gut, dass du deinen Tränen auch freien Lauf geben kannst.
Ich habe heute schon so viele Tränen vergossen, soviel kann ich heute Nacht gar nicht mehr trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Ich werde mich meiner Tränen nie schämen. Bei der Trauerfeier meiner Frau musste ich selbst beim Beten sitzen, sonst wäre ich umgekippt. Das ist kurz vorher vor Kapelle auch schon passiert. Hat 10 min. später angefangen.
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Harry_50 Mitglied
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@analle,
soviel liebe Worte, soviel Trost. Damit hätte ich nie und nimmer gerechnet. Obwohl ich sagen muss, dass ich mich in meiner Jugend oft verstellen musste um nicht ausgegrenzt zu sein.
Sentimentalität war nicht angesagt. Aber als ich 1 tödlichen Unfall im Alter von 19 und den 2ten im Alter von 20 hautnah miterlebt habe, war mir das egal. Ab da stand ich zu meinen Gefühlen und hoffe, dass es auch so bleibt.
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#325
Harry_50 Mitglied
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Zitat von GreenTara:
Ich weiß ja nicht, wie sich die Väter gefühlt haben, als Angstmann. Vielleicht ist es deiner Mutter bewusst geworden, durch das Verhalten deiner Frau.
Als mir meine Frau diese Marotte von meiner Mutter erzählt hat, hab ich ihr meine Meinung gegeigt, aber Hallo. Als sie dann anfing zu weinen, habe ich sie getröstet und erklärt, dass es ein Unding ist, den Kindern vor dem Vater Angst zu machen. Kinder sollen sich nach trauen, wenn sie Mist gebaut haben. Ich war zu der Zeit 35 und meine Mutter baut so ein Mist.
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Harry_50 Mitglied
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Zitat von GreenTara:
An dieser Härte sind viele zerbrochen, und es ist gut, dass du deinen Tränen auch freien Lauf geben kannst.
Ich kann mich sehr gut in Kinder reinversetzen. Mein Vater war so ein Adliger, auf und davon. Also bin ich von meinen Stiefvater erzogen worden. Da war keine Angst. Im Gegenteil er hat fast jeden Blödsinn mit gemacht.
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#327
GreenTara Mentorin
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@Harry_50 Deine Mutter hatte halt noch eine Denke von wegen der Mann im Haus hat das Sagen, und Kinder haben zu gehorchen. Dafür hatte er auch das größte Stück Fleisch bekommen. Bei uns im Dorf gab es keinen Mann, der einen Kinderwagen geschoben hätte, und einmal haben wir uns halb kaputt gelacht, als ein Nachbar die Treppe putzte.
Bei uns im Dorf gab es keinen Mann, der einen Kinderwagen geschoben hätte, und einmal haben wir uns halb kaputt gelacht
Als ich Opa geworden bin, habe ich einen Fahrradanhänger besorgt. Eines Tages traf ich beim Spazierengehen mit den Zwillingen meinen Arbeitskollegen, der war auch gerade mit seiner Enkelin unterwegs. Kurz danach gesellte sich noch ein alter Bekannter von mir mit seinem Enkel dazu.
Wir wurden plötzlich von einer Frau angesprochen. Es war die Frau eines ehemaligen Arbeitskollegen. Sie hat gestaunt, wie selbstverständlich mit dem Nachwuchs unser Kinder unterwegs waren. Sie sagte auch, dass dass vor etlichen Jahren nicht möglich gewesen sei. Weil die Männer dann als Schwächung galten.
Ich werde noch ein wenig das 3D - Bild meiner Frau ansehen und zu ihr reden.
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Harry_50 Mitglied
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Zitat von GreenTara:
Deine Mutter hatte halt noch eine Denke von wegen der Mann im Haus hat das Sagen, und Kinder haben zu gehorchen.
Mein Stiefvater war auf Montage und nur jedes 2te WE zu Haus. Aber er hat mit meinem Bruder, mir und unseren Freunden alles, was machbar war, gemacht. Ihn hat das Gerede der Leute nicht gestört.
Erst als ich ,als Opa mit unseren Zwillingen unterwegs war, habe ich gemerkt, was ich als Vater verpasst habe.
Wenn wir unterwegs waren, haben wir oft Tiere gefüttert, (Ziegen, Schafe, Hühner und Hunde). Wehe, wen ich mal etwas vergessen hatte. Dann haben sie mich lautstark daran erininnert. Für mich war das jedenfalls eine schöne Zeit.
Vor einer Std. etwa, haben mich die Beiden kurz besucht und mich dann gefragt, wann denn endlich die Oma kommt. Ich habe ihnen gesagt, dass die Oma am 30.04.2026 wieder nach Haus kommt und wir sie dann einpflanzen.