Zitat von Waldfee47: Ihr Lieben,
mal wieder ein Lebenszeichen von mir in diesem, von mir sehr geschätzten Forum.
Mein, über viele Jahre, gefühlt engster Freund, ist Anfang November verstorben.
Ich bin sehr traurig und brauche eine Ecke zum Trauern.
Waldfee!
So lange warst Du scheinbar abwesend!
Ich glaube, ich liege nicht falsch, wenn ich meine, Du warst schon hier in dem Forum, als ich hier aufgeschlagen bin, und das ist immerhin schon 14 Jahre her.
Aber was ich Dir sagen möchte, das Eigentliche betreffend - Dein engster Freund ist gestorben ... das ist sehr schmerzlich, ich will da auch gar nichts schönreden oder relativieren. Es ist ein Verlust, der Schmerzen mit sich bringt, da kann man nichts bereden, nichts umdeuten.
Aber wenn man mal darüber hinausgeht, über diese Welt der materialistischen Existenz, also das eigentliche "Am-Leben-Sein" wagt, egal in welcher Form, dann gibt es nichts, das Dich von Deinem (gefühlt) engsten Freund trennt. Wenn Du wirklich eng mit ihm verbunden warst, dann wird und kann Dich auch gar nichts von Deinem Freund trennen!
Es geht allein darum, in dieser Verbundenheit zu bleiben - dagegen ist der Tod nichts, eine Tür zu einer anderen, vermutlich erfreulichern Welt. Lass Dich nicht täuschen von Deiner materiellen Wahrnehmung - also weg, nicht mehr da. Dein Freund ist immer da, wo immer er nun seine Glückseligkeit gefunden haben mag.
Es ist nicht das Leben. das Du siehst, es ist nur Dein Verständnis von Leben.