Ema
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Zitat von Begonie:Ich bin auch der Meinung, man muss nicht alles beichten, auch keine vergangenen Affären. Das heißt nicht, dass ich Affären gut heiße, aber was ich damit meinem Ehepartner antue, muss ich auch bedenken und was hilft es mir. Ist dann mein Gewissen rein
Ich habe erst in diesem Forum festgestellt, dass es Menschen gibt, die es tatsächlich lieber nicht wissen wollen, wenn ihr Partner fremdgeht oder fremdgegangen ist.
Die Sichtweise dieser Fraktion stellst du sehr gut dar.
Für mich (und andere) jedoch, ist es gerade andersherum. Eine Affäre könnte ich (vielleicht, je nachdem) verzeihen. Auch wenn es mir lieber wäre, schon vorher zu erfahren, dass in der Beziehung offenbar etwas nicht stimmt.
Würde ich jedoch durch irgendeinen Zufall herausfinden, dass ich betrogen und hintergangen werde oder wurde (während oder auch nach der Affäre), dann wäre bei mir definitiv der Ofen aus. Und zwar deshalb, weil ich das HIntergangenwerden noch weit schlimmer finde als das Fremdgehen an sich.
Wenn du meinst, durch das Beichten täte man seinem Partner etwas an, dann widerspreche ich. Er tut mir nicht durch das Beichten etwas an, sondern durch die Affäre selbst und dadurch, dass er mich hintergangen hat. Das offenzulegen ist für mich der erste Schritt, das Vertrauen wiederherzustellen. Auch wenn es zunächst schmerzt.
Zitat von Felica:Kein Mensch verliebt sich "einfach so".
Entweder man ist offen dafür oder man geht diese Dynamiken beim Kennenlernen ganz bewusst ein oder beides.
Doch, ich.
Ich verliebe mich einfach so.