juliet
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Tolle Posts, Respekt!
Wenn ich in einer Beziehung bin, die auf Verbindlichkeit aufbaut, wenn ferner darin Untreue passiert, die eine Verletzung nach sich zieht, weil Treue eine der vereinbarten Verbindlichkeiten darstellte,
und wenn zuletzt beide Partner den Wunsch haben (selbst mit offenem Ausgang) diese Geschehnisse und Verletzungen aufzuarbeiten, auch die, die zu der Untreue geführt haben,
dann ist es doch wohl selbstverständlich, dass alle Fragen offen und ehrlich beantwortet werden. Und zwar in dem Sinne, dass beide Beteiligte mündige und erwachsene Menschen sind und die Fragen stellen dürfen, deren Antwort sie auch aushalten!
es ist grotesk, in einer wie oben geschilderten Ausgangssituation auf das Recht zu pochen, einem anderen Menschen - meinem Partner! -den Grad an Ehrlichkeit vorzuenthalten, den er sich von mir wünscht.
Wie absurd!
Für mich war die schonungslose wahrheit in allen Details unabdingbare Voraussetung dafür, mit dem Betrug klarzukommen.
Für andere mag das anders sein. Jedem das seine!
Aber da ist dann wie ich finde das Bedürfnis des Betrogenen ausschlaggebend.
ich finde es erschreckend, wenn hier Rat gegeben wird, der dem betrogenen abspricht, das für ihn passende Maß an Ehrlichkeit zu erhalten.


Und wo bleibt da das Datenschutzgesetz?
