Zitat von Likos24:
Ähhh,...mhhhh,...Marinella,....kurz mal bitte nachdenken.
Wegen was hat man Affairen meistens?....achso wegen den gemeinsamen Kreuzworträtseln,...und gemeinsamen Strickabenden,..sorry ich vergaß (IRONIE)..meine Schuld...
Hallo Marinella bitte in der Gegenwart ankommen,..HALLLOOO,.....wer den Liebesbekundungen glaubt ist selber schuld....
Dies hier ist der Klassiker einer Affaire,......bezeichne mich als Whistlbower,....hoffe Du verstehst was ich meine.
Zu 99 % geht es nur um das "Eine"....
Man sollte vielleicht nicht ausblenden, wieviele Frauen hier im Forum sind, weil sie für die Affäre, also den "Hormonrausch" verlassen wurden. Wieviele sind hier, die sich eingestehen müssen, dass sie jahrelang kein Interesse mehr an Intimität mit dem Ehemann hatten und wie oft liest man hier Männer, die genau das beklagen? Wenn in einer Beziehung die Nähe stirbt, werden keine Bindungshormone mehr produziert, die nachweislich, abgesehen von Werten und Moralvorstellungen, dafür zuständig sind, dass das Treueareal im Gehirn funktioniert. Es gibt Studien dazu, dass Paare, die regelmäßig die Ehe vollziehen, eine stärkere Bindung zueinander haben. Der eigentliche Klassiker ist wahrscheinlich, dass schon seit Jahren Flaute im Bett herrscht, getrennte Schlafzimmer, Familienbetten- und meistens sind es die Männer, die dem ganzen entfliehen wollen und sich wieder Nähe wünschen, die von der Partnerin aufgrund familiärer Verpflichtungen, Arbeit und Alltag verweigert wird. Das sind aber auch die Männer, die die Reißleine ziehen und sich für die Affäre trennen, weil sie keine Liebe mehr zur Ehefrau verspüren. Ich zumindest kenne keinen Fall, wo die Affäre den kürzeren gezogen hat- aber das sind nur meine Erfahrungen.
Es gibt aber auch die Ehen, die gut funktionieren, wo die Frauen viel hinein investieren, wo die Männer das ebenso tun- und trotzdem bricht einer mal aus, hadert damit, versteht es nicht, findet keine Gründe und kämpft um die Ehe, wenn er plötzlich dabei ist, hochkant Zuhause rauszufliegen, weil die Partnerin alles aufgedeckt hat. Diese Männer machen aber den Affären von vornherein klar, dass sie sich nicht trennen werden- und diese AF findet man hier zuhauf, denn diese Frauen wollen und können nicht verstehen, dass die Bindung zur Partnerin eben noch sehr stark ist, stärker als die aufgetauchten Gefühle für den "Hormonrausch".
Und dann haben wir noch die dritte Art: Männer, die ebenfalls aus fehlender Nähe heraus eine Affäre beginnen- und wirklich glauben, dass die Gefühle für die AF reichen, um den Cut Zuhause zu machen. Kommt dann aber der Realitätscheck- merken sie mit Schrecken, dass die Gefühle doch nicht reichen, um sich der Schlammschlacht auszusetzen, die eine Trennung in vielen Fällen nach sich zieht.
In allen drei Fällen denke ich: wenn es wirklich Liebe ist, wenn es absolut sicher ist, dass die AF in der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen soll, dann trennt sich der Mann. Nicht halbherzig, nicht nach Jahren des Leids, sondern so schnell wie möglich, um der Frau, die er jetzt liebt, den Kummer des Wartens und der Sehnsucht nicht allzu lange zuzumuten.
Der fahle Nachgeschmack ist aber überall der gleiche: Trümmer in der Familie, zerstörtes Vertrauen, bei Trennung meistens eine Schlammschlacht, egal auf welcher Seite.