Zitat von Boundlesser:Bei dem Gespräch hat der AM mir sogar ein Gespräch angeboten, um sich der Sachlage zu stellen....hierauf bin ich bis dato noch nicht eingegangen...!?!?
An Deiner Stelle würde ich da auch weiterhn nicht drauf eingehen, denn dieser Schmierfink ist kein Wort wert. Wenn er sich "der Sachlage" stellen will, soll er erst mal bei seiner Frau reinen Tisch machen. Das allerdings könntest Du ihm ruhig mal so sagen - und auch gleich ankündigen, daß Du es sonst selbst tun wirst.
Zitat:In den Gesprächen mit meiner Frau hat sie auch anklingen lassen, dass sie versucht habe einmal Schluss zu machen (Weihnachten 2015), es aber, trotz der verbalen Äußerung nicht dazu kam, da er "sie nicht verlieren wolle"...
Allein diese Äußerung bietet Anlaß genug, die Ehefrau des AM über alles in Kenntnis zu setzen. Es ist eine Sache, ob man dem Werben eines verheirateten Menschen erliegt - es ist eine völlig andere, ihn gezielt emotional unter Druck zu setzen, damit er weiter aus seiner Ehe ausbricht, um für einen selbst die Grätsche zu machen.
Zitat:Die Affäre begann, als die Partnerin des AM erstmals schwanger wurde und dort der S. "ein wenig" eingeschlafen ist...während der Affäre ist die Frau vom AM nochmals schwanger geworden, was er selbst meiner Frau verheimlicht hat und sie diesen "Umstand" erst von einem anderen Arbeitskollegen erfahren musst. Ähnlich verhielt es sich ein paar Monate später, als der AM seine Frau geheiratet hat, was ebenfalls von ihm meiner Frau gegenüber verheimlicht wurde...
Und das wäre für mich Grund 2, es der Frau des AM mitzuteilen.
Denn deutlicher hätte er nicht
demonstrieren können, daß er
Deine Frau nur als Betthasen genutzt hat, um
deren Schwangerschaften zu überbrücken. Das ist nicht nur kränkend für Deine eigene Frau (die offenbar ernsthaft verliebt in ihn war), sondern letztlich auch für Dich. Denn statt für so einen schei. eine Singlefrau herzunehmen oder in ein geeignetes Etablissement zu gehen, hat dieser Typ sich einfach
hemmungslos in
Deiner Ehe
bedient. Ebensogut hätte er Deine Frau öffentlich als Freiwild
bezeichnen können - so wie er geht man jedenfalls
nicht mit einem Menschen um, dessen Würde und (Ehe-)status man auch nur ansatzweise
respektiert, im Gegenteil: In all seiner gut hat er auf beides offensichtlich
gespuckt. Zitat:Abschließend beliebt festzuhalten, dass er vor drei Tagen ihr per sms mitteilte, dass er seine Arbeitsstelle nun wechseln würde und beide keine weiteren "Berührungspunkte" mehr zukünftig, zumindest beruflich garantiert, haben werden....
Mit anderen Worten:
- Er hat eh einen besseren Job gefunden;
- seine Frau ist aus dem Wochenbett raus;
- nachdem die Affaire nun aufgeflogen ist, ließe sie sich nur noch unter deutlich unbequemeren Voraussetzungen fortsetzen,
..daher taugt
Deine Frau(!()
ihm jetzt nicht mal mehr genug, um als Billiglösung für ein bißchen "Spaß" am Rande noch länger
..herzuhalten:
Ihr Nutzen hat sich überlebt und jetzt wird sie sang- und klanglos entsorgt - nicht mal einen
Anruf war sie ihm noch wert...
Zitat:Sie ist von meiner Naivität (weiterhin) und dem Glück bzw. dem Können des Verheimlichens ihrerseits ausgegangen....
Mit anderen Worten: Sie hielt Dich nicht für alt genug, mit der Situation angemessen umgehen zu können und für zu dämlich, sie je zu bemerken. Also hat sie Dir wie einem kleinen Jungen jede Entscheidung darüber abgenommen und sich erst mal kräftig an der sich bietenden Gelegenheit bedient und das sogar dann noch, als sie längst wußte, daß der Typ seine Freundin mittlerweile geheiratet und auch erneut geschwängert hat. Beides sind schwerste Demütigungen, aber dennoch hielt sie an dieser Affaire fest wie eine Süchtige, statt sich Dir zu offenbaren. Und wärst Du ihr nicht draufgekommen und hätte der Typ sie jetzt nicht eh abserviert (siehe oben), dann liefe das immer noch so.
Preisfrage:
Wie willst Du mit diesem Wissen je umgehen,
ohne sie zu verachten?
Denn wenn Du das nicht hinbekommst, ist Eure Ehe zum Scheitern verurteilt, jedenfalls was ihren inneren Gehalt betrifft - ich rede nicht davon, daß man sich aus materiellen oder familiären Erwägungen heraus nach außen anderweitig arrangieren und sie als Fassade aufrechtherhalten kann, die sie ab da nur noch ist.
Zitat:Die Frage, "Ob sie mir denn irgendetwas zu sagen hätte", hatte ich des öfteren auf den Lippen, aber habe sie aus Angst nicht gestellt- das war mein Part....den ich mit mir auch auszutragen habe...
Gut erkannt.
Zitat:Ansonsten habe ich ab kommender Woche 4 Wochen Urlaub, vor denen es mir wirklich graut... so steht zum Beispiel noch ein möglicher gemeinsamer Urlaub der Familie an- hier habe ich zur Zeit noch keine "Leichtigkeit" oder Ambitionen zu... Ich werde mich weiter mit Freunden austauschen, auf Eure Dialoge mich freuen, aber auch Sport machen und ein wenig mehr nach mir schauen!
Ich weiß, daß es viel Mut erfordert, sich mit der nun zutage gekommenen Realität auseinanderzusetzen und die daraus resultierenden Entscheidungen zu treffen. Und ich finde es auch positiv, daß Du aktiv und in Gespräch mit anderen bleibst. Nur einen Fehler mach jetzt bitte nicht: Den Schmerz mit hektischem Aktivismus zu übertünchen.
Weder läßt sich dieser Prozess wegsporteln, noch -reden. Heb Dich auf eine Metaebene in den nächsten vier Wochen, laß Dein Leben revue passieren, schau aber auch nach vorn und frag Dich, wie es nun
für Dich weitergehen soll. Stell Dir vor, Du bist irgendwann 90 und blickst zurück auf den @Boundlesser von heute - und auch, wie es so gesehen
jetzt am besten weitergehen
soll, damit Du
dann mit Dir selbst in Einklang
sein und bleiben kannst, wenn Du Dich von dieser Erde verabschieden mußt.
Die passende Antwort auf diese Frage kennst nur Du allein, daher kann ich Dir bei deren Findung leider nicht weiter helfen. Auch möchte ich mich vorsorglich entschuldigen, wenn meine zugegebenermaßen rohen Worte weiter oben Dich verletzt haben sollten: Das ist keineswegs meine Absicht; nichts liegt mir ferner, als Deine Frau oder Dich niederzumachen. Allerdings halte ich auch nichts von Schönfärberei und pflege Menschen nach ihrem Handeln zu beurteilen - das läßt in dem von Dir hier Geschilderten leider wenig Raum für eine positivere Interpretation.
Für die kommende Zeit wünsche ich Dir viel Kraft, Mut und noch mehr Glück.
Alles Gute.