wer sowieso schon angeschlagen ist, wird entweder so "richtig" Randale machen oder sich NOCH mehr zurückziehen, um nichts zu riskieren - egal in welchen Bereichen Frau/Mann sich befinden. Wer sich selbst "fest im Sattel" sieht, und mit einer Affäre des Partner konfrontiert sieht - der lässt wohl eher "die Puppen tanzen", als jemand, der nicht "sooooooooooo stabil" ist.
Es nutzt auch kein "ich würde dies oder jenes" sagen oder machen, wenn diese oder jene Situation eintritt. Mit etwas Gravierendem ad hoc konfrontiert zu werden, lässt ein Verhalten ganz andere Formen annehmen, als im vorhinein "spekuliert" wird, "so oder so" zu reagieren.
In einem anderen Bereich bin ich 4 Mal ad hoc mit "Gravierendem" konfrontiert worden - wie das bei einem 5. Male wäre... ich weiß es nicht, weil es für mich kein "hätte, könnte, würde, wäre" gibt - nicht diese elementaren Dinge betreffend.
Dass es im Umgang mit Menschen eine Risiko-Abwägung gibt, dass es keine Garantien für "was auch immer" gibt - dessen sollte sich jeder bewusst sein. Dass alle Beteiligten ihr Bestes
geben, Risiken zu minimieren, sollte selbstverständlich sein.
Niemand weiß, was einen "morgen oder übermorgen" erwartet...und wenn das zum Tragen kommt, sind die jeweiligen Reaktionen darauf immer noch früh genug. Niemand weiß, was einen "morgen oder übermorgen" erwartet...und wenn das zum Tragen kommt, sind die jeweiligen Reaktionen darauf immer noch früh genug.
JEDER Mensch sollte sich selbst so viel wert sein, für sich zu entscheiden - wer das aufgibt, gibt sich selbst auf! Wer eine Dreiecksbeziehung "aushalten" will...der soll es machen. Wer das Fremdgehen des Partners duldet - nur zu! Wer von einer Affäre des Partner weiß, ohne das der EP davon weiß - soll damit klarkommen. Sich dadurch selbst zu verraten...nur zu!
Mit Ehrlichkeit allein ist es nicht getan, sein Leben zu bestreiten. Es braucht mehr - auch mehr als Offenheit im Umgang mit dem Partner. Wahrheiten sind das Entscheidende, um die es im Umgang mit sich selbst schon geht...und erst recht im Umgang mit einem Partner. Aus einem vermeintlichen "miteinander" wird sehr schnell ein "nebeneinander", weil die Wahrheiten NICHT auf die Agenda im Umgang mit dem Partner kommen.
Zu Zweit und doch allein und einsam? Ist es dann nicht besser, allein zu bleiben, um nicht einsam zu werden?
Allerdings - nur um der Liebe wegen etwas auszuhalten...DAS hat dann mit Liebe nun wahrlich NICHTS zu tun. Wir alle BRAUCHEN Liebe, WOLLEN Liebe - aber nicht um den Preis, sich selbst dafür aufzugeben...egal in welcher Position befindlich. Da wird die Selbstliebe Vorrang haben müssen, um sich selbst zu spüren, zu fühlen, dass es "mich" auch noch gibt/wieder gebt!
Ich bin bereit, ALLES zu geben - auch das allerletzte Hemd....aber niemals so viel, dass ich mich selbst dabei verliere!
Affären - Nutzen? Benutzen? Ausnutzen? EP? AP? Betrogene/r? "Butter bei die Fische... !"
