Pusteblume15
Gast
Zitat von BlaueHortensie:Zitat von Kaetzchen:Und auch in der Liebe wird ja benutzt und genutzt. Deshalb gibt es sie ja überhaupt. Ein Mensch, der sich WIRKLICH selbst völlig genug ist, der keinen Mangel hat im Leben, also so rein gar keinen (das viel gepreiste "Ideal", angeblichder wird sich doch schwerlich auf Liebe und erst recht nicht auf eine Beziehung einlassen. Denn wozu? Für so jemanden würde doch Liebe und Beziehung nur Kompromisse, Einschränkungen etc. bedeuten, dem ginge es ja mit sich allein besser.
Ein bisschen brauchen, und damit auch benutzen/nutzen, gehört für mich zur Liebe also schon auch dazu. Irgendeinen Mangel muss mein Partner mir doch stillen, damit ich ihn lieben kann. Oder?
Ja, der Mensch ist psychologisch ein Mängelwesen.![]()
Wir haben physiologische Bedürfnisse: Hunger, Durst, Schlaf, S. usw.
Der Mensch hat auch laut Psychologie ein Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe. Das ist für den Menschen was Normales, gehört zum biologischen Programm dazu. Hätten wir das nicht, wären wir nicht "normal".![]()
Der Mensch ist ein soziales Wesen (wir haben das Bedürfnis in unserem sozialen Umfeld anerkannt zu sein, sonst fühlen wir uns auch nicht wohl). Es mag zwar Eremiten geben, aber in ihrer Persönlichkeit sind die nicht wirklich gesund.
In der psyschologie werden die Dinge Psyscho- (logisch) bewertet. Also logisch über den Verstand.
Es gibt eine Ebene die halt nicht über den Verstand läuft. Und genau dieser ist der Bereich, der uns Menschen so bittere Erfahrungen erleben lässt, nicht versteht, nicht fassen kann oder Entscheidungen trifft. Die halt nicht logisch zu erklären sind.
Daher ist jeder Nutzen sowohl eine Einstellung als auch ein Fühlen. Ich kann mir ewig einreden dass etwas ok ist, wenn das Gefühl dazu aber nicht passt, lande ich nach dem nächsten Zyklus wieder an der gleichen Stelle.