Zitat von Rapture44:So ein Typ ist eben extrem gestört. Nennt es wie ihr wollt. Nicht liebesfähig, nicht bindungsfähig, narzistisch, krank, extrem, S., dämonisch,geisteskrank, schwach, egal was es auch sei.
Es bringt nichts die Gründe dessen aufzuzählen.
Demnach wäre ja dann nahezu jeder Mann extrem gestört
Vielleicht muss man sich auch einfach mal damit abfinden, dass Monogamie für immer und bis ans Ende des Lebens ein Wunschdenken ist. Dafür sorgt ja schon allein der Coolidge-Effekt - und ja, den gibt es auch bei Frauen, sogar viel früher als bei Männern. Aber für offene Beziehungen sind wohl die wenigsten Menschen heutzutage schon bereit.
Zitat von kuddel:....und es ist all das, was damit im Zusammenhang steht, nur denen WIRKLICH bewusst,
die eine Affäre hinter sich haben, bzw. "auf dem Weg" in eine weitere Affäre ist. Wer völlig
"unbedarft" und "unbeleckt" ist - die/der macht sich darüber nicht wirklich einen "Kopf"! Ist
doch so...."mir passiert das nicht, erwischt zu werden! Der EP bekommt das nie raus -
wie denn, wenn ich dicht halte! Die/der Geliebte wird auch nichts riskieren!"
Oder gibt es das wirklich, dass sich jemand mit "klarem Kopf" auf eine Affäre einlässt!?
Was ist dann mit denen, die sich wiederholt auf so was einlassen? Ich kenne Frauen, die schon das dritte oder vierte Mal in Folge Geliebte sind.
Und bei meinen Recherchen unter den Affäresuchenden bin ich in der Tat auf keinen einzigen Mann gestoßen, der nicht schon mindestens eine Affäre hinter sich hatte.
Kein einziger "Neuling", alles Wiederholungstäter. Manche sogar so krass - im Juni eine Affäre beendet, übel aufgeflogen (der Mann wurde eines Abends damit überrascht, dass seine Geliebte mit seiner Frau am Küchentisch saß, als er von der Arbeit kam, und er sich entscheiden sollte. Er entschied sich für seine Frau). Im August schrieb er mich an auf diesem Affärenportal, wir trafen uns im September und er erzählte mir das. Er kam direkt nach der Sitzung bei der Ehetherapie, um mich zu treffen. Ich war baff
Mein Ex-AM war vor drei Jahren aufgeflogen mit seiner Affäre, seine Freundin wollte ihn aber behalten, er wurde zur Paartherapie geschleppt, was er schrecklich fand, darauf folgten zwei Jahre unter totaler Kontrolle, jeder Freiheit beraubt, und das Ende vom Lied war - er suchte sich wieder eine Affäre. Frei nach dem Motto: wenn sie mich eh verdächtigt, kann ich es ja auch gleich machen (oder so). War allerdings logistisch extrem schwierig zu bewerkstelligen für ihn, aber ich habe gelernt: wo ein Wille ist ... (ich persönlich wäre als Frau ja schon misstrauisch, wenn mein Göttergatte mit dem Handy aufs Klo geht und nach einer halben Stunde wieder rauskommt ... jedenfalls weiß ich jetzt, warum manche Männer so viel Zeit auf dem stillen Örtchen verbringen

)
Das ist für mich übrigens der schlimmste "Nutzen" aus dieser Affäre - ich weiß jetzt so viele Dinge, die ich nie wissen wollte, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, in einer neuen Beziehung irgendwann nicht ständig wegen so was misstrauisch zu sein. Und ich kannte das vorher überhaupt nicht, in meiner Ehe hatte absolut blindes Vertrauen geherrscht von meiner Seite aus. Das hat sich nun - leider! - definitiv für mich verändert, und das finde ich irgendwie traurig.