Zitat von Felica:Na, zum Glück hast Du es angesprochen. Wäre keiner darauf gekommen, dass es auch diese Lösung gibt. Nur, muss er sie finden. Warum sie? Sie ...
Genau, ein Mann ist ein weniger guter Elternteil, weil er die Geburt nicht mitmacht.
Oder jemand der nicht betrogen hat ist ein weniger guter Berater in Sachen Fremdgehen als ein Seitenspringer?
Das sehe ich völlig anders.
Fremdgänger, die mit ihrem Partner wieder zusammen sind, glauben natürlich weitergeben zu müssen, dass Partnerschaften nach Betrug wieder neu aufgenommen werden müssten.
Das liegt in der Natur der Sache, sonst würden sie sich selbst ins Abseits manövrieren mit ihrer 2.0 Beziehung.
Ich glaube, dass Partner sich wohlwollend gegenüber stehen müssen, um langjährige Beziehungen führen zu können.
In jede Beziehung kehrt irgendwann der Alltag ein, kühlt die Liebe auch mal ab, gibt es Streitereien.
Dennoch, wenn man einander wohlgesonnen ist, geht man nicht fremd.
Wenn etwas fehlt, oder zuviel ist, sucht man nach Auswegen oder trennt sich.
Den Mann hier sehe ich genauso. Er kann den Betrug nicht fassen, ihn nicht einordnen, schlimmer noch, er verstrickt sich immer mehr in Bilder, die ihn nicht loslassen.
Ich verstehe ihn sehr sehr gut.
Die Te hält die Karten in der Hand, offenbart etwas, gleichzeitig lügt sie oder bagatellisiert.
Das wiederum bringt ihn noch mehr zur Verzweiflung.
Hier sollte eine Trennung stattfinden, damit, vor allem der Mann, wieder Bodenhaftung bekommt und er zu einer loyaleren Partnerin finden kann.
Das soetwas den Betrügern nicht schmeckt, glaube ich, aber, der Fehler liegt bei ihnen, ihr Verhalten war schäbig und sie brauchen nicht anzunehmen, dass jeder derartiges Verhalten abnickt, nee, ganz im Gegenteil.
Es gibt immer noch Menschen, die Verlässlichkeit, Loyalität, uneingeschränkt leben, die, wenn Schwierigkeiten auftauchen eben nicht das Heil in einer Affäre suchen, sondern andere Wege gehen.