Zitat von aequum: Dennoch war es eine bewusste Entscheidung deinerseits und es muss Dir auch genau zu dem Zeitpunkt klar gewesen sein, welches Risiko bestand, nämlich das Ende Deiner Beziehung zu Deinem Mann.
Von einem Fehler kann also keine Rede sein.
Doch, denn ein Fehler ist als "irrtümliche Entscheidung / etwas, was falsch ist, vom Richtigen abweicht; Unrichtigkeit " definiert.
Werte unknown.
Du hast gleich mehrere Fehler begangen. Und es wird Zeit, dass Du und Dein Noch-Mann wieder miteinander redet.
Du blockierst, weil die bisherigen Gespräche das erhoffte Ergbenis der "Befriedung" nicht brachten. Er will Dinge wissen, die nicht konstruktiv sein können. Ihr beide habt Gründe für Euer Verhalten und die sind nicht ausgesprochen, daher seid ihr einander unverständlich.
Wenn ihr diesen Kurs der (nicht-) Kommunikation aneinander vorbei weiter fahrt? War´s das.
Ich würde gerne Euch beiden was raten.
Ihm: Zu akzeptieren dass Du Dinge nicht mehr weißt, Details nicht aussprechen willst - und zwar weil Du das für Eure Beziehung abträglich findest. So zumindest hab ich Dich verstanden. Du ihm gerne Rede und Antwort stehst, aber halt zu Dingen die Euch beide betreffen. Dazu gehören nicht die Position der Hände mit der Affäre.
Dir: Ehrlich sein. Konsistenz. 10 Varianten der Geschichte? Zerstörend. Klar kann er Dir gar nix mehr glauben. Du musst ihm erklären wie es zu den Varianten kam. Mach ihm klar, dass das der größte Fehler Deines Lebens war. Dass Du ihn und die Beziehung zu ihm willst. Und nix anderes (mehr).
Menschen lernen aus Fehlern. Nicht jeder Fremdgänger ist Wiederholungstäter. Das muss er Dir glauben können - dazu gehört eben Transparenz und Deinerseits auch erstmal ein Aushalten von etwas Kontrolle. Denn die kann nur durch Vertrauen wieder abgelöst werden. Das gilt es zu schaffen. Das ist Deine und Eure Herausforderung.
Ist und wird ein harter Weg. Kann klappen. Wenn es klappt seid ihr durch ne Riesenkrise gegangen, das schweißt zusammen. Ist aber ein Haufen Schwerstarbeit. Musst Du wollen. Und er auch.
Entscheidungen treffen. Ziele stecken. Möglichst gemeinsam. Und dann vllt. sogar einen Plan. Und wenn kein Plan, dann Schrittchen für Schrittchen. Miteinander aufeinander zu.