Zitat von Paulienchen:Natürlich brauchten er und auch die AF eine gewisse Übergangszeit um die Sache zu beenden.
Dass Sie das sehr verletzt und wütend macht, ist verständlich. Ich denke aber Sie müssen da über Ihren Schatten springen und Ihrerseits Verständnis für Ihren Mann aufbringen. Das geht nicht von heute auf morgen. Es wird Sie beide viel Kraft, Zeit und Tränen kosten.
Hallo Paulienchen,
hier in diesem Forum duzen wir uns alle.....wäre schön, wenn du auch dazu übergehen könntest
@Gast-1307 ,
tut mir leid, dass dein Leben gerade in einen Scherbenhaufen zerbricht.....
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Zu der Aussage, dass der AM Zeit braucht, eine gewisse Übergangszeit, um die Sache zu beenden, das sehe ich, aus Erfahrung, völlig anders. Gerade in diesem Fall wäre eine sofortigeKontaktsperrevon Nöten, um überhaupt loslassen zu können.
Nur zwingen kannst du ihn auch nicht, er entscheidet alleine für sich und muss erkennen, dass es sich lohnt, bei seiner Familie zu bleiben.........also keine Szenen und kein Druck.
Die sofortigeKontaktsperrewürde ich allerdings mal ansprechen.
Langsam ausschleichen kann man nur bei Medikamenten, aber nicht bei Affären.
Je öfter er sich noch mit der AF trifft, desto schwerer wird es ihm fallen, von ihr zu lassen. In der Affäre hat er wieder gespürt, wie es ist, als MANN wahrgenommen zu werden.
Das hatte er seit vielen Jahren nicht mehr, er fühlte sich bestätigt und begehrt. Er wird nicht so gutgläubig sein, jetzt, nachdem er die Trennung geplant hat, seiner EF, nach 13 Jahren Wohngemeinschaft, diese plötzliche Sinneswandlung abzunehmen.
Wenn er eins und eins zusammen zählen kann, dann wird er wissen, dass es die letzte Chance seiner Frau war, um ihn zurückzuhalten.
Nur wird das auf Dauer so weitergehen, wenn er sich auschließlich wieder auf seine Ehe konzentriert. Das wird ihn sehr beschäftigen.
Auch wenn Frauen in den Wechseljahren sind, haben sie Sehnsucht nach Zärtlichkeiten und Nähe, und auch das wurde nicht mehr geduldet........ein wenig kann ich den Mann verstehen.... nach all den Jahren der emotionalen Leere
Ich glaube, es geht ihm auch nicht gut dabei und er befindet sich in einer verzweifelten Situation. Nur ist er genauso hilflos, wie du.
In der Zwischenzeit wird er auch Gefühle für die andere Frau entwickelt haben und es ist eine wirklich beschissene Ausgangssituation für alle Beteiligten.
Wenn dein Mann noch unschlüssig ist, dann wirst du ihn mit einigen Streicheleinheiten (überspitzt gesagt) nicht unbedingt wieder an dich binden können. Und das, was er 13 Jahre mit dir hatte, will er nicht nochmal in der Form erleben.
Also liegt es an dir, einmal zu überlegen, wie du dir dein zukünftiges Leben mit ihm weiterhin vorstellst. Zu einer glücklichen Beziehung gehören immer zwei....auch dein Mann muss sich jetzt mal entscheiden, was er überhaupt will.
Und wenn er weiterhin diese Frau besucht, dann wird es wahrscheinlich nie so, wie du es dir jetzt vorstellst.
Rede nochmal mit ihm, sei ehrlich und erzähle ihm, was du weißt, oder erfahren hast.
Gib ihm nicht alleine die Schuld, weil auch du dein Päckchen dazu beigetragen hast. Vielleicht wäre erstmal eine längere Auszeit voneinander vorteilhaft, bevor es gleich zu einer Trennung kommt.
Das hat schon öfter geholfen, auf jeden Fall ist man sich hinterher im Klaren, was man überhaupt will.
Liebe Grüße
Atmani
