Ich frag mich ja mal grundsätzlich, warum Du bei einer Frau, die 24 Jahre verheiratet ist, Bindungsangst vermutest

Sie kann sich doch offensichtlich binden, wenn vielleicht auch anders, als Du es Dir vorstellst/vorstellen möchtest. Offensichtlich übersteht diese Bindung sogar etliche (okay, mindestens zwei) langjährige Affären; somit scheint sie ziemlich stark zu sein.
Mag sein, dass ihr Gatte nicht auf Augenhöhe mit ihr ist, aber irgendwas scheint er ihr ja zu geben, wenn sie sich nicht trennt. Seit 24 Jahren nicht trennt! Okay - bei den Einkommensunterschieden müsste sie ihm vielleicht Unterhalt zahlen; aber bei einem 5stelligen monatlichen Gehalt müsste vermutlich keiner am Hungertuch nagen!?
Sie hat sich eingerichtet in diesem Leben und fühlt sich offensichtlich ganz wohl darin. Erst mit dem Kollegen vor Dir, jetzt halt mit Dir als Sahnebonbon. Nicht mehr, nicht weniger - so besonders wichtig ward Ihr ihr doch offensichtlich beide nicht…
Da kriegt der arme Gatte lieber ne Krebserkrankung angedichtet, bevor man ihn verlässt - ich bitte Dich!
Ich hab lange in der Personalentwicklung gearbeitet - und oh jeh, die Vertriebler…. "Tschakka, ich schaff das" vorm Spiegel oder diese Pseudo-"ich kann mich auch fallen lassen"-Spielchen; Geschenkt, weil beliebig.
Zwischenmenschliche Beziehungen sind nun mal nicht nach Abschlüssen (hatte mich vertippt und erst Abschüssen geschrieben
🤣) berechenbar. Da kannst Du jetzt noch so viel analysieren und googeln und auf der YouTube-Universität unterwegs sein, um nach logischen Erklärungen zu forschen.
Fakt ist: Sie ist verheiratet. Sie trennt sich nicht. Du bist nicht ihre erste Langzeitaffäre. Sie ist kaltschnäuzig genug, um ihre Mutter zur Komplizin zu machen. Sie muss wohl Pirouetten im Bett drehen können, um ihre Männer bei der Stange (haha) halten zu können. Joah, wer es mag…
Nach zig Jahren Affäre, die man (Du!) wissentlich mitgetragen hat, plötzlich den "armen Mann" auf dem Schirm zu haben… Da scheiden sich die Geister. Ich persönlich finde es erbärmlich. Du hast das Spiel schließlich etliche Jahre mitgemacht.