Hagen_Rether
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Zitat von 6rama9:Auch dein Argument Ad Hominem ändert nichts an der Tatsache, dass es nur eine verschwindend geringe Zahl an langfristigen Partnerschaften gibt, bei denen Frau Akademikerin und Mann Nicht-Akademiker ist. Ist halt (gesellschaftlich bedingt) so und an der Tatsache gibts auch nix zu diskutieren, höchstens an den Ursachen. In den USA sieht es beispielsweise ganz anders aus. Aber die Diskussion sprengt den Rahmen.
Hast du dich mal darauf diagnostizieren lassen? Da du erwähnt hattest, Schweirigkeiten gehabt zu haben, dich auf Therapeuten einzulassen, scheinst du ja schon zumindest vorübergehend in Therapie gewesen zu sein. Was war die Diagnose damals?
Nun, ich weiß nicht wie Du zu dieser Geisteshaltung kommst, aber vielleicht solltest Du etwas mehr differenzieren. Meine Frau ist Lehrerin, Beratungslehrerin, Fachbereichsleiterin und stellvertretende Schulleiterin an einer weiterführenden Schule. Und ich habe einen Realschulabschluss und seit der 8. Klasse, als ich noch Bestnoten hatte, quasi nichts mehr großartig in schulische Bildung investiert. Auf die Realschule ging ich, trotz Gymnasialempfehlung, wegen meines Freundeskreises. Das war vielleicht schon ein Fehler. Nach der Realschule habe ich zwei Berufe erlernt, die mich aber auf Dauer nicht interessierten. Dann qeuerbeet gejobbt. Das steht in meiner beruflichen Vita. Trotzdem war ich immer an Dingen interessiert, am Leben interessiert. Habe viel gelesen, etc.
Heute ist es so, dass ich meiner Frau z.B. in den Themengebieten Politik, Zeitgeschehen, Geschichte, Aktuelles, Sport, Geografie, Kultur...voraus bin, weil ich ein tiefergehendes Interesse dafür hege. Das weiß sie und schätzt meinen Rat und mein Wissen. Nur steht das auf keinem Dokument oder Zeugnis.
Glaubst Du also wirklich, dass ich meiner Frau intellektuell unterlegen bin, nur weil sie ein Stück Papier besitzt, dass ich nicht besitze!?
Ich glaube das nicht. Und meine Frau auch nicht.