@Shibb und @EchtJetzt sehr nett von Euch! Vielen Dank.
Ich habe mich allerdings nicht angegriffen gefühlt.

Hagen kritisiert halt formal, weil das nun mal einfacher ist, als sich substantiell mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Tatsächlich auch einer der zwei Gründe, warum ich diese Stilebene gewählt habe, ein Hintertürchen für ihn. Der andere Grund war schlicht, weil sich übertriebener Pathos so recht einfach aushebeln läßt.
Daß er diesen Beitrag als nicht hilfreich empfindet, ist ja nicht weiter schlimm. Passiert.
@Hagen_Rether die Grenzen zwischen Ironie und Sarkasmus sind sicher fließend, aber ja, ich habe durchaus zum Ausdruck bringen wollen, daß ich Deine letzten Beiträge nicht ernst nehme und mich auch darüber wundere, daß du es schaffst, daran scheinbar selbst zu glauben.
Eine mögliche Erklärung dafür wäre, daß es bisher durchaus noch immer irgendwie gut gegangen ist (auch wenn die Einschläge deutlich näher kommen dürften), was in meinen Augen eben auch etwas mit der von dir verwendeten Rhetorik zu tun haben dürfte. Eloquente Nebelbomben um jede Form von Verantwortung zu verschleiern oder abzulehnen.
Am 21.01.
Zitat von Hagen_Rether:V., so möchte ich sie ab sofort nennen, kontrolliert nicht mehr mein Denken, eine gewisse Distanz ist inzwischen da, gefährlich ist sie wahrscheinlich immernoch. Aber ein Entkopplungsprozess hat definitiv eingesetzt. Ich denke als Spielzeug bin ich auf Dauer nicht gut zu gebrauchen, obwohl ich selbst gerne auch mal spiele. Aber nicht dauernd und nicht auf diese Art.
Interessant wäre ja die Frage, wer da eigentlich mit wem spielt.
Am 29.01, 8 (!) Tage später.
Zitat von Hagen_Rether:Ich nenne sie V.
Alles wovon ich ausging, hat sich aufgelöst. Es hat eine Wendung genommen. Natürlich, die harten Fakten stehen unverrückbar da. Aber alles leuchtet jetzt in einem anderen Licht und ich verstehe es nun ganz einfach. Noch nicht alles, aber fast alles.
Zitat von Hagen_Rether:Wir sind uns nicht nähergekommen, nein, wir sind miteinander verschmolzen. Auf eine Art, wie ich es noch niemals in meinem Leben auch nur ansatzweise erfahren durfte. Es zu beschreiben wäre ein kläglicher Versuch. Wir sind übereinander hergefallen, Extase wäre unzureichend, es war schmerzhaft, erfüllend in ungeahnter Weise, Empfindungen strömten durch meinen Körper, die nicht zu beschreiben sind. Ich bin leidenschaftlich, ja. Aber was da passierte ist nicht zu erklären. Gänsehaut, Nackenschauer, O rgasmen, alles völlig unzureichende Beschreibungsversuche.
Klar kann man das alles so formulieren. Man könnte aber auch sagen, daß der erste Beitrag deshalb so geschrieben ist, weil eine andere Frau (vermutlich aus dem Forum) in den Vordergrund rückte, bis sie das siehe zweiter Beitrag dann eben nicht mehr tat.
Ich habe mich Deiner Wortgewalt und leeren Phrasen bedient, nur eben das Bühnenbild geändert, weg vom Pathos hin zur Ironie.
Nehmen wir meine Ironie weg und lassen wir gleichermaßen deinen Pathos beiseite, dann bleibt doch nur folgendes:
Aha, Du hast also Deine Frau erneut betrogen.
Was genau hat sich jetzt also geändert?