Zitat von Traurig82:Damals waren meine Wünsche erstmal weiter mein Single-Leben zu genießen und hin und wieder unverbindlich Spaß zu haben. Dass ich mich verliebt habe, war nicht geplant.
Aktuell ist der erste Wunsch, den ich habe, davon los zu kommen und wieder die gewohnt selbstbewusste Frau zu sein, der man den Boden nicht mehr unter den Füßen weg ziehen kann. doch der Weg wird steinig, weil meine Gefühle teilweise stündlich wechseln. Ich habe diesen Mann geliebt, an uns geglaubt. Klar, geb ich auch zu, dass es mich wurmt, dass sie jetzt denkt sie hätte gewonnen. Hat was mit Stolz zu tun. Aber letztendlich habe ich gewonnen, denn ich habe die Stärke ihn los zu lassen. Trotzdem geht es mir halt emotional sehr schlecht. Habe in der Vergangenheit auch nicht die besten Erlebnisse gehabt und irgendwie wiederholen sich manche Verhaltensmuster. Und nein, eine Affäre zu einem verheirateten Mann hatte ich noch nie, bevor wieder was angenommen wird. Ich bin allgemein ein Typ, der viel weg steckt, doch wenn das Maß voll ist, dann kommt es manchmal unverhältnismäßig in mir hoch. und daran muss ich arbeiten. Ich weiß meine Baustellen. Doch ich muss erstmal von ihm weg kommen und vor allem von ihr. Denn im normalen Leben würde ich ja auch nicht konkurrieren, da ich weiß, wer ich bin, was ich kann und um meine Wirkung auf Männer. Ja, stellt sich mancher hier gar nicht vor, dass hinter dem Häufchen Elend, was ich gerade bin, eine starke Frau steckt.
Hey und willkommen hier im Forum. Bitte lass dich nicht durch die teils bösartigen Kommentare hier verscheuchen, denn wie du schon richtig vermutest, sind es oft Ehefrauen die betrogen wurden, die so reagieren. Dies kann man ihnen auch nicht verübeln, da es eines der schlimmsten Dinge ist, die einem passieren können. Daher hab ein wenig Verständnis für die bissigen Antworten und vllt. sogar auch für die Ehefrau deines AM.
Sieh die Ehefrau nicht als Konkurrenz, denn das ist sie nicht. Ihr kämpft hier nicht um einen Lolly, sondern um einen Menschen. Dummerweise sollte Liebe nicht kämpfen und wie du schon richtig erkannt hast, musst du davon loslassen. Nicht weil er dich nicht liebt und die Ehefrau die bessere ist, nein.... Oft ist es nicht Liebe, die die Männer zurückhält. Es sind aber auch nicht immer nur die Kinder oder das Haus. Nach den vielen Ehejahren entsteht eine gewisse Verbundenheit, welche auch schwer zurück zu lassen ist. Auch verlieren die Männer nun mal den engen Kontakt zu den Kindern. Die Frau nimmt die Kids immer mit, so dass es daher Frauen leichter fällt den Mann zu verlassen. Ich habe viele Fälle erlebt, wo dann die Kinder noch der Spielball der Rachefeldzüge der Ehefrauen wurden. Alles im Deckmäntelchen der "das mit der neuen Frau tut meinem Kind nicht gut und daher werde ich dagegen wettern was das Zeug hält" Mentalität.
Was die meisten Ehefrauen hier nicht wahr haben möchten, ist, dass der AM sicher Gefühle für dich hatte. Sonst hätte er sich nämlich den Stress mit der Ehefrau gar nicht zugemutet. Wenn es nur um den 6 gehen würde, könnte er einfach in den Pu.ff gehen, denn diese Damen kontaktieren nie die Ehefrau. Riskiert er jedoch nach dem Auffliegen einen weiteren Zoff, dann steckt da sicher mehr dahinter. ABER... und das ist jetzt leider dein Problem. Scheinbar reichen die Gefühle nicht aus um die Angst vor dem Absprung zu überdecken. Ich schätze er hat Angst, dass sein Kind ebenfalls ein Spielball wird. Eine Trennung ist für einen Mann sehr wohl schwierig. Erstens sieht der die Kinder nur sellten. Zweitens kommen hohe finanzielle Belastungen auf ihn zu. Drittens ist es gegen das naturell es Mannes, seine Familie im Stich zu lassen. Männer werden als Versorger und Beschützer der Familie erzogen. Daher werden (auch hier im Forum) Frauen mehr bedauert, welche verlassen werden, als Männer. Männer kommen schon alleine klar... aber eine Mutter des eigenen Kindes zu verlassen....
Versuch nicht mehr dir zu erklären, wieso, weshalb und warum das alles kam. Man kann sich hundert Erklärungen geben, die Wahrheit liegt oft irgendwo anders. Mach dir klar, dass du nicht verloren hast und die Ehefrau nichts gewonnen hat. Was sollte es auch zu gewinnen geben? Die beiden leben nun in einer Ehe voller Misstrauen, Wut und Angst. Versuch in deiner Wut auch die Ehefrau zu verstehen, die im Begriff war alles, ihre gesamte aufgebaute Existenz zu verlieren. Das ist keine schöne Vorstellung von jetzt auf gleich sein gewohntes Leben zu verlieren. Vllt. haben sie nun einen Weg gefunden doch miteinander zu reden, oder aber diese Beziehung zerbricht irgendwann an all dem Disaster. Aber auch eine Trennung kommt nicht von jetzt auf gleich. Man schließt sein Leben nicht in 2 Tage und schon gar nicht aufgrund des Druckes einer dritten Person ab. Er wird sich selber einen Kopf machen müssen, wie sein weiteres Leben verlaufen soll. Aber das muss er allein tun und die Schritte auch allein finden.
Versuch dich einfach erst mal auf dich zu konzentrieren und wie duch schon sagtest deine alten Muster mal zu betrachten, damit beim nächsten mal nicht wieder der Wutburger durch kommt, lach.... Lass lieber vorher mal dosiert Dampf ab, als den ganzen Kessel zu sprengen.