Zitat von CaveCanem:Nur: wer bitte ist irgendwer hier, um sich befugt zu fühlen, im Gegensatz IHR den Mund zu verbieten?
Den Mund verbieten darf hier einzig und alleine die Forenleitung- und die macht es nur, wenn gegen die Nutzungsbedingungen und/oder den Regeln der Netiquette verstoßen wird. Ich finde es immer ein wenig putzig, wenn User sich selber zum Moderator ernennen (erhöhen) und der Meinung sind, eine Marschrichtung vorgeben zu können.
Dieser Thread hätte nach 3 Seiten in der Versenkung verschwinden können. Es ist eine (für die Betroffenen natürlich trotzdem traurige) wenig außergewöhnliche Geschichte: Affäre, Affäre fliegt auf, Drama, OdB entscheidet sich nicht, Affäre geht weiter, fliegt wieder auf, Drama, immer noch keine Entscheidung vom OdB.
Dass diese profane Geschichte auf 249 Seiten aufgebläht wurde, liegt ja nun auch in der Hand der TE. Sie wiederholt hier ständig die immer gleichen Dinge, allem voran die Beschreibung der unmöglichen Ehefrau.
Ist ihr gutes Recht. Aber letztlich läuft es dann hier wie auch im richtigen Leben/Freundeskreis: Zunächst wird zugehört, Empathie gezeigt und bedauert. Vielleicht äußert da auch schon mal der eine oder die andere Zweifel, ob der Mann nun wohl tatsächlich so toll und die Frau wirklich so schlimm ist.
Entwickelt sich das jedoch zu ner Endlosschleife, dann kann ich zumindest das auch irgendwann nicht mehr hören. Dann frage ich, was eigentlich nicht mit der betroffenen Person stimmt und fordere schon deutlich dazu auf, sich mit sich selbst auseinander zu setzen als mit mehr oder weniger beteiligten Dritten.
Im Gegensatz zum Freundeskreis, wo man vielleicht niemanden verletzen möchte, ist es in einem Forum für viele natürlich leichter, gleich auf den Punkt zu kommen. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass Freunde, die mich deutlich auf den Pott gesetzt haben, wenn ich mich verrannt habe, hilfreicher waren als die, die mir ausdauernd das Köpfchen gestreichelt haben.
Es ist ja nun auch nicht so, dass die TE plötzlich in diese Situation geworfen wurde. Die Affäre lief bereits 2 1/2 Jahre und war zwischendurch schon aufgeflogen. Ne Menge Zeit, um sich damit auseinander zu setzen, ob man so leben möchte und wenn ja, welche Krümeln einem reichen.
Wenn das einzige Ergebnis dann ist, dass die Ehefrau die einzig Böse ist, der arme Mann einfach nicht anders kann und quasi gezwungen ist, zu verharren (warum eigentlich? Wurde für mich nie plausibel beantwortet. Haus, Hof, Kinder, Hund, Katze, Maus? Ernsthaft? Im Jahr 2020?

) und man selber einfach nicht anders kann (weil "die Liiiiiebe!"), joah, dann stimmt für mich in der Selbstwahrnehmung etwas nicht.
Und das tue ich auch kund. Weil ich es kann!