Zitat von Sturmhöhe:Bei sich bleiben bedeutet seine Bedürfnisse zu spüren, seine Grenzen zu kennen, in einem guten Kontakt zu sich selber zu sein, keine selbstschädigenden Dinge zu tun oder zu denken, Selbstfürsorge
Ich stimme dir hier voll und ganz zu!
Zitat von Sturmhöhe:Wenn in einer Beziehung alle guten Taten aufgebraucht sind, darf man aufhören zu lieben, d.h. nicht dass es mal anders war.
Selbstverständlich darf man das und so wie ich es verstanden habe, ist Traurig und trotz aller Umstände noch nicht an diesem Punkt, möchte aber genau das erreichen.
Zitat von Sturmhöhe:Nimmt die Affärenfrau ihn immer zurück, ist es dumm, macht es die Ehefrau, ist es der heroische Leidensweg, den nur noch Mutter Theresa toppen kann? Schwarz oder Weiß? Ich denke das ist zu schablonenhaft.
Es ist wirklich auffällig, um nicht zusagen nahezu pathologisch, wie du permanent davon ausgehst, dass hinter jedem anders denkendem User hier, entweder ein Moralapostel oder eine zu tiefst bemitleidenswerte, selbstlose und gebeutelte(r) EF/ EM steht. Bezichtigst andere des Schwarz/Weiss Denkens, übersiehst aber dabei, dass du selbst genau das tust, was du anderen vorwirfst. Wärst du nicht so voreingenommen, hättest du vielleicht bemerkt sich mein Beitrag zur "Entliebung" auf Menschen allgemein bezieht und vollkommen unabhängig davon ist, ob sie in der Konstellation AF, AM, EF, EM oder gar nur unglücklich verliebte Singles sind!
Aber vielleicht hilft dir das hier es zu verstehen:
Zitat von Sturmhöhe:Was ist denn echte Liebe?
Echte Liebe bedeutet für mich die
Persönlichkeit eines Menschen zu lieben und
nicht das Gefühl der Liebe welches er durch sein "positives" Verhalten mir gegenüber bzw. in mir erzeugt!
Und wenn das dann der Fall ist (also man die tatsächliche Persönlichkeit eines Menschen auch mit all seinen Fehlern liebt) dann ist der Prozess der Entliebung deutlich härter.
In meinen Augen kommt nämlich kein Mensch, böse oder niederträchtig zur Welt (keine AF, kein AM und auch keine EF), sondern kann sich maximal dorthin entwickeln!
Das bedeutet aus meiner Sicht und Erfahrung:
Ich kann einen Menschen "mit" all seinen Fehlern lieben (weil kein Mensch perfekt ist und man selbst somit auch nicht), aber das bedeutet nicht, dass ich diese dann auch zwangsläufig akzeptieren und damit leben muss!
Zitat von Sturmhöhe:Traurig muss in diese Schublade und ins Kloster gleich mit. Aber wer ist traurig? Was braucht sie? Was tut ihr gut? Darf sie das vielleicht einfach für sich selbst entscheiden? Man kann sicher mahnen und Befürchtungen aussprechen, aber man sollte doch genügend Empathie für den richtigen Ton finden? Ebenso darf man ihr da etwas zutrauen.
Traurig muss weder in eine Schublade, noch ins Kloster.
Das ist allein DEINE und ganz PERSÖNLICHE und sich permanent wiederholende Interpretation, derer du dich im Kampf bzw. als Beschützerin der angeblich "Schwachen" bedienst und man somit auch dich, eines blinden schwarz/ weiss Denkens bezichtigen könnte.
Vielleicht gestattest auch Du, liebe Sturmhöhe, Traurig unterschiedliche Empfehlungen oder Einblicke zu bekomme, OHNE Traurig immer gleich einzureden zu wollen, was empahtielos ist und was nicht.
Schließlich können solche Texte, im Unterbewusstsein von noch angeschlagenen Menschen wie Traurig, für eine falsche Ablenkung und damit den Heilungsprozess behindern bzw. unnötig verlangsamen!
Zitat von Sturmhöhe:So wie ihr AM über ihre Grenze geht, wird auch hier ständig über ihre Grenze gelatscht und sie bedient hier wie da das gleiche Muster: Rechtfertigen, erklären, kleinmachen. Wehrt sie sich, wird sie gestutzt. Hier wie da.
Und wieder holst du die Keule zum blinden rundum Schlag raus, aber egal..lassen wir das jetzt ...
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass
1. jeder selbst für seine Grenzen verantwortlich und auch deren Überschreitungen ist
und
2. ich absolut nichts davon halte, meine Entscheidung darüber eine Grenze zu überschreiten oder auch nicht, vom jeweiligen Verhalten meines Gegenübers abhängig zu machen.
Auf Traurig bezogen bedeutet das, dass sie nun angibt einzusehen, dass sie ihre eigene Grenze überschritten hat und nun der Meinung ist, diese wiedergefunden zuhaben und deutlich gezogen zu haben. Die kritischen und kontroversen Sichtweisen hierzu sind demnach nicht plakativ, sondern man fragt sich bzw. stellt bei Betrachtung der aktuellen Lage in Frage, was genau das für Grenzen bei Traurig sind bzw. wo die genau liegen, um sich erfolgreich und zielführend von der ganzen Geschichte und auch in Hinblick auf das weitere Leben und seine zukünftigen Bekanntschaften heilen zu können.
Zitat von Sturmhöhe:Ich finde es sehr hilfreich für sie und mehr als gesund, dieses Muster zu durchbrechen und ich sehe, dass sie genau das tut. Sollte man das nicht unterstützen, weil es das ist, was sie voranbringt? Darum geht es doch oder nicht?
Richtig, es geht um Unterstützung dabei das Muster zu durchbrechen und das versucht Traurig auch sicher, nur eben in den Augen von vielen Usern eben NICHT auf eine gesunde Art und Weise. Und nur darauf versuchen sie hier einige hier aufmerksam zu machen!
Zitat von Sturmhöhe:Steht nicht der Wunsch hinter solchen kleinmachenden und traurig Verantwortung absprechenden Beiträgen, dass die böse Affärenfrau für ihr Tun bestraft werden muss? Keinesfalls darf es ihr gut gehen? Im Sinne eines Täter Opfer Ausgleiches? Würde man einer Freundin auch vorschreiben, wie sie zu leben und zu lieben hat?
Bitte hör doch endlich mal mit dieser Leier auf, denn mit solch "unterstützenden Parolen" hilfst auch Du, Traurig kein Stück weiter, sondern hältst sie vielmehr davon ab sich auf das Wesentliche zu konzentrieren!
Sicher gibt es sie, die User die ebenso vollkommen gedankenlos und pathologisch draufschlagen wenn sie nur das Wort AF lesen. Ich kann dich deswegen auch sehr gut verstehen und teile deine Ansichten diesbezüglich auch ab und an. Wenn man sich aber selbst als geheilt betrachtet, dann sollte man doch inzwischen in der Lage sein, zu unterscheiden. Gerade wenn man auf Andere stets den Eindruck hinterlassen möchte, auch zwischen den Zeilen lesen zu können!