Zitat @juliet
Zitat:(...)die affäre spielt heute nie - und zugleich immer - eine rolle in unserem leben. sie gehört dazu, zu dem, was wir heute sind.(...)
@
Leben und Krisen lehren etwas - und dies macht unsere Gegenwart aus...die Gegenwart eine JEDEN Menschen. Ohne die Vergangenheit "wären" wir nicht - zumindest nicht das, was wir
HEUTE sind. Ohne Vergangenheit ... keine Gegenwart. Ohne "Gegenwart" ... keine Zukunft.
"Zukunft" wird aus den Erfahrungen und Erkenntnissen der Vergangenheit geschaffen.
Wer alles nur negativ sieht - von den Menschen gibt es "reichlich" (auch hier im Forum) - darf
sich über sein gegenwärtiges Dasein im Umgang mit anderen Menschen nicht wundern.
Dass eben NICHT alles "nur" positiv ist, hat doch die Vergangenheit aufgezeigt. Wer alles nur
immer positiv sieht, fällt auf die "Schnüss"....und erst recht die/der fällt auf die "Schnüss", wer
ALLES immer nur negativ sieht. Deshalb ist es "Quark", immer nur "positiv" zu denken und zu
leben - das macht krank. Immer nur negativ "drauf" zu sein, macht erst recht krank.
Oft ist zu lesen, dass Dankbarkeit bei vielen Menschen NICHT auf der Agenda deren Lebens
steht. "Wofür soll ich dankbar sein?" Dankbar zu sein für DAS, was Frau/Mann hat - das Leben.
Wie zufrieden/unzufrieden Frau/Mann damit ist, bestimmt jeder selbst - Glück/"Unglück" betreffend
ist das auch der Fall.
Lebensschicksale können jeden Mensch erreichen. Sie prägen - und zwar nachhaltig. Und die
schärfsten Krisen bergen das größte Poten...zial, daraus etwas zu machen. Es gibt Lebenskrisen,
die übersteigen die Ausmaße von Affären gewaltig.....und so fade diese Vergleiche erscheinen
mögen, so sehr relativieren sich die Verhältnismäßigkeiten - ich weiß, wovon ich rede.
Klar... jeder empfindet sein Lebensschicksal anders - der "Männerschnupfen" sei erwähnt, wie
ein Liebeskummer, Trennungsschmerzen, Trennungsängste, heftige Erkrankungen. Und doch gibt
es Wege, mit diesen Schicksalen AKTUELL, wie auch auf die Zukunft gerichtet umzugehen.
Ja... GUTE Zeiten im Leben machen einen Mensch aus - die "schlechten" Zeiten aber auch (und
die erst RECHT). Beide "Zeiten" prägen einen Mensch - und zwar nachhaltig. Das ist auch GUT so. Diese Prägung wappnet. Und wenn diese Prägung eines gewährt - währet den Anfängen, wenn
sich erneut Schicksale andeuten.
Das hat der TE mit diesem Thread versucht.....und die Resonanz darauf ist für viele ein Beispiel dafür, dass "nach einer Krise" auf ein "vor einer (neuen) Krise" hinauslaufen kann - DAS ist Leben
pur. Es kann nicht für ALLES "Vorsorge" betrieben werden - aber wenn der Status Quo eingetreten
ist, ist "Nachsorge" ganz wichtig. Denn - eine "Nachsorge" ist gleichzeitig auch eine "Vorsorge"!
"Wehret den Anfängen"
Ja....es gibt nicht wenige Menschen, die das Kind gleich mit dem Bade auszuschütten gedenken. Schicksale wiederholen sich demnach....wie auf einer Perlenschnur aufgereiht? Wer so denkt, hat
ihrer/seiner Krise NICHTS abgewonnen - außer, verbiestert durch den Rest des Lebens zu gehen.
"Feiglinge" gibt es ebenso reichlich, wie es die "Permanent-Ja-Sager/innen" gibt.... dazu kommen
noch die, deren Toleranz sich arg in Grenzen hält, deren Intoleranz schier grenzenlos herrscht. Auch diese Menschen soll es geben, MUSS es geben....
...um von ihnen zu lernen - ich zumindest - was für MICH auf gar keinen Fall in Frage käme. DAS haben mich meine erworbenen Schicksale und die "hausgemachten" Schicksale gelehrt!