Zitat von Knockedout: Und irgendwann wieder einen Partner finde, der besser zu mir passt und den ich wirklich liebe. Was soll ich nur tun?
Falls du noch aktiv bist:
Deinen anderen Threads zufolge suchst du nach einer ernsthaften Beziehung, zumindest hast du noch im Juli dir bei einer OD-Bekanntschaft (ist das eine der Affären?) große Sorgen gemacht, dass der noch andere Frauen trifft.
Wie passt das mit deinem derzeitigen Lebensstil zusammen? Hattest du die Affären auch zu dieser Zeit? Warum wirst du eifersüchtig, wenn du selbst promiskuitiv (oder zumindest "aktiv"
😉 ) lebst?
Wie schon in meinem ersten Kommentar angedeutet, scheinst du nicht bereit für eine ernsthafte (monogame) Beziehung zu sein. Zumindest wärst du aus meiner persönlichen Sicht (und aus der Sicht der meisten Männer, die ich kenne) eine einzige riesige Red-Flag (in Bezug auf eine feste Beziehung).
Mir scheint du willst dir derzeitig nur die Rosinen herauspicken und auf die "negativen" Seiten bzw. Einschränkungen einer Beziehung verzichten. Immer natürlich unter der Annahme, dass du weiterhin monogam leben willst.
Mein (korrigierter) Rat:
1. Werde dir bewusst, was du derzeitig suchst. Wenn es dir nur um Ego-Boost, Sex und Aufmerksamkeit von Männern geht bleibe bei deinem derzeitigen Weg. Du scheinst noch sehr verletzt zu sein und vielleicht ist das für dich der richtige Weg dich "neu zu erfinden" bzw. dein Selbstwertgefühl aufzupolieren.
Von etwas verbindlichen solltest du aber die Finger lassen, wenn dir etwas an den Gefühlen der Männer liegt bzw. du noch einer gewissen Moral folgen willst.
2. Für einen Mann, der etwas verbindliches sucht, wirkst du derzeitig schlicht abschreckend. Einige/viele Männer haben kein grundsätzliches Problem mit einem regen Vorleben der Partnerin, jedoch wirkt das, in Kombination mit deiner emotionalen Instabilität, so, als ob Männer für dich Mittel zum Zweck und nicht Partner auf Augenhöhe sind. Ich frage mich auch ganz ehrlich wie du einen Mann ernsthaft kennenlernen willst, wenn du dich nebenbei noch mit 3 anderen triffst und deine Familie zu managen hast. Da dürfte der Kontakt doch eher oberflächlich bleiben.
Deine Therapie scheint ein guter Weg zu sein.
Bezüglich deines Mannes: Hat sich inzwischen eine Perspektive für eure Wohnsituation ergeben? In einem deiner anderen threads hast du geschrieben, dass du willst, dass dein Mann auszieht, er aber genau das Gegenteil will.
Wem gehört das Haus?
Ist es für dich finanziell (auch mit Unterhaltszahlungen) weiterhin unmöglich eine eigene Wohnung zu finden (also selbst auszuziehen)?
Hast du einen Anwalt, der deine Interessen schützt?
Gibt es bereits Ideen zu der Kinderbetreuung? Will dein Noch-Mann sich dort einbringen?
Ist die Elternebene noch vorhanden (du schreibst davon, dass er sich nicht kümmert)?
Wie sieht die Familiensituation aus?
Mir scheint, du hast die ersten Schritte aus dem Tal der Verzweiflung gemacht, siehst jetzt den langen Aufsteig auf dem Gipfel und versuchst jetzt (krampfhaft) eine Abkürzung dahin zu finden. Ein neuer (fester) Mann soll eben diese Abkürzung sein.
Nur führen solche Abkürzungen meistens dazu, dass einer oder beide unter einer Lawine begraben werden....