Allesneu21
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Mein Mann und ich hatten in unserer Ehe nie Differenzen bzw Streit.
Das lag daran, dass er entweder nachgab oder sich zurückzog und nicht darüber reden wollte. Wenn ich also etwas ansprechen wollte, lief es meist so ab, dass er sich mein Anliegen anhörte, kaum oder gar nicht darauf einging und sich dann zurückzog.
Irgendwann sprach ich nichts mehr an, weil es in meinen Augen eh keinen Sinn hatte. Und er hingegen schloss daraus, dass alles ok ist.
Bzw früher, wenn ich was ansprach und Evtl auch sauer war, interpretierte er die Tatsache, dass ich nicht wieder auf die Sache zu sprechen kam, als für mich abgeschlossen. Bzw dass ich eingesehen hätte, dass ich unrecht hatte. Er dachte immer "die regt sich schon wieder ab".
Er hat also Konflikte immer ausgesessen.
Ich möchte eine Beziehung so nicht mehr führen, weil mich das emotional von ihm weg treibt. Und deswegen triggert mich dieses Totschweigen so.
Denn ich frage mich: ist seine Art, so mit Konflikten umzugehen, irgendwo "normal" und männlich oder was auch immer, oder ist das passiv-aggressiv?
