Darauf zu hoffen, im Alter oder bei einer Erkrankung seien Partner oder Kinder zur Stelle?
DAS ist naiv.
Kinder im Erwachsenenalter haben anderes zu tun als Versorger der Eltern zu spielen.
Oft trägt sie das Leben weit weg von der Entstehungsfamilie.
Bei Krankheit oder Op, kann man ambulante Hilfe organisieren oder für 2, 3 Wochen zur Kur fahren.
Ich verlasse mich niemals auf Verwandte, man sollte sich nicht zur Last anderer machen. Einkaufs-, Haushaltshilfe, alles ist möglich.
Für jede Situation gibt es professionelle Hilfe. In Zukunft in Version eines Roboters.
Zitat von tesa:Ich sehe alte Leute auf der Straße, die sich für ein paar Meter abmühen. Gekrümmt und gebückt vor sich hinzittern. Mir so die Zukunft vorzustellen gefällt mir gar nicht.
Was hat das mit dem Familienstand zu tun?
Alt werden im Guten oder mit einer Erkrankung hat bedingt etwas mit Lebensführung, mit Möglichkeiten zur gesunden Ernährung, Bewegung und auch mit Genetik zu tun.
Leute, man kann sich natürlich auch alles schlecht reden, Horrorszenarien heraufbeschwören und alles seligmachende auf einen Partner konzentrieren.
Für mich ist das eine kindliche Vorstellung.
Ich bin für mein Sein und Tun verantwortlich, ebenso wie für meine Gesundheit. Vorsorge zu treffen, ist eine Selbstverständlichkeit, man beauftragt einen Rechtspfleger, verfaßt die Verfügung durch Vorlagen des Justizministeriums, das ist juristisch untermauert und alles ist in trockenen Tüchern, einschließlich der Erbmasse, notariell beglaubigt.