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Allein sein und bleiben?

solea

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Guten Morgen, Ihr Lieben!

Schon länger beschäftige ich mich mit meinem "Alleinsein"; gemeint ist damit: nicht in einer Partnerschaft lebend.

Ich habe alles hin- und hergewendet, von allen Seiten gedanklich beleuchtet, meine Erfahrungen bedacht, und Eure hier gelesen

Mein Fazit: Nur Verknalltheit könnte ein mögliches Tor in eine Beziehung sein. Rational betrachtet und unter Berücksichtigung der weggefallenen Hormone (die ich neben Wunschdenken und geringer Erfahrung für einen "Verschleiherer" der Vergangenheit halte) tut es mir aller Wahrscheinlichkeit nach "besser", allein zu bleiben.

Es geht mir gut, ich habe viel mehr, als man zum Leben braucht. Doch die fehlende "Liebe" macht mich schon traurig.

Ich frage mich manchmal, ob das ein Hirngespinst ist, ob ich mich zur Ordnung rufen sollte und mein Leben genießen?

Vielleicht gebt Ihr mir Eure Gedanken dazu?

Einen schönen Tag - solea

31.01.2020 10:49 • x 11 #1


Ex-Mitglied


Ich sage mir immer: Ich bin nicht alleine, ich habe mich und da bin ich auch in bester Gesellschaft.
Wenn sich mir nochmal jemand anschließen möchte, dann muss er sich erstmal bewähren.
Der große Hormonrausch zu Beginn ist oftmals eher kontraproduktiv und sehr oft entwickelt sich die Geschichte toxisch.
Es gibt Ehen, die wurden früher aus Vernunftsgründen geschlossen und die Liebe entwickelte sich dann mit der Zeit, so nach und nach (oder auch nicht).
Wichtig ist doch, dass wir uns selber immer erstmal an die 1. Stelle setzen und genau wissen, was wir wollen. Alles Weitere findet sich dann.

31.01.2020 11:04 • x 12 #2



Allein sein und bleiben?

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Entlein


Geht mir momentan ähnlich...

Am Besten weiter leben und nicht soviel dran denken, ändert eh nix.

31.01.2020 11:10 • x 6 #3


solea


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Hallo, ApplePie, danke für Deine Gedanken. Spontan würde ich sagen: So wie Du es beschreibst, so halte ich es bereits. Und in gar keinem Fall möchte ich etwas Destruktives in mein schönes, friedliches Leben holen.

Mir fehlt halt nur manchmal Geduld, oder besser gesagt: Zuversicht für diese Haltung. Manchmal fehlt halt etwas.

Wobei sicher besser ist, dass 'etwas' fehlt, als dass etwas kaputt macht.

31.01.2020 11:12 • x 7 #4


solea


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Zitat von Entlein:
Geht mir momentan ähnlich...

Am Besten weiter leben und nicht soviel dran denken, ändert eh nix.


Lach das ist wahrscheinlich die klügste Reaktion - danke Dir!

31.01.2020 11:14 • x 1 #5


BlueApple

BlueApple


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Eine Beziehung einzugehen bedeutet dem Gegenüber einen Vertrauensbonus zu geben. Vertrauen darin, dass er nicht mit einem spielt. Vertrauen darin, dass der potentielle Partner zu einen passt.
Klar benebelt einen die erste Verliebtheit. Erst wenn die vorbei ist, zeigt sich, ob man beieinander bleiben möchte oder nicht. Eins ist gewiss: es wird nie den perfekten Partner geben, das kann mir keiner erzählen. Jeder Mensch hat Ecken und Kanten. Letztendlich ist es wichtig herauszufinden, ob man mit diesen leben kann und ob diese zu seiner eigenen Lebensgestaltung passen. Ein Stück weit entgegen kommen muss man sich von beiden Seiten.
Ich finde es traurig, wenn Leute sagen, dass sie allein bleiben wollen, eben um diese Risiken nicht eingehen zu müssen.
Meines Erachtens entwickelt sich Liebe nicht aus Vernunft. Da spielen sogar nachweislich chemische Prozesse eine Rolle.

31.01.2020 11:19 • x 9 #6


Entlein


Zitat von solea:

Lach das ist wahrscheinlich die klügste Reaktion - danke Dir!


Ja, was nutzt das ganze Nachdenken?

Letztendlich muss man immer da Beste draus machen und an die erfreulichen Dinge denken.

Und dann kann man auch so zufrieden sein...

31.01.2020 11:23 • x 3 #7


Puderzukker

Puderzukker


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Super Mädels! Nehmt ihr mich in euren Club auf?

31.01.2020 11:24 • x 2 #8


solea


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Zitat von BlueApple:
Ich finde es traurig, wenn Leute sagen, dass sie allein bleiben wollen, eben um diese Risiken nicht eingehen zu müssen.


Hallo, BlueApple,

danke für Deine Zeilen.

Das oben Zitierte habe ich so nicht gesagt (und nicht gemeint), das ist mir wichtig.

Viele Grüße!

31.01.2020 11:28 • #9


solea


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Zitat von Puderzukker:
Super Mädels! Nehmt ihr mich in euren Club auf?


Aber selbstverständlich! Aufnahmesticker verteilt!

31.01.2020 11:29 • x 1 #10


Ebony


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Interessante Gedanken.
Für mich ist es auch eine Fiktion, dass der Mensch in einer Partnerschaft leben "muss".
Soziale Kontakte ok., darüber hinaus aber nicht mehr.
Sein Potential, vor allem sein Geld, kann man durchaus sehr sehr gut allein in der Gesellschaft anbringen.
Da gebe ich euch recht!

31.01.2020 11:31 • x 3 #11


Puderzukker

Puderzukker


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Also ich bin oft genug mit Karacho in die Kreissäge gehopst. Ich hab die Nase voll. Ich kann gut für Mich selbst Sorgen. In jeder Beziehung! Und Kinder brauche ich jetzt auch nicht mehr. Machen wir es uns doch einfach nett! Männer werden sowieso total überschätzt.

31.01.2020 11:34 • x 6 #12


Ebony


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Puderzukker, so ist es.
Es wird uns suggeriert, dass der Mensch ein Rudeltier ist.
Mitnichten, es gibt immer mehr Persönlichkeiten, die sich selbst genug sind, in sich ruhen, sich nicht durch einen Partner definieren und ihr Auskommen allein sichern.
Solche Frauen lassen sich nicht aufschwatzen, dass ihr Leben unrund läuft, nur weil kein Mann an ihrer Seite ist, sondern überzeugen durch ihre Bodenständigkeit, ihre Lebensbejahung und ihren unerschütterlichen Optimismus in ihr eigenes Können.

31.01.2020 11:42 • x 5 #13


Puderzukker

Puderzukker


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Sehr richtig @Ebony . Ich bin ganz sicher kein Rudeltier. Jedes Rudel hat nämlich eine Hackordnung. Und im Familienrudel ist die Rolle der Frau ganz klar definiert. Allen Emanzipationsversuchen zum Trotz. Übrigens finde ich die jüngere Frauengeneration mit ihren aufgespritzten Lippen, falschen Wimpern und ihren Insta-Profilen einfach lächerlich. Mal sehen, ob da was besseres nachkommt. Obwohl die Greta macht mir da wenig Hoffnung.

31.01.2020 11:50 • x 5 #14


Elbstrand

Elbstrand


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Als Mann fühle ich mich nicht überschätzt Wahrscheinlich gibt es auch wenige Menschen, die dauerhaft alleine glücklich sind (mir fällt bspw. Inka Bause ein, die ist schon ewig Single), aber in der Regel sind wir doch soziale Wesen. Ich will damit nicht sagen, dass jemand, der gerne alleine ist, asozial ist (ganz im Gegenteil), aber der Wunsch nach Verbundenheit und körperlicher Nähe ist doch tief in uns drin. Das hat auch wenig mit Bedürftigkeit zu tun.

Im übrigen finde ich als Mann starke Frauen ziemlich toll, die selbstständig sind und keinen Partner brauchen. Eigentlich sollte es auch so sein, die Partnerschaft als i-Tüpfelchen.

@Puderzukker Ich bin ebenso gespannt wie zukünftige Partnerschaften der Generation Insta aussehen werden.

31.01.2020 11:55 • x 4 #15



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