Solitude
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bin neu in diesem Forum.
Habe es entdeckt, weil ich einfach in meiner jetzigen Situation nach Erfahrungen etc. in Google gesucht habe.
Ich will nicht die ganze Geschichte erzählen, sondern nur das Ergebnis:
Ich hatte 6 Monate lang eine megaheftige Affäre, die von großen Gefühlen gekennzeichnet war. Eine "Liebesgeschichte" keine "Bettgeschichte. Sie ist ebenfalls verheiratet. Wie ich mit Kindern.
Wir haben beide unseren Ehepartnern die Affaire aus freien Stücken gestanden. Über viele lange Wochen ging es nun hin und her, ob wir uns trennen und ein gemeinsames Leben beginnen. Unsere beiden Ehepartner kämpfen mit ihren Mitteln um die Fortsetzung der Ehen.
Nach dem vielen, kraftraubenden "Hin und Her" der letzten Wochen sind wir nun an einem Punkt angelangt, dass wir die Hoffnung auf ein gemeinsames Leben verloren haben. Es gibt zu viele Hindernisse. Dabei ist zu bemerken, dass meine Geliebte in Russland lebt.
Nun bleiben wir beide in "unserem Leben", in unseren Ehen. Das, was man eine "Vernunftentscheidung" bezeichnet. Wir beide sehen unsere Beziehung als eine Liebe, die keine Chance hat, gelebt zu werden.
Nun stehe ich vor der aus meiner Sicht fast unlösbaren Aufgabe, diese Vernunftentscheidung zu bewältigen, den Trennungsschmerz zu verarbeiten und in der Ehe zu bleiben, von der im Moment kaum etwas übrig geblieben ist, als die "Tradition" zehn gemeinsame Jahre gehabt zu haben (die gar nicht so schlecht waren). Nur das Lachen meiner Kinder kann ich die Wagschale werfen, um den Schmerz der vergebenen Liebe auszugleichen.
Alles erscheint mir so trostlos und aussichtslos gerade.
Wer kennt die Situation und kann etwas dazu bemerken?
Solitude (= Der Einsame)