@Dolorus
Zitat von Dolorus: oder meinst du, es gibt hier irgend einen Spalt an Verhandlungsspielraum
Naja, bei eurem Gespräch ging es doch um den Verhandlungsspielraum. Und, siehst ja.
Ich kann mir vorstellen, dass sie für sich überlegt hat, ob, sie sich mehr dir zuwenden kann. Und dann ist ihr im stillen Kämmerlein gekommen, dass sie ihre Ersatztherapie, ihre Suche nach sich selbst, nicht aufgeben kann. Ich denke, sie versucht, ihr Unerfülltsein, ihre Unzufriedenheit auf ihre Weise zu stillen. Bei dir findet sie nicht, was sie braucht. Sie bricht es ja selbst auf ein "ganz nett" herunter.
Ob man den Sinn des Lebens in Seminaren findet, bezweifele ich persönlich, obschon da durchaus Augen geöffnet werden können. Die eigentliche Arbeit liegt aber in einem Selbst, und man kann die Perspektive ändern, von, "das Glas ist halb leer" , in "es ist halbvoll".
Sorry, ich habe versucht, einen möglichst ganzheitlichen Blick auf die, Situation zu werfen. Ohne zu fokussieren.
Es liest so, dass du Angst vor der Einsamkeit hast, und hast nun einmal die Vorstellung, dass eine Partnerin zu deinem Leben dazu gehört. Ich verstehe das. Nur kommt mir hier so vor, dass du eher über eine Bekannte schreibst, die halt schon einmal etwas mit dir unternimmt.
Meine Frage: Könntest du deine Perspektive dahin gehend ändern, und ihr einen größeren eigenen Bereich lassen? In der Form, dass es dich nicht schmerzt, ein kleinerer Teil ihres Lebens zu sein?