Zitat von NochEine:Aber das Ende kennt doch keiner, denn erstens kommt es anders un zweitens als man denkt *grins*
Naja, aber sich die möglichen Szenarien vorzustellen oder zumindest darüber nachdenken, lohnt sich schon.
Es ist immer erstaunlich, dass sich die Begründungen und Erklärungen von Menschen, die ihre Partner mit einer Affäre betrogen, die dann aufflog, ähneln.
Dieses "Ich wollte das eigentlich gar nicht - ich bin da einfach reingerutscht..." oder so ähnlich..., liest man hier immer und immer wieder.
Dabei gibt es doch nur eine begrenzte Anzahl von Möglichkeiten, wie so etwas endet. Denn irgendein Ende findet es fast immer.
Und überraschend ist es i.d.R. auch nicht.
Aber es zieht immer viel Leid mit sich mit und es werden immer schmerzhafte Entscheidungen erforderlich - wenn vielleicht nicht immer unbedingt für beide, aber doch immer für den, der betrogen wurde.
Aber auch für den, der die Affäre hat, wird es nicht leicht.
Nun, sich einer Situation hinzugeben ohne die weiteren möglichen Folgen zu überdenken, ist vielleicht sogar menschlich.
Aber, ist es klug?
Viele Dramen, die hier geschildert werden, würden sich nicht zutragen, wenn über die potentiellen Folgen, die entstehen könnten, nachgedacht würde.
Denn bei jedem Affärenstart gibt es einen Zeitpunkt, bei dem es die Möglichkeit des Stop-sagens gab.
Die geringe Anzahl der "magischen" Zusammenkünfte mit direkter Kopflosigkeit, da die Verliebtheit wie ein Blitz einschlug, lasse ich Mal außen vor.
Naja, vielleicht bin ich auch zu kopfgesteuert, denn ich bin mir da eh nicht so sicher, ob es das wirklich so gibt.
Ich glaube, wir haben alle einen Kopf zum Denken und sollten in der Lage sein unser Handeln zu reflektieren und auch die potentiellen Folgen zu überdenken.