Ooh, solche Sprüche hasse ich ja

Wenn es der/die Richtige is. .blabla.
Die Welt besteht aus Stereotypen. Die Guten und die Kaputten. Glückwunsch
Wenn man weitestgehend gute/neutrale Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, ist es klar dass ich auch bei dem richtigen Menschen keine Angst haben muss. Aufgeregt wäre dann wohl auch jeder.
Wenn ich ein einigermaßen gesundes Selbstbewusstsein habe ist das auch machbar.
Aber wenn du es wirklich immer gewohnt warst, verarscht und wegen deiner Person nicht ernsthaft angenommen worden zu sein in der Vergangenheit, macht einem ein Partner den man plötzlich auf Augenhöhe begegnet und der dich wirklich so mag wie du bist, sehr wohl sehr große Angst.
Klar bleibt man dann nicht locker flockig und nimmt es gelassen hin. Verhaltensänderungen und Vertrauen lässt sich nicht mit einem Schalter ausknipsen. Da sag ich nicht. och naja, die Verlustängste sind nicht so schlimm, die leg ich jetzt einfach mal so ab, weils mir gefällt und weil´s ja der Richtige is.
Merkste was?:
Es gibt keinen perfekten, richtigen Menschen da draußen.
Wenn man danach ginge, kann man´s auch gleich ganz lassen. Es wir immer irgendwas geben was einen bei einem "neuen" Menschen verunsichert. Man kennt sich ja noch nicht in und auswendig nach 5 Minuten. Wie Kroenchen schon sagt, mit dem. das muss sich auch erst einspielen.
Althea, bist du zu hause?
Ich kenne das von mir selber auch. Herzrasen, Unruhezustände, Gedankenkarussell ohne Punkt und Komma.
Da kannst du dich aber nur selber stoppen. Das braucht auch n bisschen Übung und vor allem den Willen dazu.
Ich lerne das auch gerade. Das kann dir niemand abnehmen.
Wenn die Entspannungstherapie nicht deins war, war es womöglich die falsche. Dir hilft womöglich was ganz anderes.
Am einfachsten ist es, dir deine Gedanken aufzuschreiben. Schreib dir ein Tagebuch. Jeden Tag ein klein wenig rein schreiben oder auch mehr. Das trainiert das Gehirn die Gedanken los zu werden und das denken zu lenken.
Wenn du es ausprobieren möchtest, im Moment hilft mir das sehr gut.
zähle rückwärts. ganz bewusst.
So oft am Tag dir das möglich ist. Beim Zähneputzen, beim warten an der Kasse, beim Haare kämmen.
Sobald dich ein Gedanke ablenkt, fang wieder von vorn an. Solang bis du bei 0 bist ohne dich ablenken zu lassen. Und dann schreib den kleinen Erfolg in dein Tagebuch.
Bei dir reicht wohl erst mal von 10 auf 0 zu zählen, alles andere wäre zu viel. Demotivierst dich sonst nur selbst. Fang klein an.
Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit
