Frozenyoghurt
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Zitat von blumenfrau:Nach allem, was ich gelesen habe, scheint die (finanzielle) Unabhängigkeit ein wichtiger Punkt zu sein, um aus dieser Situation heraus zu kommen.
Ich würde wieder in die Nähe des Kindes ziehen, dort erstmal bei Verwandten unterkommen oder in ein preiswertes WG Zimmer ziehen. Um glücklich zu leben, braucht man nicht viel. Auch kein Auto. Ich kenne viele, die gut verdienen und bewusst bescheiden leben. Wenig Möbel, kein Auto...Dieses Lebenskonzept macht enorm frei. Weniger Arbeit hat man auch.
Auf jeden Fall solltest du an dem Bereich Ausbildung oder Job arbeiten. Ich denke, das ist der Schlüssel, um freie Entscheidungen treffen zu können. Emotionale Abhängigkeit haben hier ja viele schon erlebt. Ich hab da auch schon mal ins Klo gegriffen und weiß, wie schwer es ist, aus einer toxischen Beziehung heraus zu kommen. Aber ich verdiene mein eigenes Geld, habe meine eigene Wohnung und wenn es zu viel wird, mache ich die Tür dort zu. Das erleichtert das ganze ungemein.
Was hält dich davon ab, sofort die aktuelle Wohnung zu kündigen?
Ja das ist etwas was ich überhaupt nicht wollte, wie es aussieht führt aber kein Weg mehr dran vorbei. Ich muss wohl zu meiner Oma ziehen für's erste. Ja da sagst du was, ich hasse es von jemanden abhängig zu sein. Ich entscheide auch lieber über alles selbst. Ich muss jetzt an mich denken und nicht an meinen Freund ich weiß das, aber er verliert dann die Wohnung, seinen Job und hat kein Auto mehr wenn ich gehe. Denn die Wohnung bekommen wir zum Teil bezahlt weil er nicht so viel verdient und ich diejenige bin auf die das ganze läuft. Ohne mich zahlt ihm niemand mehr die Wohnung, das Auto ist auf mich angemeldet weil er auf sich keins anmelden kann und da er im lieferdienst arbeitet wäre er ohne Auto aufgeschmissen. Ich würde bei der Trennung nichts verlieren außer Balast, aber er würde alles verlieren. Ich denke die ganze nur daran. Deshalb ist es schwer sich zu trennen weil ich ihn obwohl er so zu mir ist, nicht in der shite sitzen lassen will.

