ScabbedWings
Mitglied
- Beiträge:
- 189
- Themen:
- 5
- Danke erhalten:
- 216
- Mitglied seit:
bald ist es so weit: Mein erstes Date nach der Trennung von meinem Ex bzw. dem verkorksten Date mit meinem Almost-Lover steht vor der Tür.
Ich habe ihn, 47, vor einigen Wochen übers Internet kennen gelernt. Nun war ich 2 Wochen krankheitsbedingt außer Gefecht gesetzt und hatte dementsprechend viiiiel Zeit, mit ihm zu chatten und whatsappen.
Jaaa, er ist mir sehr sympathisch und nun wollen wir uns auch im real life kennen lernen.
Und jetzt geht mir sowas von der Ar.. auf Grundeis. Ich habe regelrechte Panik vor unserem 1. Date.
Ich weiß, ich höre mich an wie ein 15-jähriger Teenie, aber was, wenn er mich "in echt" voll doof findet? Ich habe irgendwie Angst, seinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden-wobei das ja eigentlich Quatsch ist, sonst würde er sich ja gar nicht erst mit mir treffen wollen.
Leider ist das Ganze dann auch noch ein bisschen komplizierter. Er ist manchmal etwas "komisch".
Seit ich erwähnt habe, dass ich immer Fern-bzw. Wochenendbeziehungen hatte und ich es nicht ertrage 24/7 an meinem Partner zu kleben und Heiraten doof finde, "hackt" er immer wieder darauf rum.
Er unterstellt mir, nicht zu wissen, was ich wolle, keine Ziele zu haben etc. Er hält mich wahrscheinlich für wankelmütig und glaubt, ich wäre jemand, der bei einer Nacht-und Nebelaktion auf Nimmerwiedersehen einfach so verschwindet oder was weiß ich.
Ich habe den Eindruck, er möchte mich irgendwie festnageln. Doch worauf? Er streitet es ab, faselt dann immer nur etwas von gemeinsamen Lebensvorstellungen, ohne konkret zu werden. Ich habe das Gefühl, er möchte sich rückversichern. Natürlich sollten unsere Lebensentwürfe im Elementaren übereinstimmen, aber nur, weil ich im Gegensatz zu ihm nicht von einem Häuschen im Grünen träume, heißt das doch nicht, dass ich nicht an einer festen und dauerhaften Beziehung interessiert bin.
Ich kann und will nur einfach keine Garantie auf irgendetwas geben. Was weiß ich denn, was in 5 Jahren ist? Vielleicht bin ich dann schon tot!? Was nutzt es mir also, so weit in die Zukunft zu planen?
"Ich bin mit 1-2 Jahren Zukunft zufrieden", wie er über mich sagt. Ist das so schlimm?
Jetzt, wo ich das so nieder schreibe, womöglich passen wir ja wirklich nicht zusammen. Aber so weit will ich auch noch gar nicht denken. Ich mag ihn und genieße die guten Gespräche, die wir ja auch haben, mit ihm. Grundsätzlich, von dem, was ich von ihm weiß, könnte ich mir auch durchaus mehr vorstellen. Aber erst einmal möchte ich ihn persönlich kennen lernen.
Was meint ihr denn zu der ganzen Sache?
LG, Scabbed
ANgst vor dem ersten Augenkontakt! 