Zitat von Eswirdbesser:Zitat von Trauerstern:
So ist es. Mir wäre auch lieber, es wäre anders, aber das ist wohl schon in unseren Genen verankert. Es hat auch nichts mit mangelnder Selbstliebe zu tun, wenn man sich nach der Nähe, Vertrautheit und Zärtlichkeit eines Partners sehnt.
Nur als Gedankengang, wenn ich mich selbst liebe, dann "brauch" ich diese Nähe und das vertrautsein, nicht durch einen Partner, sondern das ist in mir...
Wenn das in mir ist, ziehe ich einen Partner an der sich auch selbst liebt...
So kommt man aus dem brauchen...
Ich akzeptiere deine Gefűhle, mir ging es genauso...

Dann definiere mal wie man das genau macht. Wie genau liebe ich mich selbst. Wer liebt den wen? . Muss ich dazu schizophren sein ?

sorry dass ich da immer hinein bohre, aber es wird immer gesagt, selbst ich habe das früher nachgeplappert .. aber gib mal eine Anleitung dazu. Ich tue also Dinge die mir Spaß machen, bin viel unter Leuten, was noch? Wann passiert das mit dieser selbstliebe, und was genau stellt sich da ein, stehe ich vorm Spiegel und verliebe mich in mich

? Verstehst Du ? Natürlich gibt es einen gewissen grad von Zufriedenheit mit seinem eigenen Leben und unzufriedenheit. Aber dieser Satz das ich mich selber lieben muss, damit kann ich einfach nichts anfangen. Liebe wird ja meistens mit einer Emotion verbunden. Nun diese Emotion stellt sich aber nicht ein. Deshalb stelle ich eben diesen Satz infrage ... wäre dies wirklich möglich, bräuchten wir wahrscheinlich dieses Forum nicht. Also musst da ja irgend ein Problem sein.
Ich denke dass gewisse Sachen einfach determiniert sind , oder wahrscheinlich sogar alles. Manche Menschen treffen aufeinander und es passt und sie sind sehr lange glücklich miteinander, andere suchen ihr Leben lang, versuchen alles mögliche, lassen es irgendwann weil sie keine Kraft mehr haben und einfach nur noch frustriert und erschöpft sind .. es war wohl einfach nicht im Lebensplan vorgesehen.
Zudem ist es ziemlich offensichtlich das sich irgendwas in dem ganzen zusammen Leben und der Gesellschaft wesentlich verändert hat im Vergleich von vielleicht noch 15-20 Jahren. Und ich muss zugeben, ich weiß mittlerweile selbst manchmal nicht mehr genau was noch richtig und falsch ist. Da ist auf der einen Seite ist Sehnsucht nach einem Partner der zu einem passt, aber gleichzeitig fühle ich auch eine gewisse Einschränkung in meiner Entwicklung und Entfaltung. Die Abhängigkeit beziehungsweise Gebundenheit macht mir mittlerweile auch gleichzeitig Angst.
Vielleicht ist es auch einfach das man einfach zu viele Möglichkeiten hat heutzutage jemand kennen zu lernen. Viele mögen sagen o. k. früher war alles anders da waren die Leute viel länger zusammen und hätten sich nicht so schnell getrennt.
Ich behaupte hätte es damals die ganzen sozialen Netzwerke schon gegeben, und Frauen wären vielleicht finanziell und auch sonst so unabhängig wie heute gewesen, wäre das damals auch schon so gewesen wie es heutzutage ist mit den kurzzeitigen Beziehungen.
Wenn ich mich so in meinem Freundes und Bekanntenkreis umsehe ist nicht unbedingt eine Beziehung dabei wo ich sage super sehr vorbildlich

Vielleicht sind wir wirklich eine Generation Beziehungunfähig.. vielleicht entwickelt sich daraus eine völlig neue Art von miteinander. Manche von uns werden es vielleicht noch erleben
