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Auf einmal

Mina769

Mina769


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Danke liebe Kaetzchen! Ein sehr interessanter Artikel mit vielen Parallelen. Nur das lustige ist, dass wir sehr wenig Nähe hatten... wir haben uns max 3-4 Tage gesehen, oft auch 5-6Tage am Stück gar nicht. Durch den Schichtdienst. Beide hatten wir unsere Freundeskreise. Haben auch viel allein unternommen. Also keiner hat den anderen eingeengt. Auch Eifersucht war nie ein großes Thema. Wenn dass so gewesen wäre, dann würde ich es ja besser verstehen.. aber bei der wenigen Nähe, die wir in unserer Beziehung hatten!? Ich denke, der springende Punkt ist,dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin, der sehr liebevoll ist. Und er das nie kannte und damit nicht umgehen kann/ konnte- was auch ok ist ( das hat nix damit zu tun, wer besser/schlechter ist). Er wusste oft mit Situationen nicht umzugehen,hat aber auch immer versucht, auf seine Art, es uns schön zu machen. Er hat sicherlich auch gemerkt, dass ich, für ihn gesehen, zu hohe Erwartungen an ihn gestellt habe, die er einfach nicht erfüllen kann. Es war nie eine innige Beziehung. Zuvor hatte er auch keine wirklichen innigen/ liebevollen Beziehungen gehabt. Wir sind uns wahrscheinlich einfach in dem Pubkt nicht ähnlich genug.. ich merkte selbst, dass mir etwas fehlt. Es ist jetzt mies, ich vermisse ihn sehr aber es ist bestimmt besser so, irgendwie spüre ich das

05.08.2016 12:26 • #31


Kate99


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Liebe Mina, deine Geschichte rührt mich sehr an. Ich habe das Gleiche erlebt (nur ohne Drama), und ich bin schon eine Woche weiter. Ich boin emotional (wenn auch nicht überemotional), er überhaupt nicht. Über ein Jahr waren wir zusammen, ich habe mich immer zurückgehalten, da ich ja gemerkt hat, dass er mit Emotionalität und Liebe nicht umgehen kann, dass ihm das Angst macht, und irgendwann war ich so versteift und unnatürlich, dass ich manchmal gar nicht mehr wusste, wer ich überhaupt bin. Da habe ich so viel Liebe in mir und kann sie nicht zeigen. Das ist doch bescheuert! Ich vermisse ihn sehr, auf anderen Ebenen haben wir sehr gut zusammengepasst und hatten eine schöne Zeit. Aber, wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet: Du bist eine Person (so wie ich), die Emotionen hat und auch zeigen möchte, er will so etwas nicht, verbannt das aus seinem Leben und kann noch nicht mal damit umgehen, wenn es mal passiert. Was soll das? Das ist doch totaler Quatsch, oder? Probier ich mir zumindest seit über einer Woche immer wieder zu sagen. Dann denke ich an die Augenblicke, in denen ich mich bei ihm so unwohl gefühlt habe, weil er so unterkühlt und gleichgültig war, aus mir aber Liebe und Zuneigung sprudelte, die ich dann irgendwie drosseln musste ... Das waren keine schönen Momente. Sich daran zu erinnern, hilft jetzt. Alles Liebe und halte durch ... K.

Übrigens: Lieblos-gleichgültiges Elternhaus seinerseits und meine Erwartungen, die er nicht erfüllen kann und will, waren auch Thema ...

05.08.2016 12:31 • x 1 #32



Auf einmal

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Kate99


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@kaetzchen: Vielen Dank für den Link. Oh man, ist das krass. Genauso wars. Ich war die Unterlegene und habe mich schon gezügelt, aber eben nicht genug ... oder es war einfach nicht möglich ....

05.08.2016 12:45 • #33


Mina769

Mina769


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Danke liebe Kate für die netten Worte! Wirklich sehr ähnlich, unsere beiden Geschichten
Ja, ich verstehe das sehr gut! Wir haben auf anderen Ebenen auch wunderbar zusammengepasst. Zum Beispiel haben wir so wundervolle Abende zusammen verbracht, wo wir bis spät in die Nacht über Gott und die Welt geredet haben und uns so unwahrscheinlich nah waren, uns toll verstanden haben. Das habe ich so sehr an ihm geschätzt! Er hat sich auf seiner Art auch immer Mühe gegeben. Das mit dem Verstellen kenne ich, unterbewusst habe ich es auch oft getan. Habe cool getan obwohl ich mich einfach geborgen fühlen wollte. So richtig habe ich das nämlich nie aber ich dachte, es wird. Ich vermisse ihn auch so schrecklich obwohl ich irgendwie denke, dass es besser war. Aber er war ja nicht nur mein Partner. Er war meine Person, mein bester Freund. Und er hat immer so gut gerochen ich vermisse seinen kleinen, dicken Bauch,den er immer doof und ich toll fand. Ach mann.. warum denke ich über so etwas nach..
Wie war es denn bei euch, habt ihr zusammen gelebt? Was hast du in der Woche so gemacht? Hast du dich viel abgelenkt oder dich mit deinen Gedanken beschäftigt?
Ich drücke dich!

05.08.2016 13:15 • #34


_Konstantin


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HI @Mina769

Deine Situation kann ich auch sehr gut verstehen. Warst Du doch davon ausgegangen, dass eine Beziehung von Offenheit und Vertrauen getragen wird - und wenn es etwas gibt sowas wie Ecken und Kanten, dann sollte man das Gespräch suchen, offen und ehrlich darüber sprechen und nach einer Lösung suchen.

Das ist offensichtlich nicht geschehen. Du kennst deinen Freund, seine Entwicklung in der Kindheit und Jugend und weißt, dass er mit bestimmten emotionalen Situationen Schwierigkeiten hat, damit angemessen umzugehen. Aber Menschen sind verschieden. Wenn er so etwas als Dramatisierung abtut und verabscheut, kann das nicht heißen, dass der andere nicht das Recht haben soll, seine Enttäuschung und wegen des fehlenden Vertrauens zu weinen. Beide sollten trotz allem in gegenseitiger Wertschätzung beides respektieren.

Wie kommt es, dass er nicht darüber sprechen kann, dass ihn etwas stört oder missfällt? Nimmt er die Beziehung zwischen Euch nicht ernst? Liegt ihm nicht daran, mit Dir Mittel und Wege für Lösungen zu finden, wenn es auch mal schwieriger wird?.

War deine Aufmerksamkeitsschwelle nicht groß genug? Hast Du nicht erkennen können, dass da etwas, ihn etwas bewegt, was irgendwie beunruhigend auf eure Beziehung ausstrahlte?

Eines solltest Du auf keinen Fall tun und hast Du auch überhaupt nicht nötig - an deinem Selbstwertgefühl zu zweifeln. Wenn er der Meinung ist, Eure Beziehung hat für ihn keine Bedeutung mehr - so hart das ist - aber lasse ihn ziehen - halte Reisende nicht auf.

Weißt Du - nichts ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut ist. Wer weiß, was Dir erspart bleibt.

Wünsche Dir Mut und Kraft - triff deine Entscheidungen so, dass Du mit dir eins bist - und sei optimistisch für die Zukunft. Eine so liebenswerte Person wie Dich findet einen ebenso liebenswerten Menschen, der deiner Herzlichkeit zu schätzen weiß.

05.08.2016 13:42 • x 1 #35


Mina769

Mina769


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Hallo lieber Konstantin, danke für deine netten Zeilen! Ich schätze im Moment sehr, dass es so viele liebe Menschen gibt, die sich Mühe machen und Leuten in meiner Situation helfen. Danke erstmal dafür!
Doch,jetzt betrachtet, habe ich etwas gemerkt. Dass er sich zum Beispiel nicht mehr so viel Mühe gemacht hat, mich nicht mehr so angesehen hat, wie sonst.. dass wir nicht mehr so viel s.. hatten,usw. Ich habe dann auch immer mal wieder gefragt,was denn los sei, was ihn natürlich genervt hat.
Nachdem er vor einer Woche mit der Sprache rausrückte,sagte er, dass es falsch war,dass er alles in sich hinein gefressen hätte und es nun zu dieser Verwirrung kam. Er wollte/ konnte nicht früher mit mir reden, weil er Angst hatte, dass wir uns streiten,bzw. damit dann nicht umgehen könne. Er entschuldigte sich auch dafür..
In der Zeit davor war ich auch etwas gefrustet, was ich sicherlich auch sehr ausstrahlte. Zum Beispiel machte es mich traurig, dass, wenn er nach 5 Tagen des nicht- sehens zu mir kam und es so war,als ob mein bester Kumpel zu Besuch kam. Da fehlte was,das mich traurig stimmte.. die gefrustete Ausstrahlung meinerseits hat ihn sicherlich noch mehr dazu bestätigt, dass er ausreißen wollte,nicht glücklich war. Der Mist bedingt sich so blöd ..
er sagte bei unserem finalen Gespräch auch,dass er noch für mich empfindet, ihm alles im Moment zu viel ist.. Außerdem war er ganz perplex, als ich sagte,dass ich auch schon über Trennung nachdachte und in manchen Punkten unglücklich bin. Zuvor meinte er nämlich, dass er überhaupt keine Angst davor hätte, dass ich mich trennen würde. So viel zum Überlegenden.. Ich habe Angst davor,dass er nochmal auf mich zukommt, was ich stark vermute.

Bis jetzt geht es mir mal so, mal so.. Total ambivalent irgendwie. Einerseits bin ich bockig denke, dann ist das halt so, wer nicht will, der hat schon.. freue mich sogar auf die neu gewonne Freiheit. Also in dem Punkt wieder ganz ich selbst sein zu können..
Dann kommen auf einmal wieder Minuten,wo ich losheule und mich nicht mehr einkriege.. mich verlassen fühle und Angst habe, einsam bin. Die Einsamkeit wird das schwerste. Durch den Schichtdienst habe ich oft in der Woche frei, wo niemand Zeit hat..
Aber ich zweifle nicht an mir. Ich denke an meine Fehler,bin schlauer geworden. Möchte das nächste mal einiges verändern, mein Ding mehr machen.
Ich bin mit mir eigentlich gut im Reinen. Leider bin ich sehr schüchtern, was das kennen lernen neuer Leute betrifft..
Danke dir sehr,
lieber Konstantin!

05.08.2016 14:14 • #36


Kate99


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Liebe Mina, ja, das war eine harte Woche, habe es immer noch nicht geschafft zu arbeiten, hatte es mir jeden Tag vorgenommen (bin Freiberuflerin). Die ersten zwei Tage hat mich eine Freundin, die auch eine alte Freundin von ihm ist, betreut. Wir haben viel über ihn geredet, dadurch war er irgendwie noch da. Sie hat mich immer wieder auf die harten Fakten zurückgebracht. Sie findet gut, dass endlich Schluss ist, weil es mir in den letzten Monaten ja überhaupt nicht gut ging. Auch wie bei dir: Wir haben uns in letzter Zeit oft auch mal eine ganze Woche nicht gesehen und dann: keine große Freude seinerseits und große Enttäuschung bei mir. S., den es am Anfang viiieeeeel gab, wurde auch immer seltener, ich habe ihn auch oft gefragt, warum, keine Antwort (die gibt es ja in den Nähe-Distanz-Artikel, der hier verlinkt wurde).

Die ersten drei Tage habe ich immer phasenweise zu Hause gesessen und geheult (während ich hier auf der Seite querlas, das hat mich gerettet), hatte mich aber auch ein wenig verabredet, was aber sehr anstrengend für mich war. Dann habe ich drei Tage allein zu Hause gesessen, wollte alles rauslassen, habe viel Zeit hier verbracht, jeden Tag ungefähr 5-6 Stunden geheult, aber aufgepasst, dass ich zwischendurch auch mal kurz rausgehe (mit Sonnenbrille), was sehr schwierig war. Gerade hatte ich wieder zwei Tage mit etwas Aktivität. Heute ist wieder ein Allein-Heultag hier im Forum. An arbeiten ist noch nicht zu denken. Die große Dramatik ist jetzt rausgeheult, jetzt bin ich leer und so unglaublich traurig. Kann mir jetzt vorstellen, dass Lethargie und Hoffnungslosigkeit bald kommen könnten. Zum Glück fahre ich morgen fürs WE mit einer Freundin aufs Land. Die WE sind das schlimmste. Nein, zusammengewohnt haben wir nicht, ich hatte noch nichtmal irgendwelche Sachen von ihm bei mir. Da hat er immer sehr drauf geachtet - die Distanz. Jetzt könnte ich ihm fast dankbar sein dafür. Also, im Vergleich zu anderen hier, hat er kein Loch in mein Leben gerissen, meine Welt ist nicht zusammengebrochen, aber die Wochenende werden krass und einsam werden, da wir uns da eigentlich die ganze Zeit doch immer irgendwie gesehen hatten. Aber zum Glück sind die nächsten beiden schon verplant. Ich habe sowas ja schon ein paar Mal erlebt, irgendwann wirds besser. Bis jetzt zerreißt es mich aber. Meine Therapeutin meinte: Man solle auf eine gute Balance von Trauern (und die Gefühle auch zulassen, alles rauslassen) und Aktivitäten achten. Und: immer regelmäßig essen! =)

05.08.2016 14:43 • #37


Mina769

Mina769


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Wie die Beziehungen doch ähnlich waren! Die Heultage kann ich gut nachvollziehen. Heute ist mir auch so danach. Aber ich bin auch verabredet,habe gar keine Lust darauf.. aber die Zeit vergeht allein überhaupt nicht. Dass du die Wochenenden verplant hast,klingt super! Aufs Land fahren auch! Man hat nur dann immer das Bedürfnis allein sein zu wollen aber irgendwie auch nicht, habe ich das Gefühl.
Ja genau darüber freue ich mich auch, liebe Kate! Dass kein Loch ins Leben gerissen wurde und man nicht noch mehr Veränderungen ausgesetzt ist! Ich bin derzeit auch krank geschrieben. Obwohl mich Arbeit jetzt sehr ablenken würde. Ich arbeite in der Behindertenhilfe und das Gefühl,gebraucht zu werden ist nicht schlecht. Gerade jetzt..
Ich habe so etwas auch schon mal erlebt. Aber auch schon eine Beziehung, die ganz toll und innig war. Die Erfahrung gibt mir Hoffnung, dass es so etwas doch noch gibt. Wir müssen stark sein, irgendwann werden wir wieder glücklich! Menschen,die genau das Gleiche im Moment durchmachen,geben mir Halt. Ich wünsche dir morgen ein schönes Wochenende auf dem Lande! Zum Glück haben wir tolle Freunde, die uns auffangen. Viele Menschen haben gar keine wirklichen Freunde.. dafür bin ich im Moment sehr dankbar!
Aber ich habe auch Angst vor den Tagen an denen niemand Zeit hat
Liebe Grüße

05.08.2016 15:01 • #38


Urmel_

Urmel_


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Zitat von Carlaa:
@Urmel_

Drama verwendest du ja als feststehenden Begriff aus einem bestimmten Paradigma, wie es zwischen Mann und Frau quasi naturgesetzlich zu laufen habe. Aber nicht jeder verbindet dasselbe damit.

Nochmal: Der Ex der TE hat eindeutig gesagt, an was es liegt. Die TE bringt bei dieser Sache aber absolut kein Licht ins Dunkeln und ich vermute, dass sie da eine große Portion an Eigenanteilen unterschlägt. Sie gibt sich aber auch gar keine Mühe, diese kritische Frage zu beleuchten. Sie wechselt sofort aus Aussagen, die relativ sind. Verstehst Du? Relativ! Und eine realitive AUssage kann durchaus beinhalten, dass dieses Problem nur in ihrem Kopf existiert. Aber Anhaltspunkte, die negativ (oder auch positiv) auf sie zurückfallen, kommen schlicht nicht. Geht es also nur um Bestätigung? Nur um Bestätigung für das Ego? Bei dem geringen Aufwand, den sie in eine echte Analyse der Situation auf Basis von Fakten (und nein, Gefühle sind keine Fakten in diesem Kontext) bringt, scheint es fast so.


Die TE hat geschrieben, dass er wenig Zuneigung und Nähe geben kann.

...für ihr empfinden. Vielleicht ist sie ne verwöhnte Prinzessin, die es ihr Leben lang gewohnt ist, dass alle nach ihrer Pfeife tanzen? Und vielleicht ist ihr Ex ein Mann der eingesehen hat, dass man mit so einer Partnerin nicht von der STelle kommt und sich an ihr aufreibt? Wäre doch möglich, oder? Aber von der TE kommt in diese Richtung _nix_. Weder entkräftend, noch bestärkend. Immer nur wäh...meine Gefühle. Ist doch Kindergarten, sorry.

Es gibt verschiedene Ausprägungen von Bindungsangst. Manchen wird es erst mulmig, wenn es ans Zusammenziehen geht ...

Von einem Mädel Bindungsangst dignostizieren zu lassen, die nicht in der Lage ist, Licht in die Zusammenhänge zu bringen und statt dessen immer mit wäh....meine Gefühle kommt, ist schon strafbar naiv. Nix ist mit Bindungsangst, die kleine hat einen vor den Po bekommen, weil der Typ kein Bock mehr auf das Drama hat. Den Schuh will sie sich aber nicht anziehen und deswegen dann so eine an den Haaren herbeigezogene Selbstdiagnose.

Davon abgesehen stimme ich dir darin zu, dass es nie verkehrt ist, den eigenen Anteil zu ergründen (warum habe ich so lange zugelassen, dass er mich am ausgestreckten Arm verhungern lässt? etc.).

Echt jetzt? Eigenanteile in einem Satz mit es ist seine Schuld zu verbinden ist doch der Witz des Jahrhunderts. Es wird dem Ex etwas negatives unterstellt, möglicherweise auf Basis eine gestörten Wahrnehmung und dann auch noch Reflektion der eigenen Anteile genannt. Mehr Augenwischerei geht echt nicht.

05.08.2016 15:32 • #39


Mina769

Mina769


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Ach Urmel,es scheint mir leider so, als hättest du ein kleines Frauenproblem. Worte, wie ihr Mädels oder Prinzessin oder dergleichen, bzw. Menschen so einzuschätzen oder abzutun ist sehr traurig. Weißt du, das ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile. Natürlich ist mehr,als ich in Worte fassen kann und viel mehr, als ich in ein paar Zeilen ausdrücken kann. Ich möchte mich auch nicht vor dir rechtfertigen.. Es gibt nicht immer ein, dass muss man einsehen und die Fehler hat man gemacht. Es ist zu einfach gedacht. Sicherlich muss man sich reflektieren und Dinge ergründen aber man muss sich auch nicht klein machen oder gar verbiegen. Ich denke,dass manche gut verstanden haben, dass es mir gar nicht darum geht,dass er die Fehler gemacht hat oder ich. Sondern dass es nicht passt. Es kann nicht, egal,wie man sich wendet. Er ist ein toller Mensch, ich gebe ihm keine Schuldt. Ich muss und werde es akzeptieren,da es auch nicht das richtige für mich war.

05.08.2016 15:39 • #40


Carlaa


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@Urmel_

Upps, da ist ja einer ganz schön gereizt. Verstehe ich gar nicht, du hast doch die Weltformel auf deiner Seite ...

Zitat:
Nochmal: Der Ex der TE hat eindeutig gesagt, an was es liegt.
Die TE bringt bei dieser Sache aber absolut kein Licht ins Dunkel und ich vermute, dass sie da eine große Portion an Eigenanteilen unterschlägt. Sie gibt sich aber auch gar keine Mühe, diese kritische Frage zu beleuchten. Sie wechselt sofort aus Aussagen, die relativ sind. Verstehst Du? Relativ! Und eine relative Aussage kann durchaus beinhalten, dass dieses Problem nur in ihrem Kopf existiert. 


Also wenn der Freund irgendetwas sagt (Dein Drama war's ...), dann ist das tatsächlich die objektive Wahrheit/der objektive Grund?
Nur ihrs ist relativ?

Das finde jetzt ich wiederum naiv.
Ich möchte einfach mal unterstellen, dass du dich mit dem Thema Bindungsangst und damit verbundenen Kommunikationsstrategien und Abwehrmechanismen (z.B. Angriff = beste Verteidigung) bisher nicht intensiv persönlich beschäftigen musstest.

Ich habe aber zwischen den Zeilen sowas bei Mina rausgelesen, weil ich diese Atmosphäre aus eigener Erfahrung k e n n e, und einfach intuitiv ins Blaue getippt - und sie fühlte sich verstanden.
Was dagegen einzuwenden?

Wo siehst du hier eine Prinzessin?

05.08.2016 22:27 • x 1 #41



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