Zitat von Benutzer1000: muss zum anlernen halt mehr arbeiten
Zitat von Benutzer1000: Arbeitszeiten sind derzeit von 7-15 Uhr allerdings dadurch daß ich nach HH muss zum anlernen bin ich von 6-16 Uhr unterwegs und seine Kita Zeiten sind von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Wie lange soll diese Anlernzeit denn dauern, das sollte doch endlich sein? Es sollte also um eine kurze Überbrückungsphase gehen, die du organisieren müsstest. Die Idee zu kündigen statt dich zu organisieren ist hoffentlich aus dem plötzlichen Schock geboren und nicht aus realistischen Überlegungen.
Zitat von Benutzer1000: Alles schön und gut aber bei seiner Mom gibt's wohl öfter Streit und nun ist der große Knall gekommen und er soll bei mir wohnen.
Welche Art von Streit gibt es, vielleicht braucht die Mama einfach nur Unterstützung in Form von Erziehungsberatung oder Familienhilfe. Was habt ihr bis jetzt unternommen, um das Thema anzugehen? Je nach Problemlage muss der Fokus auf das Kind. Für das Kindeswohl ist es wichtig herauszufinden, was da nicht funktioniert, hat der Junge Besonderheiten, mit denen die Mutter nicht fertig wird, braucht er besondere Unterstützung, ist die Mutter wegen eigener Themen überfordert, braucht sie Unterstützung, was ist da los? Einfach mal so hinzunehmen, dass die Mutter mit dem Sechsjährigen überfordert ist, ohne irgendwelche steuernde Maßnahmen einzuleiten, stattdessen an Kündigung des neuen Jobs zu denken, wirkt reichlich kopflos. Ist das erlernte Lösungsstrategie oder dem Überraschungsmoment geschuldet?
Zitat von Benutzer1000: Machen das jetzt erstmal so das er bei mir schläft und wenn ich zur Arbeit fahre bringe ich ihn zur Mom und diese Ihn dann in die Kita und bringt Ihn mir später wieder.
Was ein Stress für das Kind. Er muss dann vor sechs Uhr los, hat einen ewig langen Tag, der wird doch allein aufgrund des Hin- und Hers schon neurotisch. Was hat sich zwischen gestern Abend, als du hier geschrieben hast und heute Morgen an der Mutter-Kind Situation geändert, was ist passiert? Für euch Eltern sollte spätestens jetzt eine Beratung, vielleicht auch regelmäßige Begleitung durch Erziehungshelfer ganz oben auf der to-do Liste stehen.
Zitat von Fenjal: Informiere dich auf entsprechenden Plattformen über eine Notfallbetreuung, bis du im Job fester im Sattel sitzt.
Auf jeden Fall solltest du dich jetzt so organisieren, dass du die Betreuung eures Kindes zukünftig übernehmen kannst, ohne gleich deine wirtschaftliche Lage zu kompromittieren. Bau dir ein Netzwerk auf, hol dir Tipps von Beratungsstellen, Jugendamt, schau nach Elternnetzwerken, geh Volldampf in die Organisation eures Lebens, so dass du bereit bist, wenn es soweit kommt.