Ich glaube das mit der Hoffnung aufgeben, macht man erstmal für sich.
Nicht mehr an ein Wir glauben. Es einfach komplett streichen. Weil es einseitig ja nicht geht.
Das ist vielleicht der schwerste Gang, den man gehen muss...
aber es kann gut sein, dass dieser auch nötig ist,
um wieder Attraktivität und nicht hoffnungsvolle Klammerhaltung auszustrahlen.
Egal für wen, erstmal. Die Ex wird dadurch dann nur eine von vielen Optionen,
die dir die Frauenwelt bietet. Sie rückt zurück ins Gl. der Masse.
So traurig sich das erstmal anhört...aber man neutralisiert sie.
Natürlich kann es in dieser Masse sein, dass sie wieder Gefühle entdeckt, dich sieht
und sie wird für dich aus dieser Masse herausstechen und du wirst sie sehen,
dich wieder daran erinnern. Aber damit sie neutralisiert wird, muss sie wieder in die Einheit "alle Frauen auf dieser Welt",
auf die du vor ihr auch geblickt hast und sie daraus erwählt hast.
Warum muss das so sein? Aus zweierlei Gründen,
wie schon gerade geschrieben.
Du strahlst dann dadurch erst auch mal allgemein Attraktivität für alle Frauen aus.
Evt. darunter auch deine Ex. Und es macht dich offener.
Und: Durch das Neutralisieren nimmt man Abstand. Nicht, dass alles vergessen ist, was war.
Aber es löst Verkrampfung, Unausgeglichenheit, Unnatürlichkeit.
Das berühmte Loslassen. Es gibt nur Hoffnung, wenn man loslässt.
Und hier ist der Begriff Hoffnung allgemein zu verstehen. Nicht zielgerichtet auf deine Ex oder eine Person.
Hoffnung, Egal für was. Für was Neues, für das Vergangene. Alles fließt, man weiß es nicht.
Du analysierst sehr viel. Deutest viel. Deutest um. Änderst Haltungen,
drehst von links auf rechts und wieder zurück.
Fahr doch mal weg und knips dein Hirn größtmöglich aus.
Es ist gut zu reflektieren..aber alles in Maßen.
Du merkst selbst, dass du manche Dinge nicht beeinflussen kannst.
Und egal wie man sie dreht und wendet...sie bestehen und sie bilden gerade die Wirklichkeit ab.
Du wirst auf die Art und Weise nicht zu einem Punkt kommen...so alles verarbeitet,
alles in Schubladen...alles fertiganalysiert...lets go.
Dafür ist das alles viel zu wenig berechenbar, weil es um Menschen geht..um deine Gefühle..
deine Beeinflussungen, dein tägliches Leben...Konstanten und Unkonstanten...
Überraschungen usw...schlicht das Leben einfach. Da gibts immer was zu analysieren..
und vieles kann man in Richtungen deuten. Doch wohin führts?
