machtlos
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Auch in meinem Freundeskreis gibt es einige Paare, wo das S.ualleben nach der Geburt der Kinder von den Frauen komplett auf Null runter gefahren wurde. Das kann dauerhaft nicht gesund sein.
Die Reihenfolge bei dieser Trennung war sicher nicht richtig. Aber es ist nun mal passiert.
Ich habe zwei Kinder die nicht (mehr) bei mir wohnen. Beide Kinder haben kein Trauma, da Mama und Papa sich bei der Trennung darauf geeinigt haben, alles dafür zu tun, dass die kleinen Kinderseelen nicht über Gebühr strapaziert werden. Wenn man da an einem Strang zieht, kann das klappen.
Ich rate dem TE sich eine eigene Wohnung zu nehmen, damit gerade in der ersten Zeit nach der räumlichen Trennung die Kinder den Vater an den Papawochenenden allein für sich haben, wenn es sein muss. Patchwork ist sehr, sehr schwierig und es braucht viel Fingerspitzengefühl, damit es klappt.
Ich glaube, die Kinder sollten sich erst einmal daran gewöhnen, dass Papa nicht mehr zu Hause lebt. Jetzt auch umgehend eine neue Partnerin zu präsentieren, könnte die kleinen Seelen überfordern. Das soll natürlich nicht heißen, dass Du keinen Kontakt zur neuen Frau haben sollst.
Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass die Kinder der neuen Partnerin bei einem sofortigen Einzug des TE überfordert sein könnten, da der eigene Vater ja gerade erst dabei ist, auszuziehen.
Ich rate daher dazu, es langsam angehen zu lassen. Ihr habt doch alle Zeit der Welt. Wenn man es richtig anstellt, kommen Kinder durchaus mit einer Trennung und im Nachgang auch mit neuen Partnern klar. Hier ist ganz viel Fingerspitzengefühl und Emathie gefragt, dann kann es sicher klappen.
Hauruck-Aktionen sind weder für die Kinder aus beiden Lagern, noch für die ehemaligen Partner ratsam.
Sehr gut, dass Du ins Gespräch gegangen bist. Und die Entscheidung zur eigenen Wohnung, topp.