Zitat von Sarina80:Aus meiner Sicht furchtbar.
Zusammenbleiben, weil:
-ich Angst vor materiellem Verlust habe
- meine Komfortzone erhalten möchte...
....und was denken am Ende die Nachbarn?
Darauf kann ich gerne verzichten.
Nö. Ich bin keine AF.
Das ist keine Beziehung, die erstrebenswert ist.
@ sarina80
es geht nicht allein darum, "Haus und Hof" nicht mehr zu haben!
es geht nicht darum, der "Komfortzone" entrissen zu werden!
es geht auch nicht um "Nachbarn", die etwas sagen könnten!
Es geht um die Folgen, die hintenraus kommen können - Privat-Insolvenz,
wenn Existenzen zerstört werden - durch Trennungen/Scheidungen.
Nicht wirklich alles versucht zu haben, um zusammenbleiben zu wollen, bevor
leichtfertig aus eigenen Eitelkeiten heraus alles an gemeinsam erarbeiteten
Komfort aufgegeben wird. Man kann natürlich "gehen", pfeift auf den Komfort.
Allerdings - hier im Forum kommen die wahren wirtschaftlichen Verhältnisse
nicht zur Sprache. Schon immer gut Situierte - da ist es nicht DAS Problem
"zu gehen", die Komfortzone einfach zu verlassen, nur weil der Hafer sticht?
Das kann sich nicht jeder erlauben, wegen des stechenden Hafers - z. B,
"wir haben uns auseiandergelebt" - einfach zu gehen. Wie erwähnt - dass
z. B. dem so ist, sich auseinandergelebt zu haben, beantwortet nicht die
Frage nach dem WARUM.... und wenn dem WARUM keine Bedeutung (mehr)
geschenkt wird, ist es einfacher, zu gehen. An den Gründen des WARUM zu
arbeiten... ist es das generell nicht wert?
Es kristallisiert sich heraus - diese verdammten W-Fragen sind nicht so oft der Kern
von Aufarbeitung... kann das sein? Lieber alles aufgeben, als nach dem WARUM
zu fragen? "Warum haben wir uns auseinandergelebt?" Und ja - beide EP haben
daran ihre Anteile.
Gemeinschaft fängt NICHT bei "dem Anderen" (EP)...
Laienhaft geschrieben.... keine Wertung....allgemein gehalten... evtl. bereits vorgefertigten
Meinungen ein bisschen mehr Alternative/Perspektive zu verleihen...