VictoriaSiempre
Mitglied
- Beiträge:
- 12672
- Themen:
- 6
- Danke erhalten:
- 38338
- Mitglied seit:
Zitat von Susanna:Die beiden waren vor 15 Jahren, als seine Kinder klein waren, zusammen, dann waren sie 15 Jahre getrennt.
Das ist Deine Interpretation, das steht so nirgends in den Beiträgen der TE.
Sie hat lediglich eine weitere Schuldzuweisung in Richtung Ehefrau gemacht, die sich 15 Jahre nicht um ihren armen gebeutelten Gatten gekümmert habe:
Zitat von Maureen0775:Für die Ehefrau, die über 15 Jahre kein Interesse daran hatte, ihre Ehe wiederzubeleben, bin ich die Schuldige.
Der Mann fühlte sich doch lt. der TE zur Affäre legitimiert, weil seine Frau bereits seit langem so garstig und lieblos zu ihm war.
Also entweder hatte sie länger als 15 Jahre kein Interesse an ihrer Ehe oder er hat ohne die von ihm genannten Gründe die Affäre begonnen. In dem Fall kann man wohl kaum von der Ehefrau erwarten, dass sie die Ehe wiederbelebt, da wäre er ja wohl mindestens genauso gefragt gewesen.

Jedenfalls kann über Beginn und Dauer der Affäre hier nur spekuliert werden, weil es keine eindeutigen Aussagen der TE dazu gibt. Zumindest habe ich keine gefunden.
Im Grunde spielt das auch alles keine Rolle mehr. Die Affäre war beendet und der Mann stand irgendwann vor Maureens Tür. Hier hätte ein HappyEnd stattfinden können, wenn auch ein nicht ganz stressfreies, aber das ist deutlich mehr sein als ihr B!er.
Nur wird von der TE genau das gemacht, was sie anderen vorwirft und weshalb sie extra diesen Thread eröffnet hat: Sie gibt der anderen Frau die Schuld, weil der Kerl noch offene Baustellen hat, und stellt sich über sie. Dabei gehören zu einer Beziehung (auch zu einer gescheiterten) immer zwei.
Diese Konkurrenz-Denke kommt (von mir
Zitat von Baumo:Was besonders bitter aufstößt ist ja dass er die guten Zeiten die guten finanziellen Zeiten mit der Ehefrau verbracht hat und die Affäre schön im Hintergrund hatte. Und jetzt kommen die schlechten Zeiten. Wie gesagt steht ihm das Wasser bis zum Hals und irgendjemand muss ihm da helfen und wer wird das sein?
Bitte was? Mehrere Kinder, die bekannterweise ne Menge kosten, vielleicht ein Hausbau- oder Kauf - warum sollten das die besten finanziellen Zeiten gewesen sein? Auch hier kann doch nur spekuliert werden, inwieweit er z. B. noch Unterhalt zahlen muss. Die Kinder sind lt. TE erwachsen, dann wird ja zumindest in absehbarer Zeit - nach Abschluss von Ausbildung oder Studium - Kindesunterhalt wegfallen.
Angeblich sind doch auch noch Werte da, wegen derer der Ehemann keinen Rosenkrieg will. Da macht man halt 50:50 (u. U. nach gewissen Abzügen), wie es gesetzlich vorgesehen ist. TE und Partner leben jetzt zusammen und können sich die Miete und/oder Nebenkosten teilen. Wo ist das Problem, da müsste ein schönes gemeinsames Leben doch wohl möglich sein?
Sollte er tatsächlich jahrelang geschlampt haben, was die finanziellen Dinge in der Ehe betrifft - Joah, dann muss er dafür wohl die Verantwortung (mit) übernehmen und möglicherweise gehen die vorhandenen Werte dabei drauf. Und? Betrifft die Nochfrau doch genauso.