Ich muss zugeben, ich habe einige Verständnisschwierigkeiten bezüglich deiner Story :
Zitat von Maureen0775: Mein Freund und ich lernten uns am Arbeitsplatz kennen und lieben. Irgendwann kamen wir uns auch privat näher und begannen eine Affäre, die länger andauerte, bis ich sie beendete. Eine Ehe mit x kleinen Kindern, einem Haus etc. standen auf dem Spiel. Ich zog mich vollständig zurück. Mein AF verstand die Welt nicht mehr.
Nach meinen Verständnis waren die Kinder als ihr eure Affäre begonnen habt noch "klein", weshalb sich mir die Frage stellt, wie klein genau die Kinder denn da waren?
Weiterhin schreibst du...
Zitat von Maureen0775: Das Vertrauen in der Ehe meines Freundes starb schon lange vor der Affäre.
Wie lange vorher kann denn das gewesen sein, wenn die Kinder noch klein waren, als ihr eure Affäre begonnen habt?
Zitat von Maureen0775: Seine Ehe war schon lange nicht mehr glücklich und er wollte mit mir neu anfangen. Ich ging - und er blieb in seiner Ehe, seine Frau tat so, als wäre nichts passiert und ich dachte, die beiden würden eine Therapie machen und wieder zueinander finden. Stattdessen lebte man liebloser als in einer WG nebeneinander her, räumlich getrennt, nach außen demonstrierte man eine heile Welt.
Wie darf man das genau verstehen? Er wollte also mit dir neu anfangen und als er seiner Frau von dir erzähl hat, war es aber zu spät weil dir das alles dann doch zu blöd war oder wie? Und weil du dann weg warst, blieb er (märtyrerhaft) bei seiner (lieblosen, kaltherzigen, selbstbezogenen, raffgierigen, faulen, gleichgültigen) Frau, der es praktisch egal gewesen ist, ob ihr Mann sich in eine andere Frau verliebt hatte und mit dieser nun sein künftiges Leben verbringen wollte?
Und btw..warum bist du davon ausgegangen, dass er mit seiner Frau eine Therapie machen würde? Oder hast du ihm das womöglich selbst und zum Abschied vorgeschlagen?
Zitat von Maureen0775: Für mich war klar, dass ich einem verheirateten Mann nicht nachlaufe. Wenn er mich liebt, wird er irgendwann vor meiner Tür stehen, wenn er endlich den Mut hat, seine Ehe zu beenden.
Hä? Wieso solltest du ihm denn überhaupt nachlaufen, wenn du es warst die eure Affäre beendet hat?
Zitat von Maureen0775: Die Ehe zu beenden - dafür fehlte ihm der Mut.
Sorry und wieder bin ich verwirrt..Also wollte er offensichtlich doch nicht offiziell mit dir neu anfangen?
Zitat von Maureen0775: Die EF ist kaufsüchtig und hat meinen Freund (Alleinverdiener) finanziell mehrmals an den Rand des Ruins gebracht. Teilweise mit kriminellen Handlungen. Auch die Konten der Kinder wurden von ihr geplündert.
Die Ehe zu beenden - dafür fehlte ihm der Mut. Wie so oft ging es ihm in erster Linie um die Kinder.
Verstehe ich ehrlich gesagt nicht bzw. nicht in dem Kontext des von dir benannten Zeitrahmens der Ehe und eurer Affärendauer (?) insgesamt...
Zitat von Maureen0775: Er lebte über so viele Jahre in einer kalten, lieblosen Ehe, in der er finanziell ausgenutzt wurde. Kein Sex, keine Zärtlichkeiten, keine gemeinsamen Mahlzeiten, keine Beziehungsgespräche mehr in diesen Jahren, nachdem die Kinder da waren.
Und wieder ...als die Affäre angefangen hat waren die Kinder noch klein und die von dir beschriebene Lieblosigkeit seitens der EF, begann nicht nur schon lannge vor eurer Affäre, sondern hielt auch noch über 15 Jahre an. So gesehen kann ich offen gestanden kein allzu großes Mitleid mit deinem "Verlobten" (der das theoretisch und mindestens noch die nächsten 1-3 Jahre bleiben wird, da noch nicht geschieden) haben, denn er scheint ja zumindest durch dich eine längere Zeit besser versorgt worden zu sein..
Zitat von Maureen0775: Und nach vielen Jahren - und einem Denkzettel, den seine Gesundheit ihm verpasste - fand er endlich den Mut. Er stand vor meiner Tür und versprach mir, seine Ehe zu beenden.
Um das Ganze mal abzukürzen, da es sehr verwirrend ist ..Wie lange hattet ihr die Affäre und wie viele Jahre später stand er dann "reumütig" vor deiner Tür?