260

Aus Freundschaft wurde Liebe, dann Verlust

alleswirdbesser
Zitat von Dudo:
und keinen Cent in fremdes Eigentum

Wie würdest du es machen, wenn du in dein Eigenheim deiner Partnerin einziehen würdest? Reines Interesse.

#61


K
Zitat von alleswirdbesser:
Dann schau, dass der Abstand größer wird.

Hatte ich aufjedenfall vor.

x 3 #62


A


Aus Freundschaft wurde Liebe, dann Verlust

x 3


alleswirdbesser
Zitat von Kryptonit29:
Hatte ich aufjedenfall vor.

Hast du vorher schon länger alleine gewohnt? Mein Sohn ist so alt wie du, er ist vor 11 Jahren ausgezogen und würde niemals bei mir einziehen, glaube ich zumindest 😂. In Trennungen ist er schon Meister.

x 1 #63


D
Zitat von alleswirdbesser:
Wie würdest du es machen, wenn du in dein Eigenheim deiner Partnerin einziehen würdest? Reines Interesse.


ich Übernehme die halben Fixkosten, während ich keinen Cent bei mir Verlange für die Fixkosten

#64


K
Zitat von alleswirdbesser:
Hast du vorher schon länger alleine gewohnt? Mein Sohn ist so alt wie du, er ist vor 11 Jahren ausgezogen und würde niemals bei mir einziehen, ...

Ne ich hab nicht lange alleine gewohnt.. nehme ich mir jetzt aber erstmal vor.

x 3 #65


Blind-Meg
Zitat von GreenTara:
Aber wenn du fühlst, dass du nicht nur Veränderung in Form von Weiterentwicklung möchtest, sondern in alten Strukturen festhängst, dann wäre ein Therapeut nicht verkehrt.

Auch hier nochmal: persönliche Weiterentwicklung ist nicht Aufgabe einer Therapie.
Therapeuten behandeln psychisch kranke Menschen und nicht Unzufriedenheiten der Wohlstandsgesellschaft.

x 3 #66


HappyMike
@Kryptonit29

Sie ist Dein Kryptonit gewesen. Du bist eh nun auf dem besseren Weg, den Abstand zur Dame zu finden.
Da das manchmal falsch verstanden werden kann: Mach' auch Mal eine Beziehungspause. Eine eigene Wohnung kostet leider nicht wenig Geld (und somit Wohlstand), dennoch liefert sie Dir Unabhängigkeit und Möglichkeiten, Dich selbst kennenzulernen (was willst Du eigentlich?).

In Deinem eigenen Interesse: Vermeide wirklich jeden Kontakt zu ihr. Wenn Du ein Helfer-Syndrom hast, dann hilf ihr trotzdem nicht, auch wenn Du es wegen den Kids etc. gern machen würdest. Du musst nicht alle retten, rette Dich zuerst selbst (=gesunder Egoismus aus meiner Sicht).

Ansonsten immer wieder hier was schreiben, das Feedback (das nicht immer einfach ist ... => das ist diplomatisch formuliert Lachendes Gesicht) folgt mit Sicherheit. Ach ja: Das hier ist keine Therapie, lediglich ein Austausch, was erfahren usw.

so long, Alles Gute und viel Erfolg!

x 3 #67


K
Zitat von HappyMike:
@Kryptonit29 Sie ist Dein Kryptonit gewesen. Du bist eh nun auf dem besseren Weg, den Abstand zur Dame zu finden. Da das manchmal falsch verstanden ...

Deshalb auch der Profilname.. das haben wir uns immer gegenseitig gesagt. Sie war mein kryptonit und ich Ihrer. Sie hat’s sich sogar auf ihren Arm Tattoowieren lassen..

Danke für deine Worte

x 1 #68


Ameise_78
Zitat von Blind-Meg:
Therapeuten behandeln psychisch kranke Menschen und nicht Unzufriedenheiten der Wohlstandsgesellschaft.

Das ist tatsächlich falsch! Nicht jeder Mensch, der in gewissen Lebenslagen überfordert ist oder Schwierigkeiten hat, ist psychisch krank! Therapie bekommt man dennoch! Ich habe mit Mitte 20 eine Therapie von der KK bekommen - auch mit Verlängerung - als ich nach dem Tod eines nahen Angehörigen Schwierigkeiten hatte. Ich war und bin aber nicht psychisch krank - dies schrieb meine Therapeutin auch im Therapieantrag und als ich einmal eine Bescheinigung für eine Klinik brauchte (da ging es um eine körperliche Erkrankung).
Es ist einfach vollkommen falsch, dass man psychisch krank sein muss um Anrecht auf eine Therapie/Hilfe zu haben. Dass man nachweislich nicht klarkommt, genügt! (Natürlich gibt es da auch bestimmte Indikationen! Aber die beschränken sich absolut nicht auf schwere/ psychische Erkrankung.)

x 1 #69


Ameise_78
Zitat von Ameise_78:
Dass man nachweislich nicht klarkommt, genügt! (Natürlich gibt es da auch bestimmte Indikationen! Aber die beschränken sich absolut nicht auf schwere/ psychische Erkrankung.)

Zur Präzisierung, weil ich darüber nicht weiter diskutieren möchte - ich meinte damit Belastungsreaktionen usw.
Diese können durchaus Therapiebedarf rechtfertigen.
Natürlich ist es nicht so simpel wie "Ich habe noch nie alleine gewohnt (ohne dass daraus ein Leidensdruck entstanden wäre), aber könnte dennoch mal Therapie machen" - dass man so etwas privat bezahlen müsste, ist klar.

#70


GreenTara
@Ameise_78
Kann man denn exakt festlegen, wann jemand "nur" überfordert ist, oder ob jemand psychisch krank ist?
Zitat von GreenTara:
Aber wenn du fühlst, dass du nicht nur Veränderung in Form von Weiterentwicklung möchtest, sondern in alten Strukturen festhängst, dann wäre ein Therapeut nicht verkehrt.

Wenn jemand z.B. ungesunde Verhaltensmuster hat, die er alleine nicht aufbrechen kann, sehe ich in meiner laienhaften Denkweise diese Person auch nicht als zwingend psychisch krank an. Gibt es eine anerkannte Definition?

#71


Ameise_78
Zitat von GreenTara:
Kann man denn exakt festlegen, wann jemand "nur" überfordert ist, oder ob jemand psychisch krank ist?

Ja, natürlich. Deswegen wird das ja auch von Fachleuten diagnostiziert und nicht von Laien eingeschätzt. Lachendes Gesicht Das lässt sich schon genau unterscheiden.


Zitat von GreenTara:
Wenn jemand z.B. ungesunde Verhaltensmuster hat, die er alleine nicht aufbrechen kann, sehe ich in meiner laienhaften Denkweise diese Person auch nicht als zwingend psychisch krank an. Gibt es eine anerkannte Definition?

Die gibt es definitiv.
Aber, ja, auch jemand mit ungesunden Verhaltensmustern, der keine psychische Erkrankung hat, kann Belastungen/Belastungsreaktionen etc. haben und nicht zurechtkommen, und durchaus Anrecht auf Hilfe/Therapie haben.

x 1 #72


Blind-Meg
Zitat von Ameise_78:
Ich habe mit Mitte 20 eine Therapie von der KK bekommen - auch mit Verlängerung - als ich nach dem Tod eines nahen Angehörigen Schwierigkeiten hatte. Ich war und bin aber nicht psychisch krank

Du brauchst aber schon eine Diagnose, um Therapie über die Krankenkasse zu bekommen. In so einem Fall wahrscheinlich eine Anpassungsstörung, F43.2, und somit eine Erkrankung aus dem Kapitel F, welches die psychischen Erkrankungen beschreibt.
Die F43.2 ist halt vorübergehend und auf einen eindeutigen Auslöser hin, "zählt" aber ganz normal zu den Diagnosen wie andere auch.


Zitat von GreenTara:
Gibt es eine anerkannte Definition?

ICD-10 Kapitel F, psychische Erkrankungen, und für jede Erkrankung gibt es genaue Beschreibungen, welche Symptome über welche Zeit auftreten müssen, um die jeweilige Diagnose zu stellen. Und für jede Diagnose gibt es Leitlinien, wie diese zu behandeln sind.
Alles ganz glasklar festgelegt.

Zitat von Ameise_78:
Natürlich gibt es da auch bestimmte Indikationen! Aber die beschränken sich absolut nicht auf schwere/ psychische Erkrankung

Das natürlich nicht. Es gibt auch leichte Verläufe, vorübergehende Beschwerden und alles. Aber es bleibt halt trotzdem eine Erkrankung. Wer ganz gesund ist, braucht ja keine Therapie.

x 1 #73


Blindfisch
Ich bin kein Therapeut und ich habe da auch keine Expertise...nur eine Meinung: Während Frauen gern reden, verstanden werden wollen ohne eine Lösung präsent zu bekommen, sind Männer eher empfänglich für Taten, für Aktionen. Der gute Varnan hat diesbezüglich ein paar gute Videos online gestellt. Er ist Psychologe und beschäftigt sich mit der mentalen Gesundheit von Männern. Reden ,quatschen und Gefühle raus lassen kann hilfreich sein. Verständnis bekommen, tut auch dem Mann gut. Aber ohne Handlung, ohne Aktion und ohne Verantwortungsübernahme ist das für Männer nur temporär hilfreich. Männer und Frauen sind diesbezüglich unterschiedlich. Ein Coach oder ein guter männlicher Freund, der den "Patienten" an die Hand nimmt, ihn mit der Realität konfrontiert und ihn "zwingt"sein @rsch zu bewegen, bewirkt oft mehr als ein verständnisvolles Abnicken auf der Couch. Ein "Willkommen in der Realität, du bist Verantwortlich für deine Taten und Entscheidungen und du trägst die Konsequenzen dafür" gibt ein Ziel vor, das den "Patienten" an sich arbeitet lässt, ohne sich in die Opferhaltung zu begeben. Ohne die Möglichkeit den Umständen, dem System oder Anderen die "Schuld" für seine Situation zu geben.

x 2 #74


Blind-Meg
Zitat von GreenTara:
Wenn jemand z.B. ungesunde Verhaltensmuster hat, die er alleine nicht aufbrechen kann, sehe ich in meiner laienhaften Denkweise diese Person auch nicht als zwingend psychisch krank an.

Ist er auch erstmal nicht. Deshalb braucht so jemand ja auch keine Therapie. Und sollte sich schon aus Anstand fernhalten, damit die wirklich Kranken nicht noch länger auf ihren Platz warten müssen.

Natürlich kann es sein, dass irgendwelche ungesunden Verhaltensmuster langfristig in eine Erkrankung münden. Zum Beispiel jemand, der nicht Nein sagen kann und Angst vor Konflikten hat und deshalb ständig ausgenutzt wird, schiebt auf der Arbeit jahrelang Überstunden und Doppelschichten und brennt darüber aus ("Burnout" ist übrigens keine eigenständige Diagnose, es handelt sich dabei um eine handelsübliche Depression). Dann liegt einer Therapie aber die Erkrankung zugrunde und nicht die ungesunden Muster alleine.
Natürlich wird in der Therapie an diesen Mustern gearbeitet. Aber ausschlaggebend ist die Symptomreaktion.

x 1 #75


A


x 4