Stefanie85
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Ich hatte eine sehr schöne Beziehung die 4 Jahre ging. Wir haben getrennt gelebt da wir beide etwas vorbelastet waren und wollten es langsam angehen lassen.
Die ganze Lebensplanung stand. Wir haben die Augen nach einem gemeinsamen Haus schon offen gehalten, haben uns aber keinen Druck gemacht. Wäre das passende dabei gewesen wäre es egal ob in 6 Monaten oder 5 Jahren der Schritt gegangen wird.
Ich habe 2 Töchter die kleine 13 und die große wird jetzt 18 und bei ihr liegt wohl der Knackpunkt. Ich hoffe ich werde hier nicht verurteilt über das was ich schreibe. Mit meiner großen ist es die Hölle auf Erden. Seit ihrer Trennung letzten Sommer gucke ich das sie Hilfe bekommt und ich habe alles getan was ich konnte. Es kamen nur noch gravierende Probleme. Hilfestellen, Jugendamt, Psychologen so wie Freunde haben mir geraten sie fallen zu lassen. Aber was macht eine Mutter? Sie nimmt sie immer wieder auf. Ich konnte es einfach nicht und bin Stück für Stück ein anderer Mensch geworden.
Meine kleine Tochter, meine Beziehung, die Arbeit und auch ich haben sehr unter dem ständigen Stress gelitten.
Ich habe es irgendwie ausgehalten, da mein Partner mir halt gegeben hat das alles durch zu stehen.
Dann kam vieles an einem Punkt zusammen.
Er hat eine Beförderung bekommen und hatte enormen Stress, welchen ich nicht gesehen habe da ich erneut meine Große wieder aufgenommen habe und wieder dem Terror ausgesetzt war.
Letzten Dienstag hat er sich dann getrennt.
Seine Gründe waren das er keine Zukunftsperspektiven mehr gesehen hat. Er konnte den Stress nicht nochmal durchlaufen. Wir haben immer viel unternommen, die letzten Monate haben wir gelebt wie Bruder und Schwester und er hat nicht mehr gemerkt das von meiner Seite noch Gefühle da waren.
Und ich muss gestehen ich kann ihn verstehen, viel kam von meiner Seite nicht mehr.
Er möchte mich als Menschen nicht verlieren und wünscht sich eine Freundschaft.
Es hat sich auch nicht so viel verändert vom Kontakt her.
Wir schreiben, wir telefonieren, wir treffen uns. Er hat mir ganz klar gesagt es fällt ihm auch nicht leicht aber es ist nun wie es ist und ich soll mir keine Hoffnungen machen.
Er hat bis Vorgestern glaube ich gedacht ich komme damit zurecht da ich versucht habe stark zu sein, da er sich auch in eine starke Frau verliebt hat. Vorgestern Abend beim telefonieren habe ich einen Gefühlsausbruch bekommen und ihm weinend gesagt wie es mir wirklich geht. Ich kann nicht essen ich kann nicht schlafen bin nicht in der Lage Auto zu fahren oder zu arbeiten.
Es war zu viel Stress die letzte Zeit und ich hätte mir schon vor der Trennung Hilfe suchen sollen. ( um diese habe ich mich nun gekümmert)
Nun zu meiner Frage.
Ich hoffe natürlich das er zurück kommt und wir nicht nur Freunde bleiben. Jeden Tag sehen und Kontakt zu haben ist schön, tut aber weh. Er setzt mir auch klare Grenzen und kommt mir klar vor was die Trennung betrifft.
Wie bekomme ich die nötige Distanz hin?
Ich will ihn auf keinen Fall verlieren.
Und hoffe so sehr das es sich alles wieder gibt wenn wir beide etwas zur Ruhe gekommen sind.
Ich hoffe ich habe in meinem wirren Kopf verständlich geschrieben.