Zitat von Elfe11:Heute ein paar Fly Lady Videos geschaut und mich informiert. Der erste Testdurchlauf in meiner Küche kostete mich allerdings sehr viel mehr als die ...
Da hast du dann aber das Flylady-Prinzip nicht verstanden
😅 MINI-Schritte! Ich kann das Buch „Die magische Küchenspüle“ (saublöder Name, ich weiß
😅) übrigens wärmstens empfehlen, geht auch viel um Selbstliebe darin.
Im Prinzip gewöhnst du dir ein paar kleine Morgen- und Abendroutinen an, wie sich morgens gleich anzuziehen, die Kaffeetasse nicht herumstehen zu lassen, den Geschirrspüler gleich auszuräumen, die Spüle nochmal trockenzuwischen, damit keine Kalkränder entstehen, oder das Becken direkt nach dem Zähneputzen gleich mit einem Tuch auszuwischen, das kostet ein paar Sekunden, was Minuten kosten würde, wenn das erst mal eingetrocknet ist.
Dann nimmst du dir jeden Tag ein Zimmer/eine Zone für genau 15 Minuten vor, da stellst du dir den Wecker, ich nehm dazu die Eieruhr - mehr machst du an dem Tag quasi nicht. Das machst du eine Woche lang, dann wechselst du das Zimmer. Nach der Woche a 15 Minuten glänzt das Zimmer schon ziemlich, nach wenigen Monaten ist dann alles nur mehr sauber, und du siehst einfach keinen Schmutz mehr.
Jetzt ist übrigens das Bad dran. Fand ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Einteilung hat durchaus seinen Sinn, und ich genieße es mittlerweile, mir darüber überhaupt keine Gedanken mehr zu machen.
Am 1. des Monats startest du mit dem Flur, das ist meist eine kurze Wo und im Flur ist nicht so viel zu tun. Dann Küche, Bad/Kinderzimmer/Gästezmmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer. Und am 1. dann wieder von vorn mit dem Flur. Es gibt 5 Wochen im Monat, egal wieviel Zimmer du hast, du teilst die Wohnung in 5 Zonen auf. Und widmest dich der sog. Tiefenreinigung exakt 15 Min.
Und einen Tag in der Woche nimmst du dir zusätzlich das sog. Homeblessing vor, wo du eine h lang Staub wischt, Böden pflegst, Spiegel putzt etc. Und aus.
Sie hat noch ein paar andere Werkzeuge an der Hand, wie den 27-Dinge-Wegwerf-Boogie und so.
Prinzipiell geht’s aber genau darum, es in ganz kleine Einheiten aufzuteilen, die ganz locker machbar sind, und durch die Kontinuität ist alles irgendwann so sauber und ordentlich wie nach einem Frühlingsputz. Und bleibt so. Nur ohne den immensen Kraftaufwand. Gefällt mir gut und hab mir da mittlerweile einiges abgeguckt.
Früher mochte ich Routinen nicht, hab mich richtig dagegen gewehrt, ich kreativer Freigeist ich, mittlerweile weiß ich sie aber zu schätzen, weil ich mir überhaupt keine Gedanken machen muss- und spule das automatisch ab. Zumindest arbeite ich gerade daran, die Routinen aufzubauen. Auch da predigt sie Mini-Schritte!
Und hat absolut Recht damit! Wir wissen alle, einen Ausmist- oder Putz-Rappel hatten wir alle immer wieder mal, hältst du aber unmöglich dauerhaft durch. Die 15 Minuten kann man sich aber durchaus angewöhnen. Dasselbe wie mit der Challenge. Und wenn ich damit fertig bin, entspanne ich eben. Mein Tagwerk bzgl Hausarbeit ist damit getan. Hat echt was, das in so kleine überschaubare Routinen aufzuteilen.
Lies es mal, ich kanns echt empfehlen. Trägt wohl auch zu meiner Entspannung bei.
Jetzt les ich gerade „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ zum Einschlafen. Die ist natürlich etwas spiritueller angehaucht, vergegenwärtigt einem aber wirklich gut, wie einen das Gerümpel und zuviele Zeug in der Wohnung runterzieht und blockiert.
Und allein, dass ich privat wieder entspannt lese, zeigt ja bereits die Wirkung der neuen Energie.
Also weiter kontinuierlich ausmisten - und probiers mal mit den MINI-Schritten von Flylady. Es funktioniert tatsächlich!