Zitat von blackqueen: Ausserdem habe ich heute festgestellt, dass ich viel zu viel Zeit damit verbringe, mir zu überlegen ob ich dieses oder jenes jetzt machen möchte und schieb es damit vor mich hin. Einfach mal nicht denken (wozu auch, muss ja eh gemacht werden) und die Zeit besser zum erledigen nutzen. Bringt sicher mehr.
Bei der Flylady-Methode wird mir zumindest mal das Zimmer vorgegeben. Da nicht überlegen zu müssen, hat tatsächlich was Erleichterndes und Befreiendes.
An sich führen die noch ein Kontroll-Journal, listen auf, was da alles zu tun ist, und haken dann eins nach dem anderen ab. Das war mir allerdings eine Nummer zu steil.
Wobei du mich jetzt aber schon zum Überlegen bringst, ob ich es nicht doch auf einen Versuch ankommen lasse. Einfach stoisch eins nach dem anderen, was da auf der Liste steht abhaken, ohne überhaupt noch einen Gedanken daran zu verschwenden, obs mich jetzt freut oder nicht, macht vielleicht doch Sinn. Gar so groß ist die Freude ja da wie dort nicht

Denn es stimmt schon, man überlegt und hadert oft länger, als die eigentliche Tätigkeit Zeit und Nerven kosten würde. Und es hilft ja nix, irgendwann wird mans machen müssen. Je länger mans aufschiebt, umso schlimmer wirds.
Hmmm
🤔Ich denke, das ist auch so ein Geheimnis der von Haus aus ordentlichen Menschen, wenn ich zB an meine Mama oder Oma denke, die haben nicht lang überlegt, die haben’s halt einfach gemacht. Dadurch fiel es ihnen auch leicht und waren viel schneller durch damit. Beide waren nicht penibel, zum Glück, aber sauber und ordentlich war’s immer. Und Hardcore-Putz- oder Ausmisttage hat’s da nie gegeben, das war gar nicht notwendig. Hmmm…
🤔Eigentlich genau das, wo ich hin will.
Das ist vielleicht auch die Sache, wo viele dieser Menschen sagen, das hätte durchaus was Meditatives. Einfach gar nicht drüber nachdenken müssen, stell ich mir schon entspannend vor. Da bin ich noch weit davon entfernt

Hab den Gedanken vorher aber auch noch nie wirklich zu Ende gedacht. Aber das wär ja mal ein echtes Endziel
😅🍾Was mir aber bereits auffällt, dass die Tätigkeiten, die ich früher wirklich gehasst habe, mittlerweile viel leichter sind, seit ich das Volumen der zu pflegenden Dinge immer mehr schrumpft. Seit die Tassen weniger sind, ist der Geschirrspüler flucks ausgeräumt, seit die vermaledeiten Socken als auch Kleidung generell dezimiert wurde, stellt das Einräumen nach dem Trocknen bei Weitem nicht so eine Mühsal dar.
Wir sind auf dem richtigen Weg! Schritt für Schritt wirds einfacher!